FAQ

In dieser Sektion FAQ unter dem Menüpunkt Mehrwert! möchten wir Ihnen gerne die in der Praxis oftmals gestellten Fragen sowie interessante Informationen und Definitionen kurz aber doch prägnant beantworten.

Für die unserer Meinung nach gewichtigeren Punkte wurde unter dem Bereich blog ein umfassenderer Beitrag eingerichtet, der noch mehr in die Tiefe geht und in den meisten Fällen auch Detailfragen klärt.

Wir würden uns freuen wenn unser kleines Lexikon Ihnen zusagt – gerne können Sie auf uns mit Verbesserungsvorschlägen zukommen.

Für redaktionelle Fragen steht Ihnen Wirtschaftsprüfer/Steuerberater Michael Jonas  zur Verfügung!

Wie sieht ein Muster einer Checkliste für eine Tax Due Diligence aus?

Warum ist eine Checkliste im Rahmen einer Tax Due Diligence wichtig?

Eine Untersuchung des Targets, sei es im Sinne einer Tax Due Diligence oder einer Financial Due Diligence ist immer höchst individuell und abhängig von dem zu untersuchenden Unternehmen. Dabei muss präzise in einem fest vorgegebenen Zeitrahmen die Analyse vorgenommen werden.

Die Tax Due Diligence leistet darüber hinaus auch einen Beitrag zur Absicherung des Käufers. Es wäre ein Risiko für einen M&A-Verantwortlichen, wenn sich die Finanzbehörden nach der Übernahme mit wesentlichen Steuernachzahlungen melden. Um derartige Szenarien zu vermeiden, werden bei einer Tax Due Diligence steuerliche Risiken untersucht, die je nach Transaktionsstruktur auf den Käufer übergehen und zu Nachforderungen des Fiskus führen könnten.

Im Rahmen der Tax Due Diligence können Steuererklärungen und steuerlich relevante Unterlagen des Targets geprüft werden, um Risiken zu erkennen und zu quantifizieren. Je nachdem, wie groß die Eintrittswahrscheinlichkeit ist, können diese Erkenntnisse auch Einfluss auf die Kaufvertragsgestaltung und die darin enthaltenen Absicherungen oder gar auf den Kaufpreis haben.

Unmittelbar nach Unterzeichnung des LOI und dem Beginn des Exklusivitätszeitraums sollte eine Anfrageliste im Sinne einer Checkliste versandt werden, die möglichst umfassend alle signifikanten steuerlichen Informationen abdeckt. Hierbei ist es wichtig sorgfältig vorzugehen, damit Sachverhalte, die für den Käufer eine Wichtigkeit haben, nicht übersehen werden. Insbesondere bei international tätigen Unternehmen ist hier spezielle Expertise gefragt.

Wie sieht eine solche Tax Due Diligence Checkliste aus?

Die Experten von accura audit haben im Laufe ihrer Tätigkeit speziell für die Tax Due Diligence Checklisten entwickelt aufgrund derer die Untersuchungen durchgeführt werden. Eine solche Checkliste finden Sie im Folgenden als Muster zum Download, es ist jedoch ratsam bzw. zwingend erforderlich diese auf die Gegebenheiten des Unternehmen anzupassen um eine höchstmögliche Effektivität zu erreichen.

Checkliste-Tax-Due-Diligence.pdf (1161 Downloads)

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps sowie start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

Sie führen ebenso Financial Due Diligence Untersuchungen Ihres Targets sowie Horizon 2020 audits bundesweit durch.

accura audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – wir freuen uns für Sie tätig zu werden!

Was ist ein virtueller Datenraum (VDR) bei einer Due Diligence?

Was ist ein Datenraum bei einer Due Diligence und welche Arten gibt es?

Der Verkäufer bei einer Due Diligence ist nur in begrenztem Umfang daran interessiert, Informationen über sein Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Um diesem Geheimnisschutz Rechnung zu tragen, sollten nur ausgewählte Informationen einem begrenzten Interessentenkreis zur Verfügung gestellt werden.

Um unter anderem eine unkontrollierte Verbreitung der vertraulichen Informationen und Dokumente zu verhindern, gibt es bei einer Due Diligence Datenräume (virtual data room), zu denen der Zugang nur einem streng limitierten Personenkreis freigeschaltet ist.

Unterschieden wird zwischen physischen und virtuellen Datenräume, wobei im Zuge der Digitalisierung die virtuellen die physischen Datenräume in den meisten Fällen abgelöst haben.

Welchen Restriktionen unterliegen die veröffentlichten Informationen?

Insbesondere für den Verkäufer ist es wichtig, dass die eingestellten Informationen, sei es in einem physischen als auch in einem virtuellen Datenraum vertraulich behandelt und nicht entfernt werden. Sofern die Unterlagen nur eingesehen und nicht kopiert werden dürfen ist sicherzustellen, dass die Dokumente dementsprechend behandelt werden.

Bei einem physischen Datenraum sollte dies durch Öffnungszeiten geregelt werden. Sollten die Informationen bestimmten Restriktionen unterliegen, d.h. nur einsehbar sein, ist es sinnvoll, dass eine Person die Analysearbeiten überwacht und koordiniert.

Kopierwünsche sind in eine Liste einzutragen, um die Anfragen zu protokollieren im Sinne einer Beweissicherung.

Soweit der Käufer zusätzliche Informationen als die bis dato zur Verfügung gestellten, benötigt, sollte er diese in schriftlicher Form mittels einer Checkliste beantragen.

Im Falle eines elektronischen Datenraums ist der Verkäufer oder ein Berater des Verkäufers Administrator um den Zugang zum Raum zu überwachen und einen Überblick über die Dokumente und die Art der Freigaben zu haben. Die Zugriffsrechte werden elektronisch vergeben und sind nur mit einem individualisierten Zugang möglich.
Wie bei einem physischen Datenraum auch sollte der Nutzer zunächst über die Regeln aufgeklärt werden. Die Zugriffe auf den Datenraum selbst sollten in einem elektronischen Logbuch protokolliert werden.

Der Vorteil in einem virtuellen Datenraum ist, dass sehr individuell der Zugriff und die Rechte bei der Dokumenteneinsicht einstellbar sind, so dass nur einsehbare Dokumente bspw. bei Ausdruck elektronisch blockiert werden können.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps sowie start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

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Was ist eine Tax Opinion im Rahmen einer Due Diligence?

Was ist eine Tax Opinion und wozu dient diese?

Eine Tax Opinion im Rahmen einer financial due diligence bzw. tax due diligence wird zumeist bei internationalen Transaktionen abgefragt, bei denen ausländische Banken beteiligt sind.

Insbesondere ist es für diese wichtig zu erfahren, ob der für die Zukunft geplante Cash Flow nach Steuern die Tilgungsleistungen und Zinszahlungen an die Bank tragen kann und ob die Zinsen evtl. mit Quellensteuer (withholding tax) belastet werden.

Die Frage, die immer bei ausländischen Finanziers im Raum steht ist die, ob durch die Finanzierung einer Transaktion die ausländische Bank durch die Vergabe der Akquisitionskredite in Deutschland steuerpflichtig wird. Die Berater sind aus diesem Grunde meist mit der Frage befasst, ob durch die grenzüberschreitende Finanzierung eine beschränkte Steuerpflicht i.S.d. § 49 EStG und Quellensteuern (§§ 50,50a EStG) aufgrund der anwendbaren Doppelbesteuerungsabkommen anfallen. Zumeist ist eine beschränkte Steuerpflicht aber nur bei Besicherung des Darlehens durch Grundbesitz der Gesellschaft gegeben.

Bevor eine Tax Opinion erstellt werden kann, wird meist in einer Tax Due Diligence Checkliste das notwendige Material angefragt (Muster)

Wie ist eine solche Tax Opinion zum Beispiel aufgebaut?

Eine Tax Opinion ist ähnlich wie ein Prüfungsbericht aufgebaut.

  1. Auftrag
    Zunächst wird der Auftrag beschrieben, so dass bestimmte rechtliche Parameter abgesteckt sind. Die Adressaten werden genannt und ggf. wird die Weitergabe eingeschränkt.
  2. Umfang
    Der Umfang der Untersuchung wird aus rechtlichen Gründen genau abgegrenzt. Die betreffenden Untersuchungsobjekte werden ggf. in der Anlage beigefügt. Weiterhin wird das Rechtssystem, das der Untersuchung zugrundeliegt genannt, in diesem Fall das deutsche Recht.
  3. Sachverhaltsbeschreibung und Annahmen
    In diesem Teil der Tax Opinion sollten alle Rahmenbedingungen zu dem Target und der Bank genannt werden, ferner die Unterlagen, auf deren Basis die Opinion erstellt wurde.
  4. Stellungnahme bzw. Opinion
    Zu guter letzt wird natürlich die Opinion als Zusammenfassung abgegeben.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps sowie start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

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Wie sieht ein Muster für eine Saldenbestätigung an Debitoren, Kreditoren, Bank, Rechtsanwalt und Steuerberater aus?

Was ist eine Saldenbestätigung bei einer Jahresabschlussprüfung?

Im Rahmen der Abschlussprüfung befragt der Abschlussprüfer regelmäßig außerhalb des Unternehmens stehende Dritte zu in der Rechnungslegung enthaltene Aussagen oder über Geschäftsbeziehungen. Dabei gelten die in den Bestätigungen Dritter enthaltenen Angaben als besonders verlässlich, da von Dritten eine von den Interessen der Unternehmensleitung oder der Mitarbeiter unabhängige Berichterstattung erwartet wird.

Der Abschlussprüfer hat abzuwägen, ob Bestätigungen Dritter als aussagebezogene Prüfungshandlungen einzuholen sind (vgl. Tz. A1 f.). Dabei ist zwischen positiven und negativen
Bestätigungsanfragen zu unterscheiden, die einzeln oder kombiniert angewendet werden können (vgl. IDW PS 302 Tz. A3–A5).

Wichtig bei der Durchführung sind die folgenden Informationen aus PS 302 Tz. 39:
„Im Interesse verlässlicher Prüfungsnachweise müssen Auswahl, Versand und Rücklauf der Bestätigungsanfragen unter der Kontrolle des Abschlussprüfers stehen. Dazu hat der Abschlussprüfer sicherzustellen, dass die Bestätigungsanfragen zutreffend adressiert und versandt werden und dass die Antworten direkt an den Abschlussprüfer zurückgesendet werden. Insbesondere ist darauf zu achten, dass die Bestätigungsanfragen von den dafür vorgesehenen Personen beantwortet wurden.“

Die Einholung von Saldenbestätigungen ist fürhzeit zu planen und mit dem zu prüfenden Unternehmen abzustimmen.

Was ist eine negative Saldenbestätigung und was sind die Voraussetzungen?

Negative Bestätigungsanfragen liefern weniger überzeugende6 Prüfungsnachweise als positive Bestätigungsanfragen. Nur wenn die folgenden Punkte kumulativ erfüllt sind, dürfen
negative Bestätigungsanfragen als alleinige aussagebezogene Prüfungshandlung angewendet werden:

a) Der Abschlussprüfer hat das Fehlerrisiko als gering beurteilt und geeignete Prüfungsnachweise zur Wirksamkeit der relevanten Kontrollen erlangt
b) die Grundgesamtheit der Elemente, die negativen Bestätigungsanfragen unterzogen wird, umfasst eine große Anzahl von kleinen, homogenen Kontensalden oder Geschäftsvorfällen
c) es wird eine sehr geringe Anzahl von Abweichungen erwartet und
d) der Abschlussprüfer geht davon aus, dass die Empfänger die Bestätigungsanfragen nicht unbeachtet lassen

Können Saldenbestätigungen auch in elektronischer Form (E-Mail) eingeholt werden?

Können Saldenbestätigungen grundsätzlich auch elektronisch verschickt werden?

Angesichts der ggf. leichteren Veränderbarkeit von Bestätigungen Dritter in elektronischer Form ist bei deren Einholung besonders wichtig, sorgfältig die Verpflichtung zu beachten, die Kontrolle über das Bestätigungsverfahren zu bewahren. Dies schließt Folgendes ein (IDW PS 302 n.F., Tz. 8, ISA 505.7):
a) Festlegung der einzuholenden Informationen,
b) Auswahl eines geeigneten Dritten,
c) Ausgestaltung der Bestätigungsanfragen; dies umfasst auch die richtige Adressierung und die Aufforderung, die Antwort auf die Bestätigungsanfrage unmittelbar an den Abschlussprüfer zurückzusenden,
d) Versendung der Anfragen sowie eventueller Folgeanfragen.

Was sind die Vorteile?

Insgesamt eine beschleunigte Abwicklung, da die Zeit für den Postversand entfällt.
• Schnellerer Versand von Erinnerungs-E-Mails möglich (z.B. bereits nach 2 Tagen statt nach einer Woche).
• Auf Abwesenheitsnotizen und Unzustellbarkeitsvermerke kann unverzüglich reagiert werden
• Die Beschleunigung des Verfahrens kann es ermöglichen, bislang aus Zeitgründen auf einen vorverlegten Stichtag durchgeführte Bestätigungsverfahren nun auf den Bilanzstichtag zu verlagern und somit aufwendige Roll-Forward-Procedures einzusparen.
• Anfragen an Dritte im weit entfernten Ausland mit bislang zu langen Postläufen werden vereinfacht.
• Höhere Rücklaufquote ist möglich, z.B. in Branchen mit hoher IT-Affinität.

Können Rechtsanwalts- und Bankbestätigung grundsätzlich auch elektronisch verschickt werden?

Die Prüfungsstandards unterscheiden hinsichtlich der Form der Durchführung nicht zwischen den unterschiedlichen Arten von Drittbestätigungen. Demnach können auch Bestätigungen von Rechtsanwälten und Banken in elektronischer Form eingeholt werden.
Die Vorteilhaftigkeit einer Bestätigungsanfrage in elektronischer Form ist jedoch eine Betrachtung des Einzelfalls.
Die Zweckmäßigkeit der Einholung von Rechtsanwalts- oder Bankbestätigungen mittels E-Mail richtet sich grundsätzlich nach dem erwarteten Fehlerrisiko, dem Gegenstand der Anfrage und der Bedeutung des erwarteten Prüfungsnachweises für unsere Prüfung. Bspw. kann bei der Einholung einer Rechtsanwaltsbestätigung über einen Rechtsstreit die Papierform vorzuziehen sein, wenn der Rechtstreit bedeutsam ist und die Rechtsanwaltsbestätigung der einzige oder wichtigste Nachweis für die Prüfung der entsprechenden Rückstellungen bzw. Lageberichtsangabe ist.
Zudem ist auch die zu erwartende Rücklaufquote bei der Auswahl der Methode zu berücksichtigen. Es ist davon auszugehen, dass insbesondere Rechtsanwälte zunächst zögern, Bestätigungen in elektronischer Form zu versenden, da diese Vorgehensweise bei Rechtsanwälten bisher nicht verbreitet ist. Es wird daher empfohlen, Bestätigungen von Rechtsanwälten weiterhin in Papierform einzuholen, es sei denn, der Mandant bzw. der bestätigende Rechtsanwalt wünschen explizit ein elektronisches Verfahren.

Ist es notwendig, dass die Antwort per E-Mail ein eingescanntes und unterschriebenes Dokument mit der Saldenbestätigung enthält?

Die Prüfungsstandards enthalten keine Anforderungen, die eine bestimmte Form der Beantwortung einer Bestätigungsanfrage vorschreiben. Maßgebliches Kriterium vor die Verwertbarkeit einer Bestätigung ist deren Verlässlichkeit. Diese ist grundsätzlich nicht an das formelle Vorliegen einer Unterschrift oder eines eingescannten Dokumentes gebunden.
In der Praxis können die Engagement Teams frei entscheiden, welche Art der Beantwortung für sie am zweckmäßigsten und effizientesten ist. Möglichkeiten der Beantwortung könnten bspw. sein:
• Frei formulierte Antwort per E-Mail,
• E-Mail-Antwort mit ausgefüllter und unterschriebener Bestätigungsanfrage als PDF-Anhang,
• E-Mail-Antwort mit ausgefüllter, aber nicht unterschriebener Bestätigungsanfrage als Word-/Excel-Anhang
• Rückversand einer ausgefüllten und unterschriebenen Bestätigungsanfrage per Post,
• Antwort nur mittels Antwort-Button (Abstimmungsschaltflächen), vorausgesetzt, dass die Identität des Antwortenden klar erkennbar ist. Daher ist die Verwendung von Antwort-Button bei der Anfrage an zentrale bzw. Sammel-E-Mail-Adressen (z.B. info@kunde.com) als problematisch anzusehen.
Bei einfach zu bestätigenden Informationen (wenn z.B. nur ein einzelner Betrag erfragt bzw. bestätigt werden soll) wird die effizienteste Alternative darin bestehen, den Dritten darum zu bitten, diese Auskunft direkt in seiner Antwort-E-Mail zu geben. Bei Abweichungen bietet es sich an, darum zu bitten, entsprechende Unterlagen der Antwort-E-Mail anfügen zu lassen. Gleiches gilt bei offenen Anfragen im Hinblick auf einen zum Saldo abstimmbaren Kontoauszug.
Ob das Prüfungsteam im Einzelfall eine Original-Unterschrift oder die Verwendung eines PDF-Formats für die Anlage als angemessen ansieht und dementsprechend anfordert, ist eine Ermessensfrage, die sich nach der relativen Bedeutung der erbetenen Prüfungsnachweise für unser Prüfungsurteil und der Höhe des entsprechenden Fehlerrisikos richtet.

Brauchen wir zusätzlich zur Antwort per E-Mail eine Antwort in Briefform?

Es ist nicht erforderlich, dass wir von dem Dritten eine Antwort in Papierform erlangen. Eine Rückantwort des Bestätigenden ausschließlich per E-Mail erfüllt die Definition einer Bestätigung Dritter (IDW PS 302 n.F., Tz. 6(a), ISA 505.6(a)).

Müssen wir gesonderte Prüfungshandlungen durchführen, um die Verlässlichkeit der erlangten Bestätigung zu beurteilen?

Auch wenn Prüfungsnachweise aus Quellen außerhalb des zu prüfenden Unternehmens stammen, kann die Verlässlichkeit der Prüfungsnachweise negativ beeinflusst sein. Alle Antworten bergen das Risiko abgefangen oder geändert zu werden. Dieses Risiko besteht unabhängig davon, ob wir eine Antwort in Papierform oder mittels eines elektronischen Mediums erlangt haben. Zu den Anhaltspunkten, die auf Zweifel an der Verlässlichkeit einer Antwort hindeuten können, gehört z.B., dass
• wir die Antwort nicht unmittelbar erhalten haben,
• die Antwort in einer anderen als der angeforderten Form eingeht oder
• die Antwort anscheinend nicht von dem ursprünglich vorgesehenen Dritten stammt. (IDW PS 302 n.F., Tz. A13)
Um Zweifel an der Verlässlichkeit der erlangten Antworten zu den Bestätigungsanfragen zu beseitigen, können wir bspw. unmittelbaren (telefonischen) Kontakt zu der bestätigenden Partei aufnehmen und uns den Inhalt der erhaltenen Antwort mündlich bestätigen lassen

Wann kann auf die Einholung von Saldenbestätigungen verzichtet werden?

Wir haben grundsätzlich abzuwägen, ob wir Bestätigungen Dritter als aussagebezogene Prüfungshandlungen einholen (IDW PS 302 n.F., Tz. 7). Insofern handelt es sich hierbei um eine Ermessensentscheidung. Sachgerecht ist ein Verzicht auf die Einholung von Drittbestätigungen demnach, wenn wir angemessene und ausreichende Prüfungsnachweise effizienter auf andere Art erlangen können.
Im Umkehrschluss bedeutet dieses, dass ein Verzicht auf die Einholung von Drittbestätigungen auch dadurch begründet sein kann, dass wir aufgrund unserer Risikoeinschätzung und Erfahrungswerte erwarten können, durch die Drittbestätigungen keine verlässlichen Prüfungsnachweise erlangen zu können. Dieses wiederum kann daran liegen, dass entweder keine ausreichenden und/oder keine angemessenen Prüfungsnachweise erlangt werden können.
Aufgrund der hohen Anforderungen an die Verlässlichkeit der Prüfungsnachweise, wird es in Einzelfällen (z.B. Rechtsanwaltsbestätigungen, Bankbestätigungen) i.d.R. nicht möglich oder effizient sein, durch anderweitige Prüfungshandlungen Prüfungsaussagen mit zumindest gleicher Sicherheit wie durch die Bestätigungen Dritter zu treffen.

Hinsichtlich der Qualität und Quantität der zu erwartenden Prüfungsnachweise können folgende Umstände darauf hindeuten, dass eine Saldenbestätigungsaktion keine Erfolgsaussichten hat:
• Dritte sind nicht qualifiziert (Privatpersonen, Berufsgruppen/Organisationen ohne ausreichende Kenntnisse in der Rechnungslegung, wie z.B. Ärzte, kleinere Handwerksbetriebe, usw.)
• Dritte verfügen über keine aussagefähigen Buchhaltungssystemen (z.B. kameralistische Buchhaltung z.B. bei Ämtern)
• Dritte antworten grundsätzlich nicht auf Bestätigungsanfragen (Ämter, usw.)
• Dritte sind nicht verlässlich (zweifelhafter Ruf, enge Beziehungen bzw. Abhängigkeitsverhältnis zu Mandant, Sitz bspw. in Entwicklungsland, Unruhegebiet oder Land mit sehr hoher Korruption)
Ob die beispielhaft genannten Umstände den Verzicht auf eine Saldenbestätigungsaktion begründen, ist grundsätzlich für jeden Einzelfall zu beurteilen. Maßgeblich hierfür sind unsere Kenntnisse und Erfahrungen aus der Prüfungsdurchführung mit dem wirtschaftlichen Umfeld des Mandanten.

Für die Durchführung von unseren Abschlussprüfungen verwenden wir folgende Saldenbestätigungen, die kostenlos in einer word Version zum download bereit stehen.

💡 Forderungen Lieferungen und Leistungen  Saldenbestätigung-Debitoren.docx (3377 Downloads)

💡 Verbindlichkeiten Lieferungen und Leistungen  Saldenbestätigung-Kreditoren.docx (2335 Downloads)

💡 Bankbestätigung  Muster-Bankbestätigung.doc (2158 Downloads)

💡 Rechtsanwalt  Muster-Rechtsanwaltsbestätigung.docx (1129 Downloads)

💡 Steuerberater  Muster-Steuerberaterbestaetigung.doc (916 Downloads)

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps sowie start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

Sie führen ebenso Financial Due Diligence Untersuchungen Ihres Targets sowie Horizon 2020 audits bundesweit durch.

accura audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – wir freuen uns für Sie tätig zu werden!

Warum eine Seite mit Fragen und Antworten zum Thema Wirtschaftsprüfung?

Wir als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater von accura audit GmbH WPG wollen Sie als Kunden ausführlicher informieren. Je mehr Sie über das Thema Wirtschaftsprüfung, insbesondere über den Ablauf einer Abschlussprüfung, wissen, desto besser können wir zusammenarbeiten und desto höher ist auch Ihr Mehrwert!

Ausführlichere Antworten finden Sie unter unserem Blog. Soweit die Frage ausführlicher beantwortet wird, ist ein komfortabler Link eingefügt, der Sie innerhalb der Seite weiterleitet.

Für die „klassische“ Wirtschaftsprüfung des deutschen Mittelstandes stehen Ihnen Wirtschaftsprüfer/Steuerberater Michael Jonas als auch Frau Wirtschaftsprüferin/Steuerberaterin Martina Jung sehr gerne zur Verfügung!
Wirtschaftsprüfer Hakimi berät Sie bei Sachverhalten zu regulatorischen und handelsrechtlichen Fragestellungen, fokussiert auf Banken.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim durchstöbern der Seiten!

Was sind die Bestandteile eines Jahresabschlusses lt. HGB?

Woraus besteht ein Jahresabschluss nach Handelsgesetzbuch?

Ein Jahresabschluss besteht lt. § 242 HGB grundsätzlich aus einer Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (kurz: GuV).

Für Kapitalgesellschaften sowie Personengesellschaften mit ausschließlich einer Kapitalgesellschaft als Vollhafter (sogenannte KapCo-Gesellschaften) wird diese Definition gem. § 264 Abs. 1 HGB um den Anhang erweitert.

Sofern die Gesellschaft mittelgroß im Sinne des § 267 HGB ist, muss Sie zusätzlich zum Jahresabschluss einen Lagebericht aufstellen. Dieser stellt keinen Teil des Jahresabschlusses dar, sondern ist ein technisch gesehen zusätzliches Informationsmedium.

Kapitalmarktorientierte Unternehmen müssen zusätzlich eine Kapitalflussrechnung und einen Eigenkapitalspiegel erstellen.

Was versteht man hierbei unter einer Bilanz?

Die Bilanz, in diesem Fall die Jahresbilanz, ist gem.§ 242 Abs. 1 Satz 1 HGB zum Schluss eines jeden Geschäftsjahres  aufzustellen. Das Geschäftsjahr darf den Zeitraum von zwölf Monaten nicht überschreiten. Geschäftsjahre mit einem geringeren Zeitraum (Rumpfgeschäftsjahr) sind in dem ersten Geschäftsjahr nach Gründung, bei einer Unternehmensveräußerung oder -insolvenz oder bei einer Umstellung auf einen anderen regelmäßigen Abschlussstichtag möglich.

Bei der Aufstellung sind alle Geschäftsvorfälle zu berücksichtigen, die bis zum Bilanzstichtag stattgefunden haben. Die Bilanz stellt als Teil des Jahreabschlusses eine zeitpunktbezogene Gegenüberstellung der Vermögensgegenstände und Schulden zum Bilanzstichtag dar. Für
die Bewertung sind die Verhältnisse am Abschlussstichtag maßgeblich. Die Berücksichtigung der Geschäftsvorfälle bis zum Abschlussstichtag wird als Stichtagsprinzip bezeichnet

Was versteht man unter einer Gewinn- und Verlustrechnung?

Als weiterer Teil des Jahresabschlusses ist zum Schluss des Geschäftsjahres eine Gewinn- und Verlustrechnung aufzustellen. Die GuV wird in § 242 Abs.2 HGB als Gegenüberstellung der Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres definiert. Sie stellt somit ein zeitraumbezogenes Informationsinstrument dar.

Im Gegensatz zur Bilanz, welche den Status zum Abschlussstichtag abbildet, enthält die GuV die Erträge und Aufwendungen, die seit dem
letzten Abschlussstichtag zu verzeichnen waren.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps und start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

Sie führen ebenso Financial Due Diligence Untersuchungen Ihres Targets sowie Horizon 2020 audits bundesweit durch.

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Welche Größenklassen gibt es im Handelsgesetzbuch und im Publizitätsgesetzbuch?

Welche Größenklassen und Größenkriterien gibt es im HGB?

Das Handelsgesetzbuch (HGB) unterscheidet in § 267 HGB kleine, große und mittelgroße Kapitalgesellschaften und Personengesellschaften. Mit dem Kleinstkapitalgesellschaften-Bilanzrechtsänderungsgesetz (MicroBilG) kam im Jahres 2012 die Begrifflichkeit Kleinstkapitalgesellschaft hinzu.

Die Bewertung und Einteilung einer Gesellschaft erfolgt auf Basis der Größen Umsatzerlöse, Bilanzsumme und Mitarbeiteranzahl.
Sofern Unternehmen zwei der drei Merkmale an zwei aufeinanderfolgenden Stichtagen nicht überschreiten finden Sie sich in der jeweiligen Klasse wieder.

Folgende Größenklassen finden sich in § 267, 267a HGB sowie im § 1 PublG:

Beispiel:
Ein Unternehmen hat folgende Merkmale

Wie zu sehen ist, ist nur eins der Merkmale an zwei Stichtagen überschritten, so dass die Rechtswirkung die ist, dass eine kleine Kapitalgesellschaft vorliegt.

👉 Einen ausführlicheren Beitrag von Wirtschaftsprüfer Steuerberater Michael Jonas zu diesem Thema finden Sie hier.

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Wie läuft eine Jahresabschlussprüfung durch einen Wirtschaftsprüfer ab? Was sind die einzelnen Phasen?

Wie ist der Ablauf einer Abschlussprüfung und in welche Phasen lässt sich eine Prüfung des Jahresabschlusses unterteilen?

Was wird in der Planungsphase einer Abschlussprüfung alles festgelegt?

Ganz grob lässt sich der Ablauf einer Abschlussprüfung in vier Bereiche einteilen. Wie bei vielen anderen längeren Prozessen im Leben ist auch eine Abschlussprüfung zu planen, die wäre die erste Phase und Planungsphase.

In der Planning-Phase werden die Eckdaten einer Abschlussprüfung festgelegt, das heißt es wird das Unternehmen erstmal analysiert (das sog. rechtliche und wirtschaftliche Umfeld) auf dieser Basis das Person und bspw. die zeitliche Dauer geplant. Die Planungsphase ist aber an sich keine starre Phase zu Beginn sondern ist während der gesamten Prüfungsdauer revolvierend, denn ständig müssen Anpassungen an die Planung gemacht werden.

In der Planungsphase wird ebenso der Prüfungsauftrag abgeschlossen.

Was wird in einer Kontrollphase der Abschlussprüfung durchgeführt?

An diese Planungsphase schließen sich die Kontrollprüfungen an, d.h. das Unternehmen wird von Grund auf analysiert und insbesondere die Prozesse im Rechnungswesen sowie bei den Kernprozessen werden analysiert und auf mögliche Kontrollen untersucht. Die tatsächliche Umsetzung der Kontrollen wird zum großen Teil auch in dieser Phase geprüft. Diese Tätigkeiten werden meist in einer sogenannten Vorprüfung im November bzw. Dezember durchgeführt.

Wie ist die Phase der substantive Prüfungshandlungen gekennzeichnet?

An die Kontrollprüfungen schliessen sich die Einzelfallprüfungen an. Einzelfallprüfungshandlungen bedeutet, dass auf Basis einer risikoorientierten Stichprobe Belege, die konkrete Buchungsvorfälle betreffen, untersucht werden.

Welche Tätigkeiten werden in der Completion-Phase des Prüfungsprozesses durchgeführt?

Dem angeschlossen ist die Completion-Phase, in der nochmals die Arbeitspapiere (inkl. Dauerakte) vom Wirtschaftsprüfer untersucht werden und der Bericht geschrieben wird. Ebenso fallen Tätigkeiten in die Phase wie die Stellung der Rechnung oder Gespräche mit dem Aufsichtsrat (Schlussbesprechung). Möglicherweise wird eine Managementletter verfasst.

Abschliessend erfolgt die Durchsicht durch die Berichtskritik verbunden ist sowie die Einholung einer Volständigkeitserklärung.

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Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps sowie start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

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Wie wird man Wirtschaftsprüfer?

Der klassische Weg – zumindest früher – den Wirtschaftsprüfertitel zu erlangen basierte zunächst auf einem Hochschulstudium der Betriebswirtschaftslehre. Anschliessend wurde nach 3 Jahren der Steuerberatertitel abgelegt und idealweise im nächsten Jahr im Anschluss der Wirtschaftsprüfertitel. Dies bedeutete, dass man die Steuerklausuren aufgrund des Steuerberaters beim WP Examen erlassen bekam.

In der heutigen Zeit kann der Interessierte aus mehreren Möglichkeiten, auch der obigen, wählen.

Der „8a WP“ ist in den letzten Jahren in Mode gekommen, d.h. nach einer längeren beruflichen Praxis im Anschluss des Studiums wird berufsbegleitend ein Master speziell an zertifizierten Hochschulen erworben. Durch den Master werden die BWL und Rechtsklausur im Examen angerechnet

Daneben kann auch ein 13b Master absolviert werden, ebenso an speziellen Hochschulen. Im späteren Examen werden auch Leistungen, die während des Studiums erworben worden angerechnet.

Einen ausführlicheren Beitrag von WP/StB Michael Jonas zu diesem Thema finden Sie hier.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

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Wann liegt eine GmbH Pflichtprüfung, wann liegt eine freiwillige Abschlussprüfung vor?

Wann ist eine GmbH prüfungspflichtig, wann liegt eine freiwillige Jahresabschlussprüfung vor?

Eine Verpflichtung zur Prüfung des Jahresabschlusses (Prüfungspflicht) liegt bei einer mittelgroßen Gesellschaft gemäß § 267 HGB vor. Sofern zwei Größenkriterien zweimal hintereinander überschritten werden muss der Jahresabschluss (Gegenstand der Prüfung) geprüft werden.

Ein Unternehmen, das eine natürliche Person als Vollhafter hat, ist ebenso prüfungspflichtig, wenn zwei Grenzen des § 1 PublG zweimal hintereinander überschritten sind.

Insofern unterscheidet man zum einen von einer Prüfungspflicht nach HGB und nach PublG.

Darüberhinaus kann eine Prüfungspflicht nach der Satzung bzw. dem Gesellschaftsvertrag vorliegen. Diese ist statusmässig verpflichtend, aber dennoch eine freiwillige Abschlussprüfung, wenn die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft ist.

Von einer freiwilligen Abschlussprüfung spricht man dann, wenn es keine prüfungspflichtige Gesellschaft ist. Hierunter fallen alle Kleinstkapitalgesellschaften und kleinen Kapitalgesellschaften nach HGB oder aber auch Gesellschaften nach § 3 PublgG, die nicht die Grenzen des § 1 PublG übersteigen.

Wie hoch sind die Größenkriterien bzw. Größenklassen für eine Prüfungspflicht einer GmbH durch einen Wirtschaftsprüfer?

👉 Eine Aufstellung der Größenkriterien bzw. Größenklassen finden Sie hier

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps und start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

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Was ist der Grundsatz der Unternehmensfortführung (going-concern)?

Was ist die going concern- Prämisse bei der Aufstellung des Jahresabschlusses?

Das going-concern-Prinzip ist ein Bewertungsprinzip, welches in § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB geregelt ist: „Bei der Bewertung ist von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit auszugehen.“

Die Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden ist zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter der Annahme durchzuführen, daß das Unternehmen über den Abschlussstichtag fortgeführt wird, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gesichtspunkte entgegenstehen.

Das Betrachtungsfenster für die going-concern-Prognose ist in der Regel 12 Monate ab dem Abschlussstichtag.

Entfällt eine positive Fortführungsprognose ist zu Zerschlagungswerten zu bilanzen und dementsprechend auch im Prüfungsbericht und im Bestätigungsvermerk zu verfahren.

Einen ausführlicheren Beitrag von WP/StB Michael Jonas zu diesem Thema finden Sie hier.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

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Was sind Prüfungsziele bzw. Assertions? Wie sehen Beispiele für verschiedene Prüffelder aus?

Was sind Prüfungsziele bzw. Assertions?

In der Wirtschaftsprüfung gibt es Prüfungsziele, die bei der Prüfungsdurchführung sehr wichtig sind. Mit der Erstellung des Jahresabschlusses und dessen Vorlage beim Abschlussprüfer gibt die Unternehmensleitung vor, die ökonomische Realität normenkonform abgebildet zu haben. In diesem Sinn enthält der Jahresabschluss eine Reihe von Behauptungen. Diese Behauptungen werden auch als Aussagen (assertions, früher: „Abschlussaussagen“ oder „Aussagen in der Rechnungslegung“ bzw. „financial statement assertions“) bezeichnet und sind gleichzeitig Prüfungsziele der Wirtschaftsprüfer.

Grundsätzlich sind diese je nach Wirtschaftsprüfungsgesellschaft weniger oder mehr und auch gelegentlich anders bezeichnet, aber im Grunde zielen alle auf die gleichen Ziele ab.

Welche Prüfungsziele bzw. Assertions werden in einer big4 wie KPMG, EY oder PWC verwendet?

Folgende Prüfungsziele existieren weitestgehend in allen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften:

  • Completeness – Vollständigkeit
    Die Prüfungshandlungen sollen die Vollständigkeit der Position abdecken. Wichtig bspw. auf der Passivseite der Bilanz u.a. bei Rückstellungen
  • Existence – Existenz
    Es soll bei den Prüfungen die Existenz der Position sichergestellt werden. Dies ist insbesondere interessant bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, d.h. der Aktivseite.
  • Accuracy – Genauigkeit
    Die Assertion Genauigkeit zielt auf Ordnungsmässigkeit der Buchführung bzw. des Jahresabschlusses ab – also ob entsprechend der GoB verfahren wurde. Dieses Prüfungsziel kann wegen der doch recht allgemein gehaltenen Definition bei nahezu jedem Prüfgebiet angewandt werden.
  • Valuation – Bewertung
    Bei den Kontroll- als auch den Einzelfallprüfungshandlungen soll die Position auf richtige Bewertung hin untersucht werden. Ist bspw. die Rückstellung in der richtigen Höhe verbucht. Valuation spielt in der Regel bei nahezu allen Prüfungsgebieten eine Rolle.
  • Obligation – rechtlicher Besitz
    Gehört dem Unternehmen das Grundstück? Ist eine korrekte Unterscheidung zwischen rechtlichem und wirtschaftlichem Besitz getroffen? Solche Fragen deckt diese assertion bzw. das Prüfungsziel ab. In der Regel ist dies bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens interessant zu untersuchen.
  • Presentation – Ausweis
    Es wird untersucht, ob das Prüfungsgebiet bzw. die einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden in der richtigen Position gemäß § 266 und 275 HGB (Bilanz und GuV), gemäß § 284 HGB (Anhang) und § 289 HGB (Lagebericht) ausgewiesen sind.

Für welche Bilanzpositionen werden welche Assertions geprüft?

Die Prüfung ob die GoB korrekt angewandt wurden, sprich Accuracy ist prinzipiell bei jedem Prüfungsfeld auszuwählen und daher wird dies nicht mehr genannt. Die folgenden Assertions sind als Vorschläge zu sehen, selbstverständlich ist der das Mandat betreuende Wirtschaftsprüfer verpflichtet eine Beurteilung nach eigenem Ermessen vorzunehmen.

 Anlagevermögen

Wie ist das Anlagevermögen unterteilt?

Das Anlagevermögen wird gemäß § 266 Abs. 2 A. HGB wie folgt unterteilt

I. Immaterielle Vermögensgegenstände:

1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte;
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten;
3. Geschäfts- oder Firmenwert;
4. geleistete Anzahlungen;

II. Sachanlagen:

1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken;
2. technische Anlagen und Maschinen;
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung;
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau;

III. Finanzanlagen:

1. Anteile an verbundenen Unternehmen;
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen;
3. Beteiligungen;
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht;
5. Wertpapiere des Anlagevermögens;
6. sonstige Ausleihungen.

 Welche Assertions sind bei der Prüfung des Anlagevermögens wichtig?

Im Anlagevermögen ist es wichtig, dass die Vermögensgegenstände existieren und dass diese im wirtschaftlichen Eigentum stehen, dies wäre der erste Prüfschritt. In folgenden Prüfschritten sollte die Bewertung überprüft und die Position auf den richtigen Ausweis hin untersucht werden.

  • Existence
  • Valuation
  • Obligation (insb. bei Grundstücken)
  • Presentation

Umlaufvermögen

Wie ist das Umlaufvermögen unterteilt?

Das Umlaufvermögen inkl. Rechnungsabgrenzungsposten usw. teilt sich gemäß § 266 Abs. 2 HGB wie folgt auf:

B. Umlaufvermögen:

I. Vorräte:
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe;
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen;
3.fertige Erzeugnisse und Waren;
4. geleistete Anzahlungen;
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen;
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen;
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht;
4. sonstige Vermögensgegenstände;
III. Wertpapiere:
1. Anteile an verbundenen Unternehmen;
2. sonstige Wertpapiere;
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks.

C. Rechnungsabgrenzungsposten.

D. Aktive latente Steuern.

E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung.

Welche Assertions werden bei der Prüfung des Umlaufvermögens gerne verwandt?

Im Umlaufvermögen ist es wichtig, dass die Vermögensgegenstände existieren und dass diese im wirtschaftlichen Eigentum stehen, dies wäre der erste Prüfschritt. In folgenden Prüfschritten sollte die Bewertung überprüft und die Position auf den richtigen Ausweis hin untersucht werden.

  • Existence
  • Valuation
  • Obligation (Rückt ein wenig in den Hintergrund)
  • Presentation

Eigenkapital:

In welche Positionen teilt sich das Eigenkapital auf?

Gemäß § 266 Abs. 3 A HGB gliedert sich das Eigenkapital wie folgt auf:

I. Gezeichnetes Kapital;
II. Kapitalrücklage;
III. Gewinnrücklagen:
1. gesetzliche Rücklage;
2. Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen;
3. satzungsmäßige Rücklagen;
4. andere Gewinnrücklagen;
IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag;
V. Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag.

Welche Assertions sind bei der Prüfung des Eigenkapitals wichtig?

Das Eigenkapital ist eine Art Residualgröße, da der Posten aus dem Vorjahr vorgetragen wird und der Gewinn sich aus der Gegenüberstellung der Vermögensgegenstände und Schulden oder der Gewinn- und Verlustrechnung (doppelte Buchführung) ergibt.

Es ist somit wichtig, dass das Eigenkapital korrekt vorgetragen ist und die Positionen richtig ausgewiesen sind. Zudem sind Kapitalzuführungen oder Ausschüttungen zu prüfen. Bewertungsfragen rücken in den Hintergrund.

  • Completeness
  • Presentation

Rückstellungen

Wie werden die Rückstellungen gemäß Gesetz unterteilt?

Die Rückstellungen gliedern sich nach § 266 Abs. 3 B HGB wie folgt auf:

B. Rückstellungen:

1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen;
2. Steuerrückstellungen;
3. sonstige Rückstellungen.

Welche Assertions sind insbesondere im Bereich Rückstellungen wichtig?

Rückstellungen stellen in der Prüfung ein gewisses Risiko dar, da diese häufig unterdotiert sind und nicht alle Risiken erfassen. Aus diesem Grunde werden Rechtsanwaltsbestätigungen oder externe Bestätigungen (Muster hier) verschickt um einen externen Prüfungsnachweis zu erlangen, der eine deutlich höhere Wertigkeit hat als Aussagen des Managements oder von Verantwortlichen im Unternehmen. Zudem wird mit einer Rückstellungscheckliste die Vollständigkeit überprüft.

Wie herauszulesen ist sind folgende Prüfungsziele oft gewählt:

  • Completeness
  • Valuation
  • Presentation

Verbindlichkeiten

Wie sind die Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten gemäß § 266 HGB unterteilt?

C. Verbindlichkeiten:

1. Anleihen
     davon konvertibel;
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten;
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen;
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen;
5. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel;
6. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen;
7. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht;
8. sonstige Verbindlichkeiten,
    davon aus Steuern,
    davon im Rahmen der sozialen Sicherheit.

D. Rechnungsabgrenzungsposten.

Welche Assertions sind bei der Prüfung von Verbindlichkeiten interessant?

Bei der Prüfung der Passiva und auch bei den Verbindlichkeiten steht die Vollständigkeit im Vordergrund, d.h. sind alle Verbindlichkeiten und Aufwendungen erfasst. Im Gegensatz zu den Rückstellungen rückt die Bewertung in den Hintergrund, da die Verbindlichkeiten nicht ungewiss in Höhe und Zahlungszeitpunkt sind, sondern es liegt meist eine konkrete Rechnung oder ein Vertrag vor. Der Ausweis, also Presentation, rückt ein wenig mehr in den Vordergrund, da bspw. bei Konzernunternehmen eine Vielzahl von Verrechnungskonten existieren, die korrekt ausgewiesen werden müssen.

Prüfungsziele bei Verbindlichkeiten

  • Completeness
  • (Valuation)
  • Presentation

Assertions für Bilanzpositionen in einer Übersicht zum kostenlosen Download in pdf

Hier finden Sie eine unverbindliche Übersicht der Assertions als Vorschlag für Aktiva und Passive zum Download in pdf.

Assertions-für-die-Bilanzpositionen.pdf (2552 Downloads)

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps und start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

Sie führen ebenso Financial Due Diligence Untersuchungen Ihres Targets sowie Horizon 2020 audits bundesweit durch.

accura audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – wir freuen uns für Sie tätig zu werden!

Welches Unternehmensorgang bestellt den Wirtschaftsprüfer bei einer Jahresabschlussprüfung?

Wer bestellt den Wirtschaftsprüfer bei einer GmbH bzw. Aktiengesellschaft?

Der gesetzliche Abschlussprüfer erhält diese Stellung durch Wahl und Beauftragung (Bestellung, § 318 HGB).

Für die Wahl des Abschlussprüfers ist rechtsformabhängig zuständig:

Dies können Sie im PS 220 Tz. 4 vom 9. September 2009 nachlesen.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps und start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

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Wie erfolgt die Beauftragung des Wirtschaftsprüfers durch Geschäftsführung bzw. Vorstand?

Wie erfolgt die Beauftragung des Wirtschaftsprüfers durch die Geschäftsführung?

Wie Die Beauftragung ist zeitlich gesehen nach der Bestellung und erfolgt durch Abschluss eines Vertrages über die Prüfung (Prüfungsauftrag).
Der Prüfungsauftrag kommt durch schuldrechtliche Vereinbarung (Angebot und Annahme) zwischen Gesellschaft und Abschlussprüfer zustande, wobei die Gesellschaft durch das nach Gesetz oder Gesellschaftsvertrag vertretungsberechtigte Organ handelt.

Dies ist bei der Aktiengesellschaft der Aufsichtsrat (§ 111 Abs. 2 Satz 3 AktG), bei der GmbH die Geschäftsführung (§ 35 GmbHG), wenn nicht nach Gesetz oder Gesellschaftsvertrag ein Aufsichtsrat oder Beirat zuständig ist (§ 52 GmbHG i.V.m. § 111 Abs. 2 Satz 3 AktG). Bei mitbestimmten GmbH ist immer der Aufsichtsrat zuständig (§ 25 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 MitbestG, § 1 Abs. 1 Nr. 3 DrittelbG i.V.m. mit § 111 Abs. 2 Satz 3 AktG). Bei Zuständigkeit des Aufsichtsrats entscheidet dieser durch Beschluss; die Erklärung wird in der Regel durch den dazu ermächtigten Vorsitzenden abgegeben.

Die Kommanditgesellschaft, ebenso wie die offene Handelsgesellschaft, schließt den Auftrag durch vertretungsberechtigte persönlich haftende Gesellschafter ab, soweit der Gesellschaftsvertrag nichts anderes bestimmt.

Dies ist im PS 220 Tz. 5 vom 9. September 2009 nachzulesen.

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Was bedeutet der Grundsatz der Wesentlichkeit in der Jahresabschlussprüfung?

Welche drei Wesentlichkeitsgrenzen gibt es in der Wirtschaftsprüfung?

Wesentlichkeitsgrenze: Es gibt drei Wesentlichkeiten in der Wirtschaftsprüfung gemäß PS 250:

  • Wesentlichkeit für den Abschluss als Ganzes
  • Toleranz- bzw. postenbezogene Wesentlichkeit
  • Nichtaufgriffsgrenze

Die Festlegung der Wesentlichkeiten dienen der Konzentration der Prüfung auf entscheidungserhebliche Sachverhalte und Kontrollen, die das Auftreten wesentlicher Fehler vermeiden bzw. aufdecken sollen. Hierdurch wird in einem hohen Maße die Effektivität und Effizienz (Skalierung) beeinflusst.
Dies wird auch schon aus der Bestimmung einer risikoorientierten Abschluss klar, denn die Prüfung des Jahresabschluss ist darauf auszurichten, dass mit hinreichender Sicherheit falsche Aussagen aufgedeckt werden, die wegen ihrer Größenordnung oder Bedeutung einen Einfluss für den Adressaten haben.

Die festgestellten Risiken sind zu beurteilen, um ihre Auswirkungen auf den Abschluss als Ganzes und auf einzelne Aussagen in der Rechnungslegung einzuschätzen.

👉 Einen ausführlicheren Beitrag von WP/StB Michael Jonas zu diesem Thema finden Sie hier.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps und start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

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Was ist eine Abstimmungsprüfung durch einen Wirtschaftsprüfer?

Bei einer Abstimmungsprüfung werden zwei Daten miteinander verglichen, die aufgrund Ihrer Zusammensetzung miteinander übereinstimmen müssen.

Beispiele für solche Abstimmungsprüfungen:

Die Abstimmungsprüfung richtet sich auf die richtige und vollständige Erfassung von Daten.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der erfahrenen Wirtschaftsprüfer.

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Was sind die big4 Prüfungsgesellschaften?

Der Berufsstand der Wirtschaftsprüfer (WP) ist seit Jahrzehnten geprägt durch eine starke Konzentration des Markts auf große Gesellschaft, die zumeist die Unternehmen des deutschen Aktienindizes prüfen.

Die vier Gesellschaften sind

Siehe hierzu auch einen interessanten Artikel im Handelsblatt über die Konzentration der Gesellschaften.

Was ist Interreg CENTRAL EUROPE?

Was ist das neue Ziel des Interreg Programms?

Das Programm wiederum orientiert sich stark an der Europa 2020 Strategie, deren zentraler Wachstumsfokus sich in drei bereiche differenzieren lässt:
  • Intelligentes Wachstum: Hierzu gehören die Verbesserung der Bildung, die Förderung von Forschung und Entwicklung sowie die Stärkung der digitalen Gesellschaft.
  • Nachhaltiges Wachstum: Im Mittelpunkt stehen die Verringerung von Emissionen, eine bessere Ressourceneffizienz, der Umweltschutz, die Entwicklung des Stromnetzes sowie die Förderung von KMUs.
  • Integratives Wachstum: Unter diesem Ziel wird angestrebt, die Beschäftigungsquote zu steigern, die stärkere Integration aller Altersgruppen in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft sowie die Modernisierung der Arbeitsmärkte und der Sozialsysteme.

Die Programmstrategie soll auch dazu beitragen die Herausforderungen der Territorialen Entwicklung, wie sie in der Territorialen Agenda 2020 formuliert wurden, zu bewältigen. In diesem Dokument werden z.B. strukturelle Veränderungen durch die Globalisierung, EU-Integration, demografischer und sozialer Wandel, Klimawandel, Energie, Gefährdung des Natur-, Landschafts- und Kulturerbes angesprochen.

Das INTERREG V B Programm CENTRAL EUROPE

Das INTERREG V B Programm CENTRAL EUROPE ist ein Strukturfondsprogramm der Europäischen Union zur Förderung  der Zusammenarbeit zwischen den mitteleuropäischen Ländern.

Schwerpunkte der Förderung liegen auf den Bereichen Innovationen,  CO2-Reduzierung, Umwelt und Kultur sowie Verkehr.

Im Rahmen von INTERREG V B Mitteleuropa werden finanzielle Mittel in Höhe von 246,5 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) aufgewendet, um Projekte für die transnationale Zusammenarbeit zu unterstützen. Der finanzielle Rahmen der Projekte liegt in der Regel zwischen 1-5 Mio. Euro. Die Förderung für deutsche Projektpartner beträgt 80% ihrer Gesamtkosten.

An diesem Programm können sich sowohl öffentliche als auch private Institutionen aus Deutschland, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, der Slowakischen Republik, Slowenien, der Tschechischen Republik und Ungarn beteiligen.

Die Programmperiode beginnt offiziell 2014 und läuft bis 2020. Die Projekte haben eine durchschnittliche Laufzeit von 3 Jahren.

Interessierte Partnerschaften sind aufgerufen, ihre Projekte im Rahmen öffentlicher Ausschreibungen, sog. Projektaufrufe (eng. Calls) einzureichen.

Das KOOPERATIONSPROGRAMM

Das Kooperationsprogramm CENTRAL EUROPE (ehemals Operationelles Programm) bildet die Grundlage für die gemeinsame Arbeit als Projekt im Programmraum und beinhaltet die Ziele und Strategien, welche das Programm verfolgt. Das Programm wurde im Dezember 2014 von der Europäischen Kommission genehmigt und kann hier heruntergeladen werden.

Informationen zu Horizon 2020 und Interreg

👉Horizon 2020: Wie ist der Ablauf einer Horizon 2020 Prüfung durch einen WP?

👉 Horizon 2020: Dokumentation Personalkosten – declaration vs. Stundenabrechnung

👉 Horizon 2020: Wie wird die hourly rate (Stundensatz) bei den Personalkosten für ein CFS ermittelt?

👉 Horizon 2020: Welche Kosten dürfen als Personalkosten (personnel costs) in einem CFS abgerechnet werden?

👉 Horizon 2020: Voraussetzung der Anerkennung als Personalkosten 

👉 Horizon 2020: Kategorien erstattungsfähige Kosten

👉 Horizon 2020: Was sind förderfähige Kosten bei einem Projekt?

👉 Horizon 2020: Kann ein deutscher Wirtschaftsprüfer in anderen Ländern prüfen?

👉 Horizon 2020: Was sind agreed-upon procedures bei einer Fördermittelprüfung?

👉 Horizon 2020: Was ist ein first-level-controller (FLC) bei einer Mittelverwendungsprüfung für die EU?

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps und start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

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Horizon 2020: Was ist ein first-level-controller (FLC)?

Was ist ein First Level Controller bei Horizon 2020 und Interreg Projekten?

Jeder Partner in einem Projekt des Interreg Programm muss halb- oder ganzjährlich einen Finanzbericht erstellen und einer unabhängigen Prüfung unterziehen lassen – der so genannten First Level Controll (FLC durch einen First Level Controller). Sofort nach Genehmigung des Projektes muss jeder Partner daher einen eigenen First Level Controller auswählen. Ein First Level Controller ist zumeist ein unabhängiger Wirtschaftsprüfer, der bereits über Erfahrung in der Prüfung von Fördermitteln oder Mittelverwendungsprüfungen bzw. Horizon2020 aufweist.

Diese Kontrolle dient dazu, nur Ausgaben beim Sekretariat einzureichen, welche gemäß Projektantrag, Programm sowie nationaler und europäischer Regelungen förderfähig sind. Sollten dem Prüfer Ausgaben auffallen, welche nicht in diesem Sinne förderfähig sind, rechnet  er sie aus dem Erstattungsantrag heraus.

Das internationale Programmsekretariat bereitet ein Handbuch zur Durchführung des First-Level-Control Verfahrens vor, welches rechtzeitig zum Beginn der ersten Projekte auf der internationalen Programmwebsite heruntergeladen werden kann und sämtliche wichtigen Informationen zu diesem Thema enthält. Auch ein Fact Sheet zu diesem Thema wird erstellt und in Kürze online gestellt.

Jeder Projektpartner kann sich einen eigenen Prüfer suchen.

Informationen zu Horizon 2020 und Interreg

👉Horizon 2020: Wie ist der Ablauf einer Horizon 2020 Prüfung durch einen WP?

👉 Horizon 2020: Dokumentation Personalkosten – declaration vs. Stundenabrechnung

👉 Horizon 2020: Wie wird die hourly rate (Stundensatz) bei den Personalkosten für ein CFS ermittelt?

👉 Horizon 2020: Welche Kosten dürfen als Personalkosten (personnel costs) in einem CFS abgerechnet werden?

👉 Horizon 2020: Voraussetzung der Anerkennung als Personalkosten 

👉 Horizon 2020: Kategorien erstattungsfähige Kosten

👉 Horizon 2020: Was sind förderfähige Kosten bei einem Projekt?

👉 Horizon 2020: Kann ein deutscher Wirtschaftsprüfer in anderen Ländern prüfen?

👉 Horizon 2020: Was sind agreed-upon procedures bei einer Fördermittelprüfung?

👉 Horizon 2020: Was ist ein first-level-controller (FLC) bei einer Mittelverwendungsprüfung für die EU?

 

Wer ist Ihr Ansprechpartner als First-Level-Controller für eine Fördermittelprüfung bei accura audit GmbH?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der erfahrenen Wirtschaftsprüfer.

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Muss bei der Kapitalerhöhung aus Gewinnvorträgen einer GmbH ein geprüfter Jahresabschluss vorliegen?

Was ist eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln bei einer GmbH und was sind die Voraussetzungen? Wie ist die Vorgehensweise?

Bei einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln werden freie, nicht zweckgebundene Kapital- und Gewinnrücklagen einschließlich der Zuführungen lt. Gewinnverwendungsbeschluss in Stammkapital umgewandelt, soweit nicht in der der Umwandlung zu Grunde gelegten Bilanz ein Verlust einschließlich eines Verlustvortrages ausgewiesen wird.

Voraussetzung für eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln ist ein mit einer Dreiviertelmehrheit notariell gefasster Gesellschafterbeschluss. Diesem muss eine geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Bilanz zu Grunde liegen, in der die umzuwandelnden Rücklagen als Kapital- oder Gewinnrücklagen ausgewiesen sind.

Dies kann entweder die Jahresbilanz oder eine auf einen vom Wirtschaftsjahr abweichenden Stichtag aufgestellte Zwischenbilanz sein. Der umzuwandelnde Gewinn des abgelaufenen Geschäftsjahres muss ebenfalls als Rücklage ausgewiesen sein, entweder indem die Jahresbilanz unter Berücksichtigung der Ergebnisverwendung aufgestellt oder indem eine Zwischenbilanz erstellt wird.

Die dem Kapitalerhöhungsbeschluss zu Grunde liegende Bilanz ist auf einen höchstens acht Monate vor der Anmeldung zum Handelsregister liegenden Zeitpunkt aufzustellen. Maßgeblich ist der Termin des Eingangs der Anmeldung beim Registergericht.

Zwischen Bilanzstichtag und Zeitpunkt der Anmeldung zum Handelsregister darf jedoch keine Vermögensminderung eingetreten sein, die der Kapitalerhöhung entgegensteht, d.h. es dürfen keine Verluste eingetreten sein, welche die Rücklagen „angreifen“.

Der geprüfte und testierte Jahresabschluss muss von der Gesellschafterversammlung festgestellt sowie die Gewinnverwendung entsprechend den gesellschaftsvertraglichen Vorgaben beschlossen worden sein.

Rechtlich wirksam wird die Kapitalerhöhung erst mit Eintragung ins Handelsregister. Ab diesem Zeitpunkt ist das erhöhte Stammkapital auch in der Bilanz auszuweisen.

Welche Schritte sind im Einzelnen zu beachten? Wie sieht eine Checkliste aus?

Eine Checkliste über alle Punkte, die bei einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln bei einer Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), GmbH oder Aktiengesellschaft zu beachten sind finden Sie wie folgt:

Kostenlose-Checkliste-Kapitalerhöhung-GmbH-zum-download.pdf (450 Downloads)

Was sind die Vorteile einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln?

Zur Erhöhung der Kreditwürdigkeit und damit des Ratings sowie eines leichteren Zugangs einer GmbH zu Krediten wird häufig die Erhöhung des Stammkapitals aus Gesellschaftsmitteln angestrebt. Denn diese Form der Kapitalerhöhung ist ohne den Einsatz von Liquidität möglich. (Zu den Vorteilen einer Kapitalerhöhung bitte Link folgen)

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps und start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

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Was versteht man unter einem Anhang und wie ist dieser gegliedert?

Was ist ein Anhang bei einem Jahresabschluss und wie ist ein Anhang gegliedert?

Was ist die Funktion von einem Anhang bei einem Jahresabschluss?

Der Anhang ist ein Bestandteil des Jahresabschlusses bei Kapitalgesellschaften (§ 264 I HGB) bzw. des Konzernabschlusses (§ 297 I HGB). Er enthält Erklärungen und Ergänzungen zu einzelnen Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung. Je nach Größenklasse des Unternehmens wird auch der zugehörige Anhang von den Pflichtangaben umfangreicher (§ 288 HGB).

Der Anhang erfüllt somit die zentrale Informationsfunktion, die unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmässiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens erbringen soll. Der Anhang muss ebenso wie Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung offengelegt werden, da er zahlreiche Informationen für die Bilanzleser bereitstellt.

Im Handelsgesetzbuch sind Informationen über den Anhang und dessen Pflichtangaben sowie größenabhängige Erleichterungen in den §§ 284 bis 288 HGB zu finden.

Wie ist ein Anhang grundsätzlich aufgebaut bzw. gegliedert?

Ein Anhang ist grundsätzlich in folgende Gliederungspunkte (hier eine große Kapitalgesellschaft) strukturiert (Gliederung Anhang)

A. Grundlegende Angaben zum Unternehmen und zur Bilanzierung

  • Eckdaten zum Unternehmen, Gliederung, Vorjahresbeträge
  • Angaben zu den Bilanzierungs– und Bewertungsmethoden

B. Weitere Angaben zur Bilanz

  1. Entwicklung des Anlagevermögens
  2. Angaben zu Finanzanlagen
  3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
  4. Rechnungsabgrenzungsposten
  5. Latente Steuern
  6. Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung
  7. Eigenkapital
  8. Rückstellungen für Pensionen
  9. Sonstige Rückstellungen
  10. Verbindlichkeiten

C. Weitere Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

  1. Aufgliederung der Umsatzerlöse
  2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen
  3. Abschreibungen auf Finanzanlagen

D. Sonstige Angaben

  1. Anzahl der Mitarbeiter
  2. Geschäftsführung
  3. Haftungsverhältnisse
  4. Außerbilanzielle Geschäfte
  5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
  6. Abschlussprüferhonorar
  7. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen
  8. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps und start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer. Sie führen ebenso Financial Due Diligence Untersuchungen Ihres Targets sowie Horizon 2020 audits bundesweit durch.

Durch die Kooperationen mit Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern aus der Schweiz und Luxemburg beraten wir auch grenzüberschreitend!

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Was ist ein Lagebericht und wer muss einen Lagebericht erstellen?

Was ist die Definition und die Funktion eines Lageberichts?

Der Lagebericht hat die Aufgabe, den Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage so darzustellen, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der VFE Lage vermittelt wird. Analog hierzu hat der Konzernlagebericht den Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so darzustellen, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird. (siehe hierzu auch § 289 HGB)

Welche Funktionen nimmt ein Lagebericht ein?

Lagebericht und Konzernlagebericht haben eine Informationsfunktion und dienen darüberhinaus als Ergänzung zur Rechnungslegung.

Die Informationsfunktion sagt nichts anderes aus, als dass der Lagebericht die sachlich die durch den Jahresabschluss (Bilanz, GuV und Anhang) gegebenen Informationen ergänzen soll. Darüberhinaus dient er insbesondere dazu über die zukünftige Entwicklung mit den Chancen und Risiken zu berichten.

Wer muss einen Lagebericht erstellen und wer ist dafür verantwortlich?

Die Pflicht zur Aufstellung eines Lageberichts besteht für:

Die Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernlageberichts besteht auch in dem Falle, dass inländische Muttergesellschaften entweder die IFRS-Rechnungslegung verpflichtend oder freiwillig anwenden.

Ebenso bleibt die Verpflichtung zur Aufstellung eines Lageberichts auch in dem Falle bestehen, dass Gesellschaften freiwillig nach § 325 Abs. 2a HGB einen IFRS-Einzelabschluss veröffentlichen.

Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaften sind verantwortlich für die Aufstellung und den Inhalt des Lageberichts.

Ist das Unternehmen verpflichtet den Lagebericht prüfen zu lassen?

Sofern ein Unternehmen verpflichtet ist einen Lagebericht aufzustellen, muss dieser auch geprüft werden.

Muss ein Lagebericht veröffentlicht werden?

Zur Offenlegung verpflichtet sind alle Unternehmen, die einen Lagebericht erstellen müssen, insbesondere

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps und start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

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Was ist ein Bestätigungsvermerk, welche Funktion hat dieser und welche Arten gibt es?

Was ist ein Bestätigungsvermerk bei einer Jahresabschlussprüfung?

Der Bestätigungsvermerk ist das abschließende Gesamturteil, das nach einer nach anerkannten Berufsgrundsätzen (der Wirtschaftsprüfer) durchgeführten ordnungsmäßigen Prüfung abgegeben wird (§ 322 I 1, 2 HGB).

Mit einem Bestätigungsvermerk bestätigt der Abschlussprüfer, dass Jahresabschluss und Buchführung den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und dass der Lagebericht keine falschen Vorstellungen von der Lage der Unternehmung erweckt.

Ein unmittelbares Urteil über die wirtschaftliche Lage der Unternehmung ist mit dem Bestätigungsvermerk nicht verbunden.

Welche Funktion hat ein Bestätigungsvermerk?

Adressaten wie z.B. Gesellschafter, Gläubiger, Arbeitnehmer, Aufsichtsrat und Öffentlichkeit, sollen über das Ergebnis einer Prüfung unterrichtet werden. Der volle Wortlaut des Bestätigungsvermerks ist in allen Veröffentlichungen und Vervielfältigungen des Jahresabschlusses wiederzugeben.

Welche Arten von Bestätigungsvermerken gibt es?

Was ist ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk?

Sind während der Prüfung keine signfikanten Prüfungsdifferenzen aufgetreten und entspricht der Jahresabschluss aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft bzw. des Konzerns, hat der Abschlussprüfer einen uneingeschränkten Vermerk zu erteilen.
Ist die Gesellschaft mittelgroß bzw. größer, ist darauf einzugehen, ob der Lagebericht bzw. Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Unternehmens bzw. Konzerns vermittelt und Risiken der künftigen Entwicklung richtig darstellt

Was ist ein eingeschränkter Bestätigungsvermerk bei einer Jahresabschlussprüfung?

Sind in klar definierbare Teile des Abschlusses wesentliche Fehler gefunden worden, die nicht beseitigt wurde, ist der Jahresabschluss einzuschränken.

Was ist ein Versagungsvermerk bei einer Jahresabschlussprüfung?

Ist der Abschluss so fehlerhaft, dass er im Ganzen falsch ist, ist der Bestätigungsvermerk einzuschränken (Versagungsvermerk). Dies ist oftmals der Fall, wenn der Abschluss nach Fortführungsprognose aufgestellt ist, aber die going-concern Prognose negativ ausfällt.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps und start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

Sie führen ebenso Financial Due Diligence Untersuchungen Ihres Targets sowie Horizon 2020 audits bundesweit durch.

accura audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – wir freuen uns für Sie tätig zu werden!

Was versteht man unter einer Mittelverwendungsprüfung bzw. Fördermittelprüfung?

Warum gibt es eine Prüfung der Fördermittel im Rahmen bspw. Horizon 2020 der EU durch einen Wirtschaftsprüfer?

Von der öffentlichen Hand und sonstigen Institutionen die Fördermittel erhalten, wird erwartet, dass sie mit dem eingesetzten Geld, seien es Steuergelder, Spenden, Stiftungsmittel oder andere Zuwendungen, nachhaltig und verantwortungsvoll umgehen. Gleichzeitig auch umfassend und nachvollziehbar über den zielgerichteten sowie wirtschaftlichen Einsatz der Mittel gegenüber dem Mittelgeber berichten.

Aufbau bzw. Prüfung des internen Kontrollsystems bei einer Fördermittelprüfung

Neben der angemessenen Konzeption des durchzuführenden Vorhabens, muss ein funktionierendes internes Kontrollsystem existieren, das eine konstant hohe Qualität gewährleistet. Dieses muss insbesondere ein vier-Augen-Prinzip bei wichtigen Handlungen beinhalten.

Überprüfung der Einhaltung interner und externer Förderrichtlinien bei der Planung und Durchführung

Um die effiziente Umsetzung einer der Überprüfung Ihrer Fördermittel (Mittelverwendungsprüfung) sicherzustellen, sind von der durchführenden Organisation oder Unternehmenseinheit in der Regel diverse interne und/oder externe Vorgaben zu beachten. Diese reichen von der den Vorgaben entsprechenden Planung des Projektes, über die Vergabe von Aufträgen, das interne Monitoring inklusive der Überwachung der Mittelverwendung sowie die vorgabengemäßen Auszahlungen aus Fördermitteln bis hin zur Berichterstattung (certificate financial statement – audit Zertifikate – Gegenstand) an den Auftrag- bzw. Finanzmittelgeber. (häufig EU)

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Fördermittel bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps und start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

Sie führen ebenso Financial Due Diligence Untersuchungen Ihres Targets sowie die MIttelverwendungsprüfung Horizon 2020 audits bundesweit durch.

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Was ist ein Prüfungsbericht eines Wirtschaftsprüfers? Wie ist der Aufbau eines Prüfungsberichts?

Was ist ein Prüfungsbericht eines Wirtschaftsprüfers gemäß IDW?

Ein Prüfungsbericht ganz allgemein ist die Berichterstattung über Gegenstand, Art und Umfang sowie Ergebnis einer Prüfung.

Der Prüfungsumfang richtet sich dabei immer nach dem Prüfungsauftrag. Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen, die im HGB als auch im PublG festgelegt sind, ist ein schriftlicher Prüfungsbericht vorgeschrieben bei Prüfungen von Jahresabschlüssen von Gesellschaften nach dem HGB und PublG.

Der Abschlussprüfer hat den Prüfungsbericht zu unterzeichnen und den gesetzlichen Vertretern vorzulegen (Jahresabschlussprüfung). Bei Auftragserteilung durch den Aufsichtsrat ist der Prüfungsbericht diesem vorzulegen.

Wie ist ein Prüfungsbericht aufgebaut?

Der Inhalt und Aufbau des Prüfungsberichts ist nach § 321 HGB normiert.

Hierzu gibt es vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) ergänzend den Prüfungsstandard (PS) PS 450 „Grundsätze ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen“, der die folgende Gliederung empfiehlt:

Gliederung des Prüfungsberichts:

(1) Prüfungsauftrag;
(2) Grundsätzliche Feststellungen (Lage des Unternehmens, Unregelmäßigkeiten);
(3) Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung;
(4) Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung (Buchführung, Jahresabschluss, Lagebericht);
(5) Feststellungen zum Risikofrüherkennungssystem;  (nicht in allen Fällen)
(6) Feststellungen aus Erweiterungen des Prüfungsauftrags; (nur bei besonderer Beauftragung)
(7) Bestätigungsvermerk.

Obligatorische Anlagen zum Prüfungsbericht:

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps sowie start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

Sie führen ebenso Financial Due Diligence Untersuchungen Ihres Targets sowie Horizon 2020 audits bundesweit durch.

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Was sind die Berufspflichten eines Wirtschaftsprüfers?

Was sind die Berufspflichten eines Wirtschaftsprüfers?

Die Berufspflichten aber auch die Rechte sind in der Wirtschaftsprüferordnung (WPO) geregelt und hier insbesondere in § 43 WPO – Allgemeine Berufspflichten.

Folgende Berufspflichten werden hier in Absatz 1 genannt:

Die Berufspflichten werden im vom IDW herausgegebenen WP-Handbuch, das auf die WP-Ordnung Bezug nimmt, wie folgt umschrieben.

Was ist die Berufspflicht der Unabhängigkeit des Wirtschaftsprüfers?

„Der Beruf des Wirtschaftsprüfers muss unabhängig ausgeübt werden. Die Unabhängigkeit ist eine Kardinaltugend für jeden Berufsangehörigen und ihre Wahrung seine elementare Pflicht. Die Unabhängigkeit umfasst sowohl die innere als auch die äußere Unabhängigkeit. Innere Unabhängigkeit (= Unbefangenheit) meint die innere Einstellung, die ausschließlich die zur Erfüllung des vorliegenden Auftrags relevanten Aspekte in Betracht zieht. Die äußere Unabhängigkeit (das Nichtbestehen der Besorgnis der Befangenheit) wird aufgefasst als Vermeidung von Tatsachen und Umständen, die so schwer ins Gewicht fallen, dass ein sachverständiger und informierter Dritter die Fähigkeit des Abschlussprüfers zur objektiven Wahrnehmung seiner Aufgaben in Zweifel ziehen würde.

Unabhängigkeit in einem umfassenden Sinne bedeutet, dass der Wirtschaftsprüfer in objektiver und subjektiver Hinsicht seine Feststellungen unbeeinflusst von sachfremden Erwägungen und ohne Rücksichtnahme auf eigene Belange oder Interessen Dritter treffen kann.

Was ist die Berufspflicht der Gewissenhaftigkeit des Wirtschaftsprüfers?

Wirtschaftsprüfer sind bei der Durchführung ihrer Aufgaben an das Gesetz gebunden und haben die für die Berufsausübung geltenden Bestimmungen sowie die gesetzlichen Regeln zu beachten.

Mandate dürfen nur übernommen werden, wenn der Wirtschaftsprüfer über die dafür erforderliche Sachkunde und die zur Bearbeitung erforderliche Zeit verfügt.

Was ist die Berufspflicht der Verschwiegenheit des Wirtschaftsprüfers?

Die Verschwiegenheit bildet das Fundament für das Vertrauen, das dem Wirtschaftsprüfer entgegengebracht wird. Alle Tatsachen und sonstigen Dinge, die einem Wirtschaftsprüfer während seiner Berufsausübung anvertraut werden, müssen streng vertraulich behandelt werden.

Was ist die Eigenverantwortlichkeit als Berufspflicht des Wirtschaftsprüfers?

Der Wirtschaftsprüfer hat sein Handeln in eigener Verantwortung zu bestimmen, sich selbst ein Urteil zu bilden und seine Entscheidungen selbst zu treffen. Er ist verantwortlich für die Ausübung der Tätigkeit seiner Mitarbeiter und muss diese hierfür auch überwachen und beurteilen. Letztentlich muss er in eigener Verantwortung eine Entscheidung über die Prüfung treffen.

Er darf keinen fachlichen Weisungen unterliegen, die ihn verpflichten, insbesondere Prüfungsberichte und Gutachten auch dann zu unterzeichnen, wenn sich ihr Inhalt nicht mit seiner Überzeugung deckt.

Was ist mit der Unparteilichkeit des Wirtschaftsprüfers gemeint?

Der Wirtschaftsprüfer hat sich bei der Prüfungstätigkeit und der Erstellung von Gutachten unparteiisch zu verhalten, ein Gebot, das vom Wirtschaftsprüfer in seiner Funktion als Prüfer oder Gutachter unbedingte Neutralität verlangt.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps und start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

Sie führen ebenso Financial Due Diligence Untersuchungen Ihres Targets sowie Horizon 2020 audits bundesweit durch.

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Was ist ein internes Kontrollsystem (IKS)?

 Das interne Kontrollsystem (IKS) stellt die Gesamtheit aller Maßnahmen, Verfahren und Grundsätze dar, die zur systematischen Prüfung aller Geschäftsprozesse eingesetzt werden und dient als zentraler Bestandteil des Internen Überwachungssystems zur Sicherstellung einer effektiven Geschäftsführung.

Ein internes Kontrollsystem setzt sich zum einen aus den internen Kontrollen (technische Einrichtung und Prinzipien sowie einer internen Revision zusammen. Die interne Revision ist hierbei zuständig für die kontinuierliche Überprüfung und Anpassung des internen Kontrollsystems.

Das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich verpflichtet bspw. den Vorstand und die Geschäftsführung der Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften auf Aktien und bestimmte GmbHs dazu , ein ganzheitliches Überwachungs- und Kontrollsystem einzurichten. Ziel ist dabei das frühzeitige Erkennen von Risiken und Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, sowie die Sicherstellung der Einhaltung rechtlicher und ethischer Richtlinien i. S. einer guten Corporate Governance.

Mit der Einrichtung eines IKS einher geht meist die Optimierung der Effizienz aller unternehmerischen Vorgänge und damit das Erreichen strategischer und operativer Ziele unterstützt werden.

Im Falle einer Nichteinhaltung der Sorgfaltspflicht haften die verantwortlichen Organe für den entstandenen Schaden gegenüber der Gesellschaft.

Was ist eine Dauerakte bei einem Wirtschaftsprüfer?

Was ist eine Dauerakte eines Wirtschaftsprüfers?

Eine Dauerakte ist ein Teil der Arbeitspapiere eines Wirtschaftsprüfers, die er für eine Abschlussprüfung benötigt. In der Akte werden die Unterlagen aufbewahrt, die über die Jahre hinaus bei der Prüfung eines Unternehmens benötigt wurden. Dies sind insbesondere gesellschaftsrechtliche Unterlagen aber auch Unterlagen wie Kreditverträge oder bedeutende Lieferantenverträge.

Wie mit den meisten Unterlagen auch wurde die permanente Akte zunehmend digitalisiert und steht auf den Servern den Teammitgliedern zur Verfügung. Früher wurde die Dauerakte in Papier dem Prüfungsteam des nächsten Jahres übergeben.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der erfahrenen Wirtschaftsprüfer.

Sie führen ebenso Financial Due Diligence Untersuchungen Ihres Targets sowie Horizon 2020 audits bundesweit durch.

Was ist eine externe Qualitätssicherung in einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft?

Jeder Abschlussprüfer, sofern er Prüfungen entsprechend § 2 WPO durchführt (sogenannte Pflichtprüfungen) muss sicherstellen, dass er entsprechend der Berufsgrundsätze ein Mindestmaß an Qualität während der Prüfung umsetzt.

Das Verfahren zu Sicherstellung der externen Qualitätssicherung wird auch peer review genannt.

Jeder Wirtschaftsprüfer muss, um gesetzlich vorgeschriebene Abschlussprüfungen durchführen zu dürfen, an der externen Qualitätskontrolle teilnehmen.

Die gesetzlichen Grundlagen hierfür definieren §§ 57a ff. WPO sowie die „Satzung für Qualitätskontrolle“ der Wirtschaftsprüferkammer. Hierbei handelt es sich um Regelwerke in denen die Erfordernisse zur Teilnahme an der externen Qualitätskontrolle im Einzelnen festgelegt sind.

Wer sind bei accura audit GmbH Ihre Ansprechpartner für die Durchführung einer Jahresabschlussprüfung?

Herr Jonas aus Trier als auch Frau Jung aus Berlin-Mitte sind Ihre Ansprechpartner für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der beiden Wirtschaftsprüfer.

Sie führen Jahresabschlussprüfungen insbesondere im Raum Berlin, Frankfurt, Düsseldorf, Köln, München und Stuttgart durch – auf Wunsch natürlich auch bundesweit.

Was ist das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)?

Das IDW ist die Fachorganisation der Wirtschaftsprüfer (WP) und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften auf freiwilliger Basis; Sitz in Düsseldorf.

Was sind die Aufgaben des IDW?
Das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland fördert die Fachgebiete des Wirtschaftsprüfers und tritt für die Interessen des Wirtschaftsprüferberufes ein.

Wichtig ist, dass das IDW eine Fachinstanz der Mitglieder darstellt. In fachlichen Zweifelsfragen können sich die Mitglieder für einen geringen Betrag an die Fachabteilung des IDW wenden, die ihnen entweder eine mündliche oder eine schriftliche Antwort mitteilt.

Die Fachausschüsse erstellen Prüfungsstandards/sonstige Standards, die die Auffassung des Berufes zu fachlichen Fragen darstellen und zur Entwicklung beitragen sollen.

Welche wichtigen Veröffentlichungen kommen vom IDW?

Das IDW publiziert „die“ Zeitschrift des Berufsstands „Die Wirtschaftsprüfung”, veröffentlicht Fachnachrichten für Mitglieder und ist Herausgeber des Wirtschaftsprüfer-Handbuchs.

Was ist eine interne Revision? Ist eine interne Revision wichtig bei einer Abschlussprüfung?

Die interne Revision ist innerhalb des Unternehmens eine Einheit, die direkt dem Vorstand oder Geschäftsführung unterstellt ist und prozeßunabhängig ist.

Mitarbeiter der internen Revision prüfen unabhängig das interne Kontrollsystem auch bestimmte Prozeß im Unternehmen an sich und helfen auf Basis ihrer Feststellungen Verbesserungen in den Prozessen zu generieren.

Die Hauptaufgaben der internen Revision ist die Überprüfung des Finanz- und Rechnungswesen (financial audit) sowie die Überprüfung im organisatorischen Bereich (operational audit).
Daneben gibt es weitere Aufgaben im prüferischen Bereich wie die Mitarbeit bei der Inventur.

Wichtig für den Abschlussprüfer in der Abschlussprüfung ist eine funktionierende interne Revision. Die Ergebnisse der Prüfungen sind oftmals sehr hilfreich um hierauf aufzusetzen. Allerdings ist es nicht gestattet, Prüfungsergebnisse und -urteile der internen Revision unreflektiert zu übernehmen oder mit ihr, z.B. im Wege der Arbeitsteilung, zusammenzuarbeiten; er würde gegen die ihm berufsrechtlich auferlegte Pflicht zur Eigenverantwortlichkeit (Berufsgrundsätze für Wirtschaftsprüfer) verstoßen.

Was ist eine EDV Systemprüfung?

Bei der immer wichtiger werdenden EDV-Systemprüfung wird auf Basis der EDV basierten Buchungssätze und sonstigen Eingaben in der Buchhaltung in einer Prüfung Rückschluss auf die Ordnungsmässigkeit der Buchführung (GOB) gezogen. Vorteil an dieser Methode ist, dass es sich um eine Vollprüfung handelt und somit alle Buchhungssätze erfasst sind.
Aufgrund der Skalierung der Abschlussprüfung ist diese Methode immer stärker im Fokus

Was sind die Prüfungsinhalte?

Die Prüfung der Programmdokumentation sucht nach der Geeignetheit der EDV-Dokumentation, dh. ob die notwendigen Prozesse entsprechend dokumentiert sind.

Die Prüfung des Verarbeitungsverfahrens prüft die entsprechende Umsetzung der in der Dokumentation niedergeschriebenen Abläufe und Anweisungen.

Was ist eine Softwarebescheinigung?

Basis einer EDV-Systemprüfung ist zumeist die Softwarebescheinigung für die Software, die im Rechnungswesen eingesetzt wird. Jede rechnungslegungsrelevante Software muss auf Basis des IDW PS 880 (sog. „Softwarebescheinigung“) in Hinblick auf die Einhaltung der Grundsätze der Ordnungsmäßigkeits-, Sicherheits- und Kontrollanforderungen überprüft werden.

Was sind die Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung?

Was sind die Grundsätze ordnungsmässiger Abschlussprüfung?

Die Grundsätze ordnungsmässiger Abschlussprüfung (GoA) stellen ein System überindividueller Normen dar, die der Verhaltenssteuerung von Prüfern dienen. Die Grundsätze ordnungsmässiger Abschlussprüfung sind dabei eng mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) verwoben. Die GoA determinieren im Gegensatz zu den GoB die Struktur der Abschlussprüfung, konkretisieren den Prüfungsumfang und dienen allgemein der Sicherung der Vertrauenswürdigkeit des Prüfungswesens.

Dabei gibt es auf der einen Seite niedergeschriebene und nicht nicht kodifizierte GoA, welche ausgelegt werden müssen.

Die zentralen beruflichen Pflichten eines Wirtschaftsprüfer gemäß § 43 WPO spielen dabei eine zentrale Rolle, daneben die §§ 323 Abs. 1, 319 319a 319b HGB.

Die Grundsätze sind demnach:

Darüberhinaus gibt es weitere nicht kodifizierte ethische, soziale und sonstige Grundsätze, die auf freiwilliger Basis eine höhere Prüfungsqualität als der rechtlich gebotene Standard generieren (z. B. der Aufbau von Reputation).

Hierbei gilt die gerade erwähnt Reputation als ein sehr zentraler Bestandteil der Theorie, ähnlich der in der Wirtschaft oftmals verwendeten Theorie vom ordentlichen Kaufmann.

Alle diese Grundsätze münden in der Zielsetzung, dass eine gehobene Qualität beim Prüfungsurteil sichergestellt ist.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps und start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

Sie führen ebenso Financial Due Diligence Untersuchungen Ihres Targets sowie Horizon 2020 audits bundesweit durch.

accura audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – wir freuen uns für Sie tätig zu werden!

Was ist eine Inventurprüfung?

Die Inventurprüfung, zumeist in der Zeit um den Abschlussstichtag herum ist Teil der Jahresabschlussprüfung und bei produzierenden Unternehmen ein sehr wichtiger Baustein. Sofern keine Inventurteilnahme des Abschlussprüfers durchgeführt wurde, ist grundsätzlich der Bestätigungsvermerk einzuschränken. Aber auch unabhängig der Prüfung des Bilanzwertes gibt die Inventurteilnahme dem Abschlussprüfer einen sehr guten Eindruck in das Unternehmen und die Abläufe. In den Gesprächen mit den Lagerarbeitern kann man oftmals über den Tellerrand hinaus sehr interessante „Interna“ erfahren.

Was umfasst die Inventurprüfung?

Die Inventurprüfung ist eine Zählung meist zum Geschäftsjahresende, um den Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, Halb- und Fertigerzeugnissen sowie fertig bezogenen Waren, also des gesamten Vorratsvermögens, festzustellen.

Wie wird eine solche Prüfung durchgeführt?

Im Rahmen der Prüfungsplanung wird eine sachlich, zeitliche und personelle Planung getätigt – diese ist logischerweise eng mit dem Unternehmen abzustimmen. Die Prüfung vom Unternehmen selbst erfolgt meist durch ausgewählte Mitarbeiter oder bei großen Konzern auch durch Aushilfen.

Wie läuft eine Inventurprüfung bei einer Abschlussprüfung ab?

  1. Zunächst wird sich anhand der Inventuranweisung inkl. einem Verzeichnis der Lagerorte ein erstes Bild über das IKS gemacht.
  2. Bei der Inventurprüfung im Unternehmen werden auf Basis der Zahlzettel (sheet-floor) bzw. umgekehrt anhand der Ware (floor-sheet) Stichproben genommen und auf Übereinstimmung überprüft.
  3. Die Bewertung wird anhand einer Aufstellung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten abgeglichen und auf die Ordnungsmässigkeit der Ermittlung geprüft.

Wer sind bei accura audit GmbH Ihre Ansprechpartner für die Durchführung einer Jahresabschlussprüfung?

Herr Jonas aus Trier als auch Frau Jung aus Berlin-Mitte sind Ihre Ansprechpartner für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der beiden Wirtschaftsprüfer.

Sie führen Jahresabschlussprüfungen insbesondere im Raum Berlin, Frankfurt, Düsseldorf, Köln, München und Stuttgart durch – auf Wunsch natürlich auch bundesweit.

Wie wird der Kassenbestand überprüft?

Was ist eine Kassenprüfung?

Eine Kassenprüfung ist die Abstimmungshandlung des tatsächlichen Bargeldbestandes mit dem Kassenbuch.
Auch wenn die Prüfungshandlung sehr trivial klingt ist sie dennoch für einen ersten Überblick über die Arbeitsweisen im Rechnungswesen sehr hilfreich.

Die Kassenprüfung soll möglichst überraschend durchgeführt werden, so dass Manipulationen vermieden werden. Aufgrund des Grundsatzes der Wesentlichkeit sollten größere Posten lückenlos und die Übrigen stichprobenweise geprüft werden (Soll-Ist Abgleich).
Insbesondere bei Urlaubszeiten des Kassieres oder sonstigen Verantwortlichkeiten ist ein größeres Risiko auf Unregelmässigkeiten zu vermuten.

Hilfsmittel bei der Kassenprüfung sind Belege, Tagesauszüge und Buchungsprimanoten.

Wichtig bei der Prüfung auf den Jahresabschlusstichtag ist, dass dem Kassenbestand ein unterschriebenes Kassenprotokoll zurgrundeliegt.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

Sie führen ebenso Financial Due Diligence Untersuchungen Ihres Targets sowie Horizon 2020 audits bundesweit durch.

Was versteht man unter einer Konzernabschlussprüfung?

Inhalt

Eine Konzernabschlussprüfung ist eine betriebswirtschaftliche Prüfung eines Konzernabschlusses gemäß § 316 II HGB.

Prüfungsumfang und -gegenstand
Die Prüfung des Konzernabschlusses hat sich darauf zu erstrecken, ob die gesetzlichen Vorschriften und ggf. die Ergänzungen in der Satzung der Obergesellschaft über die Aufstellung des Konzernabschlusses beachtet wurden.

Müssen auch die Einzelabschlüsse geprüft werden?
Die Besonderheit eines Konzernabschlusses liegt in der Tatsache, dass sich der Konzernabschluss aus den Einzelabschlüssen aller Konzernunternehmen ergibt. Um die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Konzernabschluss angemessen beurteilen zu können, muss der Abschlussprüfer auch die jeweiligen Einzelabschlüsse der Konzernunternehmen prüfen (§ 317 Abs. 3 Satz 1 HGB). Sofern diese von einen anderen Abschlussprüfer geprüft wurden, „(…) hat der Konzernabschlussprüfer dessen Arbeit zu überprüfen und dies zu dokumentieren“ (§ 317 Abs. 3 Satz 2 HGB).

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

Sie führen ebenso Financial Due Diligence Untersuchungen Ihres Targets sowie Horizon 2020 audits bundesweit durch.

Was ist ein Management letter und welchem Zweck dient dieser?

Was ist ein Managementletter bei einer Abschlussprüfung?

Der Management Letter ist neben Prüfungsbericht und Bestätigungsvermerk Bestandteil der schriftlichen Berichterstattung des Abschlussprüfers. Diese Berichterstattung betrifft Feststellungen, die im Rahmen des Prüfungsauftrags nicht als wesentlich anzusehen oder nicht unmittelbar Gegenstand des Prüfungsauftrags sind, die sich aber bei sachgerechter Durchführung einer Abschlussprüfung häufig ergeben und deren Kenntnis für das geprüfte Unternehmen von Nutzen ist.

In der US-amerikanischen Prüfungspraxis hatte der Management Letter ursprünglich die Aufgabe, dem Management Empfehlungen für Verbesserungen mitzuteilen, die sowohl organisatorische als auch rechtliche und wirtschaftliche Gestaltungsfragen des Unternehmens betreffen konnten. Inzwischen hat sich diese Aufgabe dahingehend gewandelt, dass hauptsächlich über Schwachstellen im internen Kontrollsystem berichtet wird und entsprechende Verbesserungsvorschläge unterbreitet werden. Im US-amerikanischen Umfeld wird der Management Letter daher auch häufig als internal control letter bezeichnet, der dort im Regelfall nach Abstimmung mit dem Management an das audit committee oder vergleichbare Gremien adressiert ist. Diese Art der Berichterstattung hat mittlerweile Eingang in internationale Prüfungsgrundsätze gefunden.

Gibt es eine vorgeschriebene Form beim Management Letter?

In Ermangelung berufsständischer oder gesetzlicher Vorgaben besteht für den Managementletter grds. eine weitgehende Gestaltungsfreiheit. Einschränkungen können sich allenfalls durch die Berufsgrundsätze und die jeweiligen dem Prüfungsauftrag zugrunde liegenden Auftragsbedingungen ergeben. Wesentlich für die Inhaltsbestimmung des Managementletters ist, dass er nicht zur Erfüllung der gesetzlichen Berichtspflichten des Abschlussprüfers gem. § 321 HGB eingesetzt werden kann. Insoweit ist er vergleichbar mit den Arbeitspapieren und mündlicher Kommunikation (etwa bei Schlussbesprechungen), von denen er sich allerdings durch seine Publizität gegenüber der Unternehmensleitung bzw. die Schriftform unterscheidet.

Wer ist Adressat des Managementletters?

Aufgrund der Aufgaben, die dem Management Letter neben dem Prüfungsbericht zugeordnet werden können, kommt als Adressat der Vorstand bzw. die Geschäftsführung des geprüften Unternehmens in Betracht.

Was ist die Abgrenzung zum Prüfungsbericht?

Der Management Letter kann aber kein (teilweiser) Ersatz für den Prüfungsbericht sein; für die Adressaten notwendige Informationen sind zwingend im Prüfungsbericht darzulegen. Der Management Letter ist auch kein Teilbericht und daher nicht in den Prüfungsbericht aufzunehmen.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps und start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

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Was sind analytische Prüfungshandlungen (analytical procedures)?

Was ist der Grund für die Durchführung von analytischen Prüfungshandlungen?

Bei der Durchführung sog. aussagebezogener Prüfungshandlungen werden Prüfungsnachweise gewonnen, die eine hinreichende Sicherheit über die in der Rechnungslegung enthaltenen Angaben verschaffen sollen. Hierbei werden analytische Prüfungshandlungen und Einzelfallprüfungen unterschieden.
Die Durchführung verlangt nicht nur die Sicherstellung und Einhaltung des Qualitätsniveaus sondern auch die Beachtung des Grundsatzes des Wirtschaftlichkeit und Wesentlichkeit. Da der Prüfungsumfang der Einzelfallprüfungen zur Gewinnung eines hinreichend sicheren Prüfungsurteils durch analytische Prüfungshandlungen reduziert werden kann spielen diese für die Effektivität einer Prüfung eine erhebliche Rolle.

Darüberhinaus eignet sich eine analytische Prüfungshandlung zur Identifizierung von Risikofaktoren für Verstöße und in Einzelfällen auch zur Aufdeckung von Verstößen.

Analytische Prüfungshandlung: Wie ist eine solche Prüfungshandlung definiert?

Eine analytische Prüfungshandlung ist eine Plausibilitätsbeurteilung von Verhältniszahlen und Trends, durch die Beziehungen von prüfungsrelevanten Daten eines Unternehmens zu anderen Daten aufgezeigt sowie auffällige Abweichungen festgestellt werden. Hierzu gehört z.B. die Untersuchung von Schwankungen und Zusammenhängen, die in Widerspruch zu anderen einschlägigen Informationen stehen oder von erwarteten Beträgen abweichen. [Siehe IDW PS 312 Tz. 5]

In welche drei Komponenten werden analytische Prüfungshandlungen unterschieden?

Eine analytische Prüfungshandlung kann in drei Komponenten unterteilt werden:

  • Prognose des Soll-Objekts
  • Vergleich des Ist-Objekts
  • Beurteilung der Differenz

Bei der Prognose ist zwingend ein Prognosewert als Vergleichswert für die Ist-Zahlen zu entwickeln. Bei einem einfachen Vergleich mit Vorjahreswerten könnte anderenfalls übersehen werden, dass bei bestimmten Größen (Anstieg Preisniveau o.ä.) zwingend wesentliche Veränderungen vorliegen müssen. Von der Qualität dieser Einschätzung hängt wesentlich der Erfolg der Prüfungshandlung ab. Daher sind Einflussfaktoren insbesondere das Verständnis des Abschlussprüfers für das rechtliche und wirtschaftliche Umfeld des Unternehmens.

Durch Vergleich des Prognosewerts mit dem Ist-Wert wird die Differenz ermittelt und geschaut, ob der Ist-Wert in Bezug auf die Soll-Größe plausibel ist.
Dabei können lt. WP-Handbuch auftretende Abweichungen verschiedene Ursachen haben:

Sofern die Abweichungen wesentlich sind, sind Befragungen des Managements und weitergehende Untersuchungen erforderlich. Dabei wird die akzeptable Abweichung wesentlich beeinflußt durch die Materiality und den Grad an Sicherheit. Dabei steigt mit dem Risiko die Wichtigkeit von Prüfungsnachweise.

Analytische Prüfungshandlung: Welche Arten von Analysen gibt es?

Hinsichtlich der Verfahren der Soll-Wert-Ermittlung lassen sich folgende Arten unterscheiden:

  • Trendanalysen,
  • Kennzahlenanalysen oder
  • Plausibilitätsprüfungen.

Was sind die Anwendungsbereiche von analytischen Prüfungshandlungen?

Analytische Prüfungshandlungen sind revolvierend während des gesamten Ablaufs der Abschlussprüfung durchzuführen:

Was sind Beispiele für analytische Prüfungshandlungen?

  • Vorjahresvergleich
  • Kennzahlenanalyse (z.B. Verschuldungsgrad, Kundenziel, Umschlagshäufigkeit der Forderungen, Umschlagsdauer der Vorräte, usw
  • Trendanalyse (z.B. Extrapolation, Regressionsanalysen, usw.)
  • Benchmarking (Vergleich des zu prüfenden Unternehmens mit möglichst ähnlichen Unternehmen)
  • Planzahlen
  • Andere Gesetzmäßigkeiten (z.B. Benford‘s Law)

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

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Was sind Einzelfallprüfungshandlungen (substantive testing)?

Was ist eine Einzelfallprüfungshandlung durch den Wirtschaftsprüfer? Wie unterscheiden sich diese?

Prüfungshandlungen des Wirtschaftsprüfers im Rahmen einer Jahresabschlussprüfungen werden dem Zweck nach in

eingeteilt.

Die aussagebezogenen Prüfungshandlungen wird in analytische Prüfungshandlungen (PS 312) und Einzelfallprüfungshandlungen (IDW PS 300) unterteilt.

Die abschlusspostenorientierte Prüfung (balance sheet audit) setzt an den zu prüfenden Abschlussposten an. Dabei steht die Einzelfallprüfungshandlung stärker im Vordergrund. Der Nachteil einer abschlusspostenorientierter Prüfung ist, dass zusammengehörige Abschlussposten isoliert voneinander betrachtet werden.

Die Einzelfallprüfungshandlung kann nochmal folgendermassen unterteilt werden (vgl. IDW PS 300, A12 ff.):

  • Einsichtnahme in Unterlagen des Unternehmens
  • Inaugenscheinnahme von materiellen Vermögensgegenständen
  • Beobachtung von Verfahren oder einzelnen Maßnahmen
  • Befragungen und Einholung von Bestätigungen (zu Muster für Bestätigungen)
  • Berechnungen
  • Nachvollziehen von Verfahren und Kontrollmaßnahmen

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

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Was ist die Wirtschaftsprüferkammer und was sind ihre Aufgaben?

Die Wirtschaftsprüferkammer ist eine Institution der beruflichen Selbstverwaltung gemäß Gesetz über eine Berufsordnung der Wirtschaftsprüfer (Wirtschaftsprüferordnung). Die Wirtschaftsprüferkammer ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts (§ 4 WPO); Sitz in Berlin.

Wie ist die Organisation der Wirtschaftsprüferkammer?


Müssen alle Wirtschaftsprüfer Mitglied sein? Was ist ein Pflichtmitglied?

Pflichtmitglieder sind gemäß § 58 I 1 WPO die bestellten bzw. anerkannten Wirtschaftsprüfer (WP), die Mitglieder des Vorstandes von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, nach dem Partnerschaftsgesellschaftsgesetz verbundene Personen, Geschäftsführer oder vertretungsberechtigte persönlich haftende Gesellschafter von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, die nicht Wirtschaftsprüfer sind, sowie die anerkannten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften; außerdem gemäß § 128 III WPO vereidigte Buchprüfer und Buchprüfungsgesellschaften.

Was sind die Aufgaben der Wirtschaftsprüferkammer?

Die Wirtschaftsprüferkammer hat gemäß § 57 WPO die Aufgabe, die beruflichen Belange der Gesamtheit ihrer Mitglieder zu wahren und die Erfüllung der beruflichen Pflichten zu überwachen.

Die Aufgaben, die der WPK per Gesetz übertragen wurden, sind insbesondere

  • die Funktion der WPK als Ansprech- und Informationspartner ihrer Mitglieder
  • die Vertretung der Belange und Positionen des Berufsstandes gegenüber der Öffentlichkeit und gegenüber der Politik
  • die Durchführung des bundeseinheitlichen Wirtschaftsprüfungsexamens
  • die Bestellung von Wirtschaftsprüfern und vereidigten Buchprüfern sowie die Anerkennung von Wirtschaftsprüfungs- und Buchprüfungsgesellschaften wie auch deren Widerruf
  • die Führung des Berufsregisters
  • der Erlass von Regelungen zur Berufsausübung in Form von Satzungen
  • die Berufsaufsicht, ausgenommen Prüfungsmandate bei Unternehmen von öffentlichem Interesse, für die die Abschlussprüferaufsichtsstelle (APAS) beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zuständig ist
  • die Durchführung des Qualitätskontrollverfahrens bei Prüferpraxen, soweit nicht Prüfungsmandate von öffentlichem Interesse betroffen sind.

Was ist ein start-up und was unterscheidet es von einer „normalen“ Existenzgründung?

Was ist die Definition von einem start-up?

Der Begriff start-up ist nicht genau definiert und so nähern sich verschiedene Lexika und Institutionen diesem Begriff von mehreren Seiten.

Das Gabler Onlinelexikon schreibt beispielsweise, dass ein start-up „ein junges, noch nicht etabliertes Unternehmen, das zur Verwirklichung einer innovativen Geschäftsidee (häufig in den Bereichen Electronic Business, Kommunikationstechnologie oder Life Sciences) mit geringem Startkapital gegründet werden und i.d.R. sehr früh zur Ausweitung ihrer Geschäfte und Stärkung ihrer Kapitalbasis entweder auf den Erhalt von Venture-Capital bzw. Seed Capital(evtl. auch durch Business Angels) angewiesen sind.“
Das ist natürlich ein recht langer Satz und schwer zu verdauen, aber der Fokus liegt auf Innovativität, geringem Startkapital und Wachstum durch Venture-Capital.

Es gibt vom Bundesverband Deutscher Startups (BVDS) und hier genauer im Startup-Monitor eine Art Definition. Zunächst einmal ist das Alter des Unternehmens ein entscheidender Faktor:
Es muss jünger als 10 Jahre sein. Ab 11 Jahren ist man im Geschäftsleben also schon „erwachsen“ und kein Start-up mehr.
Ein weiteres entscheidendes Merkmal ist das schnelle Wachstum des Business. Die Wachstumskurve muss steil nach oben zeigen. Nicht in jedem Aspekt und nicht von heute auf morgen, aber zumindest in einem Bereich muss sich deutlich und zeitnah eine starke Entwicklung abzeichnen.
Das dritte zentrale Motiv eines Start-ups ist der Innovationsgrad. Dieser ist typischerweise hoch.

Wie anhand der beiden Beispiele erkennbar, ist die hohe Innovation, das starke Wachstum verbunden mit einem bis dato kurzen Businessleben für ein start-up kennzeichnend.
Hier ist auch recht deutlich der Unterschied zu einer „normalen“ Existenzgründung ersichtlich, die trotz jungem Alters über eine meist deutlich geringere Innovationskraft und Wachstum verfügt.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

Sie führen ebenso Financial Due Diligence Untersuchungen Ihres Targets sowie Horizon 2020 audits bundesweit durch.

Welche Prüfungsaussagen trifft der Abschlussprüfer im Prüfungsbericht gemäß PS 450?

Welche Prüfungsaussagen trifft ein Wirtschaftsprüfer in einem Prüfungsbericht?

Folgende Prüfungsaussagen trifft der Abschlussprüfer in dem Hauptteil des Prüfungsberichts (insbesondere nachzulesen in § 321 HGB):

Vergleiche hierzu im Einzelnen IDW Prüfungsstandard: Grundsätze ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen
(IDW PS 450)

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps sowie start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

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Welche Prüfungsaussagen werden im Bestätigungsvermerk (PS 400) getroffen?

Welche Aussagen werden von dem Wirtschaftsprüfer im Bestätigungsvermerk getroffen?

Prüfungsaussagen, die im Bestätigungsvermerk (PS 400) getroffen werden (§ 322 HGB):

  • Zusammenfassung des Prüfungsergebnisses (§ 322 Abs. 1 Satz 1 HGB) einschließlich dessen allgemein verständlicher und problemorientierter Beurteilung (§ 322 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 Satz 1 HGB)
  • Erklärung, ob die Prüfung zu Einwendungen geführt hat und ob der Jahres bzw. Konzernabschluss aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse nach der Beurteilung des Abschlussprüfers unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz– und Ertragslage des Unternehmens bzw. des Konzerns vermittelt (§ 322 Abs. 1 Satz 3 HGB)
  • Gesondertes Eingehen auf bestandsgefährdende Risiken (§ 322 Abs. 2 Satz 2 HGB)
  • Aussage, ob der Lagebericht bzw. Konzernlagebericht insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage des Unternehmens bzw. des Konzerns vermittelt und ob die Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dargestellt sind (§ 322 Abs. 3 HGB).

Wie ist der Bestätigungsvermerk aufgebaut?

Im einleitenden Abschnitt des Bestätigungsvermerks ist der Prüfungsgegenstand zu beschreiben sowie die Abgrenzung der Verantwortlichkeit des Abschlussprüfer vorzunehmen.
Während sich dies früher allein aus den GoA ergab, ist dies mit der Ergänzung der Vorschrift durch das BilRUG nunmehr auch gesetzlich kodifiziert.

Die Anforderung der Vorschrift nach Beschreibung von Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung wird bez. des Gegenstands im einleitenden Abschnitt erfüllt. Art und Umfang der Prüfung werden im beschreibenden Abschnitt des Bestätigungsvermerks ausgeführt. Diese Beschreibung erfolgt im Bestätigungsvermerk naturgemäß weit weniger ausführlich als deren Erläuterung im Prüfungsbericht.

Wenn nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung der Abschlussprüfer keine wesentlichen Beanstandungen gegen die Buchführung, den Jahresabschluss und den Lagebericht zu erheben hat, ist der Bestätigungsvermerk in uneingeschränkter Form zu erteilen.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

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Was sind die Ziele und der Gegenstand der Abschlussprüfung?

Was sind die Ziele der Abschlussprüfung?

Durch die Abschlussprüfung soll die Verlässlichkeit der in Jahresabschluss und Lagebericht enthaltenen Informationen bestätigt und insoweit deren Glaubhaftigkeit erhöht werden. Die Verlässlichkeit dieser Informationen schließt auch deren Ordnungsmäßigkeit
ein, da diese von den Adressaten bei ihrer Interpretation mit herangezogen wird.

Die Adressaten des Bestätigungsvermerks sowie die Adressaten des Prüfungsberichts, insb. die Aufsichtsorgane, können die Ergebnisse der Abschlussprüfung bei ihren Entscheidungen berücksichtigen, wobei sie sich der Grenzen der Aussagefähigkeit eines Jahresabschlusses und Lageberichts sowie der Erkenntnismöglichkeiten einer Abschlussprüfung bewusst sein müssen.
Der Wirtschaftsprüfer führt die Abschlussprüfung mit dem Ziel durch, die Aussagen über das Prüfungsergebnis (Prüfungsaussagen) unter Beachtung des Grundsatzes der Wirtschaftlichkeit mit hinreichender Sicherheit treffen zu können.

Die Prüfungsaussagen des Abschlussprüfers werden im Prüfungsbericht und im Bestätigungsvermerk getroffen und – sofern ein Aufsichtsrat besteht – in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats erläutert.

Was ist der Gegenstand der Abschlussprüfung?

Der Gegenstand der Jahresabschlussprüfung schließt neben dem aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und ggf. Anhang bestehenden Jahresabschluss die zugrunde liegende Buchführung und ggf. den Lagebericht mit ein und erstreckt sich darauf, ob die für die Rechnungslegung geltenden gesetzlichen Vorschriften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und sie ergänzende
Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages oder der Satzung beachtet sind. Zur Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften gehört insbesondere, dass die Buchführung nachvollziehbar, unveränderlich, vollständig, richtig, zeitgerecht und geordnet vorgenommen wird, dass der Jahresabschluss klar, übersichtlich und vollständig in der vorgeschriebenen Form mit den vorgeschriebenen Angaben aufgestellt ist und dass alle Posten zutreffend ausgewiesen sowie die Vermögensgegenstände und Schulden sämtlich richtig bewertet worden sind. Bei Kapitalgesellschaften und diesen gleichgestellten Gesellschaften gehört ergänzend zur Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz– und Ertragslage der Kapitalgesellschaft vermittelt. Der Lagebericht muss mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen des Abschlussprüfers in Einklang stehen und insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage des Unternehmens vermitteln; die Risiken der künftigen Entwicklung müssen zutreffend dargestellt und die gesetzlich geforderten weiteren Angaben enthalten sein. In bestimmten Fällen wird dieser Umfang gesetzlich erweitert.

Siehe hierzu PS 200 Tz. 8ff

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps und start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

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Was sind die Grundsätze für die Durchführung von Abschlussprüfungen?

Was sind die Grundsätze für eine ordnungsgemäße Jahresabschlussprüfung?

Die Grundsätze für die Durchführung von Abschlussprüfungen umfassen sowohl berufliche als auch fachliche Grundsätze. Diese sind in IDW PS 201 im Einzelnen dargestellt.

Die Abschlussprüfung ist mit einer kritischen Grundhaltung zu planen und durchzuführen; die erlangten Prüfungsnachweise sind kritisch zu würdigen. Bei Anhaltspunkten für Verstöße durch die gesetzlichen Vertreter oder die Mitarbeiter des geprüften Unternehmens hat er ergänzende Prüfungshandlungen vorzunehmen und die Prüfungsnachweise im Hinblick auf den Verdacht gezielt zu würdigen.
Ein über diese kritische Grundhaltung hinausgehendes besonderes Misstrauen des Abschlussprüfers ist im Rahmen der Jahresabschlussprüfung i.d.R. nicht erforderlich.

Wer sind bei accura audit GmbH Ihre Ansprechpartner für die Durchführung einer Jahresabschlussprüfung ?

Herr Jonas aus Trier als auch Frau Jung aus Berlin-Mitte sind Ihre Ansprechpartner für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der beiden Wirtschaftsprüfer.

Sie führen Jahresabschlussprüfungen insbesondere im Raum Berlin, Frankfurt, Düsseldorf, Köln, München und Stuttgart durch – auf Wunsch natürlich auch bundesweit.

Was versteht man unter dem Konzept der hinreichenden Sicherheit?

Was ist die hinreichende Sicherheit für einen Wirtschaftsprüfer bei einer Abschlussprüfung?

Eine Abschlussprüfung ist darauf auszurichten, dass die Prüfungsaussagen mit hinreichender Sicherheit getroffen werden können.

Das Konzept der hinreichenden Sicherheit bezieht sich auf die für diese Beurteilung erforderliche Gewinnung von Prüfungsnachweisen und somit auf die gesamte Prüfung. Die Prüfung dient nicht dem Ziel, unwesentliche Fehler festzustellen.

Hinreichende Sicherheit bedeutet nicht absolute Sicherheit, die bei der Abschlussprüfung nicht zu erreichen ist. Aufgrund der jeder Abschlussprüfung innewohnenden begrenzten Erkenntnis- und Feststellungsmöglichkeiten besteht auch bei ordnungsmäßiger Planung und Durchführung ein unvermeidbares Risiko, dass der Abschlussprüfer wesentliche falsche Aussagen nicht entdeckt.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps sowie start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

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Was sind deutsche Rechnungslegungsgrundsätze?

Was sind die Rechnungslegungsgrundsätze des Handelsgesetzbuchs?

Zu den deutschen Rechnungslegungsgrundsätzen gehören alle für die Rechnungslegung geltenden Vorschriften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) und ggf. einschlägiger Normen der Satzung oder des Gesellschaftsvertrages.

Die gesetzlichen Vorschriften, deren Einhaltung im Rahmen der Abschlussprüfung festzustellen ist, umfassen insbesondere die Vorschriften des HGB über

  • die Buchführung und das Inventar (§§ 238 – 241a HGB),
  • über den Ansatz, die Bewertung und die Gliederung der Posten des Jahresabschlusses (§§ 242 – 278 HGB) sowie
  • über die Angaben in Anhang und Lagebericht (§§ 284 – 289 HGB).

Die gesetzlich normierten Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) werden ergänzt durch nicht gesetzlich festgeschriebene GoB, die durch die Verweisung in § 238 HGB für die Buchführung, in § 243 Abs. 1 und § 264 Abs. 2 HGB für den Jahresabschluss sowie in § 297 Abs. 2 HGB für den Konzernabschluss den Rang gesetzlicher Vorschriften haben.

Siehe hierzu PS 201 Tz. 5ff

Wer sind bei accura audit GmbH Ihre Ansprechpartner für die Durchführung einer Jahresabschlussprüfung?

Herr Jonas aus Trier als auch Frau Jung aus Berlin-Mitte sind Ihre Ansprechpartner für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der beiden Wirtschaftsprüfer.

 

Was sind Ereignisse nach dem Bilanzstichtag (subsequent events) und wie werden diese geprüft?

Was sind Ereignisse nach dem Bilanzstichtag bei einem Jahresabschluss? Wie werden diese durch den Wirtschaftsprüfer geprüft?

Ereignisse, die in dem Zeitraum zwischen dem Abschlussstichtag des zu prüfenden Geschäftsjahres und dem Datum des Vermerks über die Abschlussprüfung eintreten oder bekannt werden, können sich auf die Rechnungslegung für das zu prüfende Geschäftsjahr auswirken. (Ereignisse nach dem Bilanzstichtag)

Bei einem Ereignis nach dem Bilanzstichtag ist zu unterscheiden, ob

  • ob sie nachträglich bessere Erkenntnisse über die Verhältnisse zum Abschlussstichtag liefern. Hierzu gehören auch spätere  Erkenntnisse über die Zulässigkeit der Annahme der Unternehmensfortführung (sog. Wertaufhellung)  oder
  • ob sie neue, wertverändernde Verhältnisse nach dem Abschlussstichtag begründen (sog. wertbegründende Ereignisse).
    Unbeschadet möglicher Berichterstattungspflichten im Lagebericht ist eine Berücksichtigung solcher Ereignisse im Jahresabschluss nicht zulässig.

Stellt der Abschlussprüfer Ereignisse nach dem Abschlussstichtag fest, die sich auf die Rechnungslegung wesentlich auswirken, ist zu beurteilen, ob diese Ereignisse zutreffend berücksichtigt wurden, und sind ggf. entsprechende Konsequenzen für den Bestätigungsvermerk zu ziehen.

Siehe hierzu PS 203 Tz. 8ff

Aber wie werden die Ereignisse genau geprüft? Welche Unterlagen dienen als Basis?

Zur Erlangung dieser Informationen sind vor der Erteilung des Bestätigungsvermerks zusätzliche Prüfungshandlungen durchzuführen. Als Prüfungshandlungen kommen folgende Schwerpunkte in Betracht:

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps und start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

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Eröffnungsbilanz: Was versteht man unter einer Eröffnungsbilanz? Wie werden die EB Werte geprüft?

Was ist die Eröffnungsbilanz und was sind Eröffnungsbilanzwerte?

Die Eröffnungsbilanz ist von jedem Kaufmann zu Beginn seines Handelsgewerbes aufzustellen. Der Zeitpunkt, wann eine
Eröffnungsbilanz im Falle einer Neugründung aufzustellen ist, ist vom Gesetzgeber nicht festgelegt, so dass es hier einen Ermessensspielraum gibt. Dieser ergibt sich zwischen dem Beginn der Vorbereitungsphase und dem Abschluss selbiger.

Die Eröffnungsbilanz ist jedenfalls spätestens dann aufzustellen, wenn sich das erste Geschäftsjahr auf die Gewinn- und Verlustrechnung auswirkt. Aus praktischen Gründen empfiehlt es sich, die Eröffnungsbilanz auf den Stichtag des Beginns der Buchführung aufzustellen.

Unrichtige Darstellungen in der Eröffnungsbilanz sowie im Jahresabschluss können bei Kapitalgesellschaften und GmbH & Co. KGs zu Freiheitsstrafen, Geldstrafen oder Ordnungswidrigkeiten mit Geldbuße führen.

Eröffnungsbilanzwerte des laufenden Geschäfts sind die Beträge, die sich aus den Posten der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres ergeben (§ 252 Abs. 1 Nr. 1 HGB). Eröffnungsbilanzwerte in diesem Sinne umfassen auch andere nach den Rechnungslegungsgrundsätzen erforderliche Angaben zu Sachverhalten, die zu Beginn des Geschäftsjahres vorlagen (z.B. Eventualverbindlichkeiten).

Wie werden die Eröffnungsbilanzwerte geprüft?

Die Art und Umfang der Prüfungshandlungen zur zutreffenden Erfassung der Eröffnungsbilanzwerte hängen davon ab, ob

  • der Vorjahresabschluss geprüft wurde,
  • der Vorjahresabschluss ungeprüft ist oder
  • ein Jahres- oder Konzernabschluss erstmals aufgestellt wird

Hiervon ist letztendlich abhängig in welcher Intensität die Vorjahreszahlen geprüft oder kritisch durchgesehen werden.

Meist wird die tatsächliche Prüfung auf Basis der Summen- und Saldenliste des Vorjahres bzw. des Kontos, über das die EB-Werte eingebucht werden, durchgeführt wobei die Eröffnungsbilanzwerte in Summe null ergeben müssen.

Siehe hierzu IDW PS 205 Tz 7ff

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps und start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

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Was sind Unrichtigkeiten (error) und Verstösse (fraud) in der Wirtschaftsprüfung?

Muss ein Abschlussprüfer auch zielgerichtet nach fraudulenten Handlungen prüfen?

Die Abschlussprüfung ist grundsätzlich nicht darauf ausgerichtet, strafrechtliche Tatbestände (z. B. Untreuehandlungen, Unterschlagungen, Kollusion) innerhalb und außerhalb der Rechnungslegung begangene Ordnungswidrigkeiten aufzudecken und aufzuklären. Gemäß § 317 Abs. 1 Satz 3 HGB hat der Abschlussprüfer seine Prüfung so anzulegen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße gegen die gesetzlichen Vorschriften und die sie ergänzenden Bestimmungen oder der Satzung bei gewissenhafter Berufsausübung erkannt werden. Sofern der Abschlussprüfer derartige Unregelmäßigkeiten bei der Durchführung seiner Tätigkeit feststellt, hat er im Vorspann des Prüfungsberichts darüber zu berichten (§ 321 Abs. 1 Satz 3 HGB).

Die Verantwortung für die Vermeidung und die Aufdeckung von Unrichtigkeiten und Verstößen liegt zunächst bei den gesetzlichen Vertretern des Unternehmens, die hierzu organisatorische Maßnahmen einzuführen und zu unterhalten haben. Dazu gehört ein geeignetes internes Kontrollsystem.

Was sind Unrichtigkeiten und Verstöße (fraud)?

Unrichtigkeiten (Error) sind unbeabsichtigt falsche Angaben im Abschluss und Lagebericht.

Beispiele für Unrichtigkeiten:

  • Schreib- oder Rechenfehler in der Buchführung,
  • Übersehen oder einer unzutreffenden Einschätzung von wesentlichen Sachverhalten

Verstöße (Fraud) sind falsche Angaben im Abschluss und Lagebericht, die auf einem beabsichtigten (vorsätzlichen) Verstoß gegen gesetzliche Vorschriften oder Rechnungslegungsgrundsätze beruhen.

Verstösse können sein:

  • Buchungen ohne tatsächliches Vorliegen von Geschäftsvorfällen,
  • Unterdrückung von Buchungsbelegen,
  • unterlassene Buchungen

Siehe hierzu IDW PS 210 Tz. 7ff

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps und start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

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Warum ist ein Verständnis von dem wirtschaftlichen und rechtlichen Umfeld des Unternehmens so wichtig?

Der Abschlussprüfer muss über ausreichende Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit sowie das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Unternehmens verfügen bzw. sich diese Kenntnisse verschaffen, um wesentliche Einflüsse auf den Jahresabschluss und den Lagebericht zu erkennen.

Die Kenntnisse müssen daher dem Abschlussprüfer eine Identifikation der

  • für den Unternehmenserfolg zentralen Einflussfaktoren,
  • Unternehmensstrategie,
  • den Erfolg der Strategie möglicherweise gefährdenden Geschäftsrisiken und der
    Reaktionen des Unternehmens auf diese Risiken sowie
  • Geschäftsprozesse, ihrer wesentlichen Risiken und der diesbezüglichen Kontrollmechanismen
    ermöglichen.

Siehe hierz PS 230 Tz. 5ff

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

Sie führen ebenso Financial Due Diligence Untersuchungen Ihres Targets sowie Horizon 2020 audits bundesweit durch.

Was sind nahestehende Personen und warum ist die Beurteilung der Beziehung wichtig?

Was sind nahestehende Personen bzw. related Parties?

Für ein Nahestehen ist nach neuer Definition jede Beziehung zwischen Gesellschafter und einem Dritten ausreichend, die den Schluß zuläßt, daß diese die Vorteilszuwendungen an den Dritten beeinflußt hat.

Derartige Beziehungen können familienrechtlicher, gesellschaftsrechtlicher, schuldrechtlicher oder auch rein tatsächlicher Art sein. Somit zählen hierzu z. B. auch enge persönliche Freundschaften oder eheähnliche Lebensgemeinschaften. (nahestehend)

Warum ist eine Überprüfung der Geschäfte mit nahestehenden Personen wichtig:

Die gesetzlichen Vertreter haben sicherzustellen, dass Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Personen in der Buchführung ordnungsgemäß erfasst sowie im Jahres- bzw. Konzernabschluss und im Lage- bzw. Konzernlagebericht entsprechend den angewandten Rechnungslegungsgrundsätzen dargestellt sind.

Bei Geschäften mit nahe stehenden Personen besteht ein hohes Kontrollrisiko, diese Geschäfte vollständig zu erfassen und die Ernsthaftigkeit der Geschäfte sowie ihrer Konditionen festzustellen.
Der Abschlussprüfer hat solche Prüfungshandlungen durchzuführen, die angemessene und ausreichende Prüfungsnachweise liefern, um beurteilen zu können, ob das interne Kontrollsystem angemessen und wirksam in Bezug auf Geschäftsvorfälle mit nahestehend Personen ausgestaltet wurde. Darüberhinaus hat er auf Basis von Einzelfallprüfungshandlungen weitere Nachweise einzuholen.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

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Muss der Wirtschaftsprüfer bei der Vorratszählung anwesend sein?

Die gesetzlichen Vertreter des Unternehmens sind gemäß § 240 HGB dafür verantwortlich, dass einmal jährlich eine Inventur des Vorratsvermögens stattfindet, es sei denn, gemäß § 241a HGB besteht eine Befreiung von der Pflicht zur Buchführung und Erstellung eines Inventars.

Sind die Vorräte von wesentlicher Bedeutung für den Jahresabschluss, muss der Abschlussprüfer – soweit durchführbar – die körperliche Bestandsaufnahme beobachten, um auf diesem Wege ausreichende und angemessene Prüfungsnachweise insb. über das Vorhandensein, die Vollständigkeit und die Beschaffenheit der Vorräte zu erlangen.

Siehe hierzu PS 301 Tz. 7

Was sind Bestätigungen Dritter und worauf legt ein Abschlussprüfer großen Wert bei der Prüfung?

Was ist eine Bestätigung eines Dritten für einen Abschlussprüfer?

Ein Prüfungsnachweis, den der Abschlussprüfer unmittelbar als schriftliche Antwort eines Dritten in Papierform oder mittels eines elektronischen oder anderen Mediums erlangt.

Welche Arten von Bestätigungsanfragen gibt es?

Dabei ist eine positive Bestätigungsanfrage eine Anfrage,

  • mit der ein Dritter gebeten wird, dem Abschlussprüfer mitzuteilen, ob er den Informationen in der Anfrage zustimmt oder nicht (geschlossene Anfrage), oder
  • die angeforderten Informationen mitzuteilen (offene Anfrage).

Negative Bestätigungsanfrage ist eine Anfrage, mit der ein Dritter gebeten wird, dem Abschlussprüfer nur dann zu antworten, wenn dieser den in der Anfrage enthaltenen Informationen nicht zustimmt.

Welche sehr formale Vorgehensweise ist lt. IDW PS 302 Tz. 8 vorgeschrieben?

Bei der Einholung von Bestätigungen Dritter muss der Abschlussprüfer die Kontrolle über das Bestätigungsverfahren bewahren.

Dies schließt bei Bestätigungen Dritter Folgendes ein:

  • Festlegung der einzuholenden Informationen
  • Auswahl eines geeigneten Dritten
  • Ausgestaltung der Bestätigungsanfragen; dies umfasst auch die richtige Adressierung
    und die Aufforderung, die Antwort auf die Bestätigungsanfrage unmittelbar an den Abschlussprüfer zurückzusenden
  • Versendung der Anfragen sowie eventueller Folgeanfragen

Bei jeder Nichtbeantwortung muss der Abschlussprüfer alternative Prüfungshandlungen durchführen, um relevante und verlässliche Prüfungsnachweise zu erlangen.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

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Welche Erklärungen geben die gesetzlichen Vertreter im Laufe einer Prüfung ab?

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Abschlussprüfung geeignete Erklärungen der gesetzlichen Vertreter als Prüfungsnachweise einzuholen. Die Erklärungen sind von denjenigen gesetzlichen Vertretern einzuholen, welche die Verantwortung für den Abschluss und den Lagebericht haben sowie über die Kenntnisse der betreffenden Sachverhalte verfügen.

Erklärungen der gesetzlichen Vertreter können in verschiedener Form erfolgen:

  • mündliche und schriftliche Erklärungen
  • schriftliche Bestätigungen der vom Abschlussprüfer zusammengefassten mündlichen Erklärungen der gesetzlichen Vertreter
  • Sitzungsprotokolle der Unternehmensorgane,
  • eine von den gesetzlichen Vertretern unterschriebene Fassung des Jahres-, Konzern bzw. Zwischenabschlusses und
  • die Vollständigkeitserklärung als Prüfungsnachweis

Erklärungen der gesetzlichen Vertreter können kein Ersatz für andere Prüfungsnachweise sein, von deren Verfügbarkeit der Abschlussprüfer normalerweise ausgehen kann.

Wer sind bei accura audit GmbH Ihre Ansprechpartner für die Durchführung einer Jahresabschlussprüfung?

Herr Jonas aus Trier als auch Frau Jung aus Berlin-Mitte sind Ihre Ansprechpartner für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der beiden Wirtschaftsprüfer.

Sie führen Jahresabschlussprüfungen insbesondere im Raum Berlin, Frankfurt, Düsseldorf, Köln, München und Stuttgart durch – auf Wunsch natürlich auch bundesweit.

In welche Bereiche ist das Handelsgesetzbuch aufgeteilt?

In welche Bereiche ist das HGB gegliedert?

Das Handelsgesetzbuch (HGB) ist mit späteren Änderungen vom 10. Mai 1897 am 1. Januar 1900 in Kraft getreten. Es enthält ein Sonderrecht für die wirtschaftliche Betätigung bestimmter gewerblicher Unternehmer (Kaufleute), um den Erfordernissen des Handelsverkehrs gerecht zu werden.

Das HGB besteht aus insgesamt fünf Büchern:

Für die Berufsausübung des Wirtschaftsprüfers sind insbesondere die §§ 316-324a sowie 332 HGB wichtig.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

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Was sind geschätzte Werte und wie werden diese vom Abschlussprüfer gewürdigt?

Was sind geschätzte Werte (estimates) beim Jahresabschluss und in der Jahresabschlussprüfung?

Große Teile der Rechnungslegung basieren auf geschätzten Werten, die sowohl vergangene als auch künftig erwartete Entwicklungen berücksichtigen. Schätzungen beinhalten Ermessensentscheidungen und Unsicherheiten bei der Bewertung bereits eingetretener oder erst in der Zukunft wahrscheinlich eintretender Ereignisse.
Bei geschätzten Werten besteht deshalb ein erhöhtes Risiko falscher Angaben (fehlerhafte oder vorschriftswidrig unterlassene Angaben) in der Rechnungslegung.

Beispiele für geschätzte Werte sind:

  • planmäßige Abschreibungen eines abnutzbaren Vermögensgegenstandes des Anlagevermögens über dessen voraussichtliche Nutzungsdauer
  • außerplanmäßige Abschreibungen des Anlage- und Umlaufvermögens
  • Rückstellungen
  • aktivierte Eigenleistungen

Wie prüft der Wirtschaftsprüfer Werte die auf Schätzungen (estimates) beruhen?

Der Abschlussprüfer hat ausreichende und angemessene Prüfungsnachweise einzuholen, die belegen, dass die geschätzten Werte in Übereinstimmung mit den zugrunde gelegten Rechnungslegungsgrundsätzen ermittelt und in der Rechnungslegung abgebildet wurden. Nachweise, die geschätzte Werte belegen, sind häufig schwieriger zu erhalten und haben weniger Aussagekraft als Nachweise, die andere Werte in der Rechnungslegung belegen.

Zunächst beurteilt der Wirtschaftsprüfer die Funktion und den Aufbau der Verfahren zur Erlangung der Werte.

Folgende Prüfungshandlungen werden lt. IDW PS 314 vorgeschlagen:

  • zu beurteilen, ob die angewandten Bewertungsverfahren angemessen sind,
  • zu beurteilen, ob die vom Management zugrunde gelegten wesentlichen Annahmen sachgerecht und schlüssig und alle verfügbaren relevanten Informationen in die Bewertung eingeflossen sind sowie
  • die Berechnungen auf mathematische Richtigkeit zu prüfen,die für vorhergehende Geschäftsjahre vorgenommenen Schätzungen mit den späteren tatsächlichen Ergebnissen zu vergleichen.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

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Was steckt hinter dem neumodischen Begriff „Skalierte Abschlussprüfung“?

Was ist eine skalierte Jahresabschlussprüfung durch einen Wirtschaftsprüfer?

Die Berufssatzung nennt den Begriff der skalierten Prüfung nicht explizit. Jedoch wurde er mit einer Revision des § 24b BS WP/vBP umschrieben:

Nach Absatz 1 hat sich der WP/vBP bei der Durchführung einer Prüfung an den tatsächlichen Gegebenheiten des Prüfungsgegenstandes, namentlich Größe, Komplexität und Risiko, zu orientieren und damit den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zu beachten (so genannte skalierte Prüfungsdurchführung).

Das bedeutet, dass sich ungeachtet des Erfordernisses einer im Ergebnis stets gleich hohen Prüfungsqualität und Verlässlichkeit des Prüfungsurteils der Weg zu deren Erreichung größen-, komplexitäts- und risikoabhängig von Prüfungsgegenstand zu Prüfungsgegenstand unterscheiden kann. Diesen Weg der Zielerreichung, d.h. Festlegung und Umsetzung von Art, Umfang und Dokumentation der Prüfungsdurchführung, hat der verantwortliche Abschlussprüfer i.S.d. § 24a BS WP/vBP im Rahmen seiner Eigenverantwortlichkeit nach pflichtgemäßem Ermessen zu bestimmen. Dabei sind etwaige gesetzliche Anforderungen zu beachten.

Art und Umfang der Prüfungsdurchführung bezieht sich insbesondere auf die Bestimmung von Wesentlichkeiten, die Festlegung von Art und Anzahl von Prüfungsaktivitäten, den Umfang der Prüfungsnachweise sowie die Festlegung von Stichproben und Stichprobenverfahren.

Dabei ist der risikoorientierte Prüfungsansatz ist meist in drei Phasen unterschieden:

  • Phase 1: Risiko-Identifikation (Feststellung von Fehlerrisiken durch Verstehen der Einheit und ihres Umfeldes sowie ihres IKS)
  • Phase 2: Risikoanalyse und -beurteilung (Beurteilung der Fehlerrisiken und Ableitung der Prüfungsstrategie)
  • Phase 3: Prüfungshandlungen als Reaktion auf die beurteilten Fehlerrisiken

Die Skalierung wird in allen Phasen der Prüfung angewandt, die auf Risiken und wesentliche Prüfungsfelder basierte Abschlussprüfung unterscheidet seit einigen Jahren noch genauer in Prüfungsfelder, die einem wesentlichen Prüfungsrisiko (signifikant risk) unterliegen und solche, die meist unwesentlichen Risiken unterworfen sind.

Fokus ist daher auf Feldern, in denen voraussichtlich Fehler entdeckt werden können, die wesentlich für den Bestätigungsvermerk sind – die non-signifikant accounts werden zumeist analytisch und mittels Befragung überprüft.

Wer sind bei accura audit GmbH für die Durchführung einer Jahresabschlussprüfung Ihre Ansprechpartner?

Herr Jonas aus Trier als auch Frau Jung aus Berlin-Mitte sind Ihre Ansprechpartner für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der beiden Wirtschaftsprüfer.

Sie führen Jahresabschlussprüfungen insbesondere im Raum Berlin, Frankfurt, Düsseldorf, Köln, München und Stuttgart durch – auf Wunsch natürlich auch bundesweit.

Horizon 2020: Was sind agreed-upon procedures bei einer Fördermittelprüfung?

Was sind agreed-upon procedures bei einer Horizon 2020 bzw. einer Interreg Prüfung?

Bei den agreed upon procedures handelt es sich um zwischen dem Mandanten und dem Wirtschaftsprüfer vereinbarte prüfungsnahe Handlungen. Diese stellen neben den compilations verwandte Dienstleistungen (related services) dar.

Im Unterschied zu den Prüfungsdienstleistungen werden agreed upon procedures ohne Prüfungssicherheit erbracht.

In den klassischen Abschlussprüfungen findet man weniger agreed upon procedures als bspw. bei Mittelverwendungsprüfungen. Hier werden dem Wirtschaftsprüfer von der europäischen Union (EU) die Prüfungshandlungen vorgegeben, so dass eine über alle Fördermittelempfänger gleiche Prüfungssicherheit erkennbar ist. Insbesondere bei Horizon 2020, dem Forschungsprogramm der EU  sind solche Prüfungshandlungen zu sehen.

Informationen zu Horizon 2020 und Interreg

👉Horizon 2020: Wie ist der Ablauf einer Horizon 2020 Prüfung durch einen WP?

👉 Horizon 2020: Dokumentation Personalkosten – declaration vs. Stundenabrechnung

👉 Horizon 2020: Wie wird die hourly rate (Stundensatz) bei den Personalkosten für ein CFS ermittelt?

👉 Horizon 2020: Welche Kosten dürfen als Personalkosten (personnel costs) in einem CFS abgerechnet werden?

👉 Horizon 2020: Voraussetzung der Anerkennung als Personalkosten 

👉 Horizon 2020: Kategorien erstattungsfähige Kosten

👉 Horizon 2020: Was sind förderfähige Kosten bei einem Projekt?

👉 Horizon 2020: Kann ein deutscher Wirtschaftsprüfer in anderen Ländern prüfen?

👉 Horizon 2020: Was sind agreed-upon procedures bei einer Fördermittelprüfung?

👉 Horizon 2020: Was ist ein first-level-controller (FLC) bei einer Mittelverwendungsprüfung für die EU?

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps und start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

Sie führen ebenso Financial Due Diligence Untersuchungen Ihres Targets sowie Horizon 2020 audits bundesweit durch.

accura audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – wir freuen uns für Sie tätig zu werden!

Was ist crowdfunding?

Crowdfunding ist eine Form der Finanzierung („funding“) durch eine Menge („crowd“) von Internetnutzern.

Über die Methode des Crowdfundings kann beispielsweise ein Startup neues Kapital generieren. Dies kann zum einen in der Form von Fremdkapital bspw. über Darlehen oder stille Beteiligungen oder aber auch in Eigenkapital erfolgen.

Es gibt zahlreiche Crowd-funding Plattformen, bei denen interessierte Investoren je nach Geschmack zu ihrem passenden Invest, sei es Eigen- oder Fremdkapital finden. Beispielhaft sei an dieser Stelle an folgende Übersicht verwiesen.

Was ist bei der Prüfung von Vergleichsangaben über Vorjahre zu beachten?

Was sind Vergleichsangaben im Jahresabschluss?

Gemäß § 265 Abs. 2 Satz 1 HGB ist in der Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung einer Kapitalgesellschaft zu jedem Posten der entsprechende Betrag des vorhergehenden Geschäftsjahres (Vergleichsangaben) anzugeben. Diese Angabepflicht führt dazu, dass die Vorjahreszahlen Bestandteil des zu prüfenden Jahresabschlusses werden und somit auch Gegenstand der Abschlussprüfung nach §§ 316 ff. HGB sind.

Nach dem Grundsatz der Bilanzidentität (§ 252 Abs. 1 Nr. 1 HGB) müssen die Wertansätze in der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres übereinstimmen. Die anzugebenden Vorjahreszahlen sind deshalb – vorbehaltlich einer Anpassung – dem festgestellten Jahresabschluss des vorhergehenden Geschäftsjahres zu entnehmen.

Die Prüfungshandlungen zur Prüfung der Übernahme der Vorjahresbeträge sind wesentlich geringer als diejenigen zur Beurteilung der entsprechenden Beträge für das zu prüfende Geschäftsjahr, da in diesem Rahmen keine materielle Prüfung der Vorjahresbeträge erfolgt.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der erfahrenen Wirtschaftsprüfer.

Sie führen ebenso Financial Due Diligence Untersuchungen Ihres Targets sowie Horizon 2020 audits bundesweit durch.

Wie spielen interne Revision und Abschlussprüfung zusammen?

Unter der internen Revision wird eine unternehmenseigene prozessunabhängige, prüfende, beurteilende und beratende Tätigkeit verstanden, die innerhalb eines Unternehmens oder Konzerns durchgeführt wird. Sie unterstützt das (Mutter-)Unternehmen bei der Erreichung seiner unternehmerischen Ziele.

Im Rahmen der Abschlussprüfung stützt sich der Abschlussprüfer regelmäßig auf Feststellungen der Internen Revision. Zur Entwicklung einer wirksamen und wirtschaftlichen Prüfungsstrategie und zur Planung der Abschlussprüfung muss sich der Abschlussprüfer ausreichende Kenntnisse über die Arbeit der Internen Revision verschaffen. Eine wirksame interne Revision ermöglicht es oft, die Art und den zeitlichen Ablauf der durch den Abschlussprüfer durchzuführenden Prüfungshandlungen zu ändern und deren Umfang zu verringern.

Der Abschlussprüfer hat dabei Aufgabenstellung und Arbeitsanweisungen der gesetzlichen Vertreter an die Interne Revision sowie deren Tätigkeit zur Kenntnis zu nehmen und im Interesse einer wirksamen und wirtschaftlichen Prüfung abzuwägen, ob und inwieweit deren Ergebnisse bei der Festlegung der Prüfungshandlungen im Rahmen der Abschlussprüfung zu berücksichtigen sind.
Um die Auswirkung der Arbeit der Internen Revision auf das Kontrollrisiko einschätzen zu können, ist zu beurteilen, ob das Vorgehen und der Umfang der Arbeiten der internen Revision angemessen waren und ob die vorläufige Einschätzung der Wirksamkeit der Internen Revision bestätigt wird.

Wie zu erkennen ist, darf die Arbeit der internen Revision verwendet aber nicht einfach übernommen werden. Der Wirtschaftsprüfer ist auch in dem Falle eigenverantwortlich tätig und muss in eigenem Ermessen ein Prüfungsurteil treffen.

Siehe hierz die Ausführungen in PS 321.

Was gibt es bei der Verwertung der Arbeit eines Sachverständigen zu beachten?

Wenn Fachkenntnisse auf einem anderen Gebiet als dem der Rechnungslegung oder Prüfung notwendig sind, um ausreichende und angemessene Prüfungsnachweise zu erlangen, muss der Abschlussprüfer bestimmen, ob die Arbeit eines Sachverständigen zu berücksichtigen ist.

Der Abschlussprüfer muss eigenverantworlich beurteilen, ob der Sachverständige über die Kompetenz, die Fähigkeiten sowie die Objektivität verfügt, die für die Zwecke des Abschlussprüfers notwendig sind.

Insbesondere bei folgenden Beispielen (Bewertung, Schätzung) könnte die Arbeit eines Sachverständigen angebracht sein:

  • komplexen Finanzinstrumenten,
  • Grundstücken und Gebäuden, technischen Anlagen und Maschinen,
  • immateriellen Vermögenswerten,
  • erworbenen Vermögenswerten und übernommenen Schulden bei Unternehmenszusammenschlüssen
    sowie
  • Vermögenswerten, die eine Wertminderung erfahren haben können
  • die versicherungsmathematische Berechnung von Verpflichtungen im Zusammenhang mit Versicherungsverträgen oder Leistungszusagen an Mitarbeiter
  • die Schätzung von Öl- und Gasreserven

Siehe hierzu auch IDW PS 322 für weiterführende Informationen.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier als auch Frau Jung aus Berlin-Mitte sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der beiden Wirtschaftsprüfer.

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Was ist das Anschaffungskostenprinzip des Handelsgesetzbuches?

Warum gibt es das Anschaffungskostenprinzip? Wo sind die Anschaffungskosten definiert?

Bei der Bilanzierung entgeltlich erworbener Vermögensgegenstände werden die Anschaffungskosten als Bewertungsmaßstab herangezogen. Die Anschaffungskosten stellen nach deutschem Recht die Wertobergrenze für alle von Dritten erworbenen Güter dar (§ 253 Abs. 1 HGB).

Die Begrenzung in der Bewertung von Aktiva wird als Anschaffungskostenprinzip bezeichnet. Es ist Ausfluss des Realisationsprinzips, welches wiederum eine Ausprägung des Vorsichtsprinzips darstellt.

Das Realisationsprinzip besagt, dass nur realisierte Gewinne in der Bilanz ausgewiesen werden dürfen. Würde bspw. ein Vermögensgegenstand oberhalb der Anschaffungskosten bewertet werden, könnte dieser Mehr“wert“ ausgeschüttet werden. Dies wiederum würde dem Gedanken des Gläubigerschutzes widersprechen.

Wo ist das Anschaffungskostenprinzip im Handelsgesetz definiert?

Anschaffungskosten sind in § 255 Abs. 1 HGB definiert und erläutert:

(1) Anschaffungskosten sind die Aufwendungen, die geleistet werden, um einen Vermögensgegenstand zu erwerben und ihn in einen betriebsbereiten
Zustand zu versetzen, soweit sie dem Vermögensgegenstand einzeln zugeordnet werden können. Zu den Anschaffungskosten gehören auch die Nebenkosten
sowie die nachträglichen Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen,die dem Vermögensgegenstand einzeln zugeordnet werden
können, sind abzusetzen.

Was ist der Anschaffungspreis bei den Anschaffungskosten?

Die Ausgangsgröße zur Ermittlung der Anschaffungskosten eines Vermögensgegenstands stellt regelmäßig der Anschaffungspreis dar. Der Anschaffungspreis stimmt mit dem in der Rechnung ausgewiesenen Betrag überein. Bei Unternehmen, die als umsatzsteuerlicher Vollunternehmer vorsteuerabzugsberechtigt sind, stellt die in der Rechnung ausgewiesene Umsatzsteuer keinen Bestandteil des Anschaffungspreises dar, da es sich bei diesen Unternehmen bei der Vorsteuer um einen durchlaufenden Posten handelt. Hingegen entspricht der Anschaffungspreis bei nicht zum Vorsteuerabzug berechtigten Unternehmen dem Bruttorechnungsbetrag, also inkl. Umsatzsteuer.

Beim Erwerb eines Vermögensgegenstands auf Rentenbasis bestimmt sich die Höhe des Anschaffungspreises durch den Barwert der eingegangenen Rentenverpflichtung im Zeitpunkt des Erwerbs. Zur Ermittlung des Barwerts ist regelmäßig der restlaufzeitkongruente durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre heranzuziehen.

Was sind Anschaffungskosten bei einem Erwerb eines Vermögensgegenstandes nach HGB?

Anschaffungsnebenkosten sind dem erworbenen Vermögensgegenstand einzeln zurechenbare Aufwendungen, die in einem unmittelbaren Zusammenhang mit dem Erwerb und der erstmaligen Versetzung des Vermögensgegenstand in einen betriebsbereiten Zustand stehen.
Zweck der Einbeziehung der Anschaffungsnebenkosten ist eine periodenrichtige Verteilung des Aufwands. Anschaffungsnebenkosten können
unternehmensextern oder unternehmensintern anfallen.

Anschaffungsnebenkosten können bspw. sein:

  • Provisionen,
  • Vermittlungs- und Maklergebühren,
  • Anlieger- und Erschließungsbeiträge,
  • Notariats-, Gerichts- und Registerkosten,
  • Speditionskosten,
  • Transportversicherungen,
  • Eingangsfrachten

Aufwendungen, die erst nach Abschluss des eigentlichen Anschaffungszeitraums anfallen, sind unter bestimmten Voraussetzungen als nachträgliche Anschaffungskosten zu aktivieren.

Was sind Anschaffungspreisminderungen?

Anschaffungspreisminderungen sind von den Anschaffungskosten abzusetzen, um die Erfolgsneutralität von Anschaffungsvorgängen zu gewährleisten. Hierunter fallen nicht nur Minderungen des Anschaffungspreises, sondern auch Reduzierungen der Anschaffungsnebenkosten und der nachträglichen Anschaffungskosten mit bestimmt letztlich das Prinzip der Maßgeblichkeit der Gegenleistung die Höhe der Anschaffungskosten.

Anschaffungspreisminderungen können insb. in Form von Rabatten, Boni und Skonti vorliegen:

  • Ein Rabatt ist ein Nachlass auf den Anschaffungspreis, durch den der Rechnungsbetrag i.d.R. unmittelbar gemindert wird.
  • Ein Bonus ist eine Vergütung, die der Lieferant seinem Abnehmer für eine bestimmte Abnahmemenge oder auf einen bestimmten Umsatz innerhalb einer gewissen Zeitperiode nachträglich gewährt.
  • Unter einem Skonto versteht man die Differenz zwischen dem sofort oder innerhalb einer kurzen Frist zu entrichtenden Kaufpreis und dem Zielpreis des
    angeschafften Gegenstands.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps und start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

Sie führen ebenso Financial Due Diligence Untersuchungen Ihres Targets sowie Horizon 2020 audits bundesweit durch.

accura audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – wir freuen uns für Sie tätig zu werden!

Was sind Arbeitspapiere des Wirtschaftsprüfers bei einer Abschlussprüfung?

Was sind Arbeitspapiere des Wirtschaftsprüfers bei einer Jahresabschlussprüfung?

Arbeitspapiere (working papers) sind gemäß IDW PS 460 alle Aufzeichnungen und Unterlagen, die der Abschlussprüfer in Zusammenhang mit der Abschlussprüfung selbst erstellt, sowie alle Schriftstücke und Unterlagen, die er von dem geprüften Unternehmen oder von Dritten als Ergänzung seiner eigenen Unterlagen zum Verbleib erhält.

In dern Papieren sind sämtliche Prüfungsfeststellungen zu dokumentieren, die Prüfungsnachweise zur Stützung des Prüfungsurteils liefern.

Dabei müssen die working paper zusammen mit dem Prüfungsbericht sämtliche Informationen enthalten, um sowohl das Prüfungsergebnis als auch die einzelnen Prüfungsfeststellungen nachvollziehen zu können.

Arbeitspapiere sind für den internen Gebrauch und grundsätzlich nicht zur Weitergabe an Dritte bestimmt.

Die Arbeitspapiere erfüllen eine Nachweisfunktion für die Übereinstimmung einer durchgeführten Abschlussprüfung mit den GoA.

Wer sind bei accura audit GmbH für die Durchführung einer Jahresabschlussprüfung Ihre Ansprechpartner?

Herr Jonas aus Trier als auch Frau Jung aus Berlin-Mitte sind Ihre Ansprechpartner für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der beiden Wirtschaftsprüfer.

Sie führen Jahresabschlussprüfungen und Due Diligence Untersuchungen insbesondere im Raum Berlin, Frankfurt, Düsseldorf, Köln, München und Stuttgart durch – auf Wunsch natürlich auch bundesweit.

Was ist bei der Umwandlung einer Unternehmergesellschaft (UG) (haftungsbeschränkt) in eine GmbH zu beachten?

Was ist eine Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) und wie erfolgt eine Umwandlung in eine GmbH?

Bei der Gründung einer Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) ist das Ziel von den Gründern und auch das Ziel vom Gesetzgeber diese bei ausreichend vorhandenem Eigenkapital in eine GmbH umwandeln zu können.

Die UG (haftungsbeschränkt) kann sich durch die Erhöhung ihres Stammkapitals auf mindestens 25.000 EUR in eine normale GmbH umwandeln. Sie ist dazu jedoch, obwohl es sich nach der Vorstellung des Gesetzgebers um eine „Einstiegsvariante“ speziell für Existenzgründer handelt, gesetzlich nicht verpflichtet. Vielmehr kann eine UG (haftungsbeschränkt) dauerhaft als solche bestehen bleiben.

Die Umwandlung der UG (haftungsbeschränkt) in eine GmbH vollzieht sich nach § 5a GmbHG außerhalb des Umwandlungsgesetzes. Insbesondere ist kein Formwechsel erforderlich und möglich, da es sich bei der UG (haftungsbeschränkt) um eine Unterform der GmbH und nicht um eine eigenständige Gesellschaftsform handelt.

Wie läuft der Prozeß der Kapitalerhöhung einer UG in eine GmbH durch Umwandlung des Gewinnvortrags ab?

Dem Beschluss der Gesellschafterversammlung über die Kapitalerhöhung ist eine Bilanz zugrunde zu legen, in der die Rücklage ausgewiesen ist (§ 57d GmbHG). Der Stichtag der Bilanz darf höchstens acht Monate vor der Anmeldung der Kapitalerhöhung zum Handelsregister liegen (§ 57e und 57f Abs. 1 GmbHG). Eine Umwandlung der Rücklage ist nicht möglich, wenn in der Bilanz einen Verlust oder Verlustvortrag ausgewiesen ist (§ 57d Abs. 2 GmbHG). Der Beschluss über die Kapitalerhöhung bedarf der notariellen Beurkundung und muss mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen gefasst werden (§ 57c Abs. 3 i.V.m. § 53 Abs. 2 GmbHG). Die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln wird mit ihrer Eintragung im Handelsregister wirksam.

Mit der Kapitalerhöhung auf mindestens 25.000 EUR Stammkapital entfällt nicht nur die Verpflichtung zur Bildung einer neuen Rücklage, sondern auch die Zweckbindung der noch bestehenden Rücklage. Die nach § 5a Abs. 3 GmbHG gebildete Rücklage kann, soweit sie nicht für die Erhöhung des Stammkapitals verwendet wurde, aufgelöst und an die Gesellschafter als Gewinn ausgeschüttet werden. Entsprechendes gilt, wenn die gemäß § 5 Abs. 3 GmbHG gebildete Rücklage von vornherein nicht zur Erreichung des Mindeststammkapitals eingesetzt wurde.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Kapitalerhöhungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der erfahrenen Wirtschaftsprüfer.

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Was ist eine Aufbauprüfung (test of design) bei einer Abschlussprüfung?

Was ist eine Aufbauprüfung bei einer Jahresabschlussprüfung?

Eine Aufbauprüfung ist ein Bestandteil der Systemprüfung und sollte sich an der konkreten Ausgestaltung des internen Kontrollsystems durch die Unternehmensleitung orientieren. Ziel der Aufbauprüfung ist eine vorläufige Systembeurteilung (test of design).

Dazu sind folgende Komponenten zu prüfen:

  • Kontrollumfeld
    Feststellung der Einstellungen, des Problembewusstseins und des Verhaltens der Unternehmensleitung und der mit der Überwachung des IKS betrauten Personen
  • Risikobeurteilungen
    Gewinnung eines Verständnisses, wie im Unternehmen Risiken identifiziert werden, die sich auf die Rechnungslegung auswirken können und wie deren Tragweite im Bezug auf die Eintrittswahrscheinlichkeit ist
  • Kontrollaktivitäten
    Überprüfung, ob die vom Unternehmen durchgeführten Kontrollaktivitäten in der Lage sind, wesentliche Fehler in der Rechnungslegung zu verhindern
  • Information und Kommunikation
    Beurteilung des betrieblichen Informationssystems im Hinblick darauf, ob alle rechnungslegungsrelevanten Informationen erfasst und verarbeitet werden
  • Überwachung des IKS
    Beurteilung der wesentlichen, auf die Überwachung des IKS bezogenen Maßnahmen.

Die Prüfungsnachweise kann er durch eigene Beobachtungen von Aktivitäten und Arbeitsabläufen erlangen, zum anderen sind auch Befragungen von Mitgliedern der Unternehmensleitung, Personen mit Überwachungsfunktion sowie sonstigen Mitarbeitern möglich.

Auf die Aufbauprüfung setzt in einem nachfolgenden Schritt die Funktionsprüfung auf. Hierbei wird das von der Unternehmensleitung modellierte IKS auf die tatsächliche Wirkung im täglichen „Leben“ überprüft.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps und start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

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Was ist die Balanced Scorecard?

Die Balanced Scorecard wurde im Rahmen eines Forschungsprojekts in Zusammenarbeit mit US-amerikanischen Unternehmen entwickelt.

Die Kritik an der Eindimensionalität klassischer Kennzahlensysteme führte zu der Überzeugung, dass die Analyse lediglich quantitativer Kennzahlen für die Unternehmenplanung und -steuerung nicht ausreichend ist.
Entsprechend wurde die Balanced Scorecard als ein umfassendes Managementsystem entworfen, das nicht nur finanzielle sondern auch nicht finanzielle Kennzahlen einschließt.

Die Balanced Scorecard ist wie folgt vierdimensional aufgebaut:

  • Finanzperspektive
    Die Finanzperspektive zeigt mittels finanzwirtschaftlicher Ziele und Kennzahlen den Beitrag zur Ergebnisverbesserung.
  • Kundenperspektive
    Die Kundenperspektive betrachtet die Ziele des Unternehmens hinsichtlich der Kundenwünsche und der Markterfordernisse
  • interne Prozeßperspektive
    Die interne Prozeßperspektive erfasst die innerbetriebliche Wertschöpfung, indem sie die wesentlichen Prozesse erfasst und analysiert
  • Lern- und Entwicklungsperspektive
    Die Lern- und Entwicklungsperspektive betrachtet insbesondere die Fähigkeit des Unternehmens und seiner Mitarbeiter, zu lernen und Innovationen hervorzubringen

Anwendungsmöglichkeiten der Balanced Scorecard ergeben sich vor allem im Bereich der geschäftsrisikoorientierten Prüfung.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

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Welche Funktion hat die Berichtskritik im Rahmen einer Abschlussprüfung?

Welche Funktion hat die Berichtskritik bei einer Jahresabschlussprüfung?

Die Berufssatzung der WP/vBP enthält in § 24d BS WP/vBP die Verpflichtung, vor Auslieferung des Prüfungsberichts eine Berichtskritik durch einen prozeßunabhängigen Wirtschaftsprüfer oder einen anderen qualifizierten prozeßunabhängigen Mitarbeiter durchführen zu lassen.
Prozeßunabhängig sind nur Personen, die nicht zum Prüfungsteam gehören. Steht eine solche Person nicht zur Verfügung, ist ein externer WP/vBP zu beauftragen.

Die formelle Berichtskritik hat primär die Berichtsgliederung, die Klarheit des Ausdrucks sowie die korrekte Orthographie und Interpunktion zum Gegenstand. Außerdem ist darauf zu achten, dass der Bericht sich auf das Wesentliche beschränkt.

Ein Schwerpunkt der materiellen Berichtskritik ist die Überprüfung der Vollständigkeit des Berichts. Es ist zu überprüfen, ob sämtliche in den gesetzlichen Vorschriften oder vertraglichen Vereinbarungen geforderten Feststellungen getroffen und die Grundsätze ordnungsgemäßer Berichterstattung beachtet worden sind.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

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Was sind die Berufsrisiken eines Wirtschaftsprüfers?

Was ist das Berufsrisiko eines Wirtschaftsprüfers? Welche Risiken gibt es?

Zu den berufsinhärenten Risiken (Berufsrisiko) des Wirtschaftsprüfers gehören

Das Geschäftsrisiko ist das allgemeine Unternehmerrisiko der Abschlussprüfung. In erster Linie kommen hier das Risiko der Verletzungen von Berufspflichten durch Nachlässigkeit in Betracht.

Das Prüfungsrisiko stellt im Wesentlichen das Risiko eines Fehlurteils (Bestätigungsvermerk) durch den Prüfer dar (Alpha & Beta Fehler). Unter dem Prüfungsrisiko im engeren Sinnen ist zu verstehen, dass der Abschlussprüfer ungerechtfertigterweise zu einem Positivurteil kommt (Beta Fehler).

Das Auftragsrisiko hingegen ist abhängig von der Branchenzugehörigkeit des Mandanten sowie der Qualifikation des Managements und der Bonität.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

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Gibt es eine Verpflichtung ein Berufssiegel zu führen?

Muss ein Wirtschaftsprüfer ein Berufssiegel führen?

Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sind verpflichtet dann ein Siegel zu verwenden, wenn sie im Rahmen von Tätigkeiten, die WP/vBP gesetzlich vorbehalten sind, Erklärungen abgeben. Sie sind darüber hinaus berechtigt, ein Siegel zu führen, sofern sie in ihrer Berufseigenschaft Erklärungen über Prüfungsergebnisse abgeben oder Gutachten erstatten. (siehe auch Hinweis WPK)

Anlässe für eine Siegelführung sind betriebswirtschaftliche Prüfungen i.S.d. § 2 WPO.

Die Siegelführungsbefugnis beruht ausschließlich auf der Qualifikation als Wirtschaftsprüfer oder der Anerkennung als WPG. Das Berufssiegel darf ausschließlich von Berufsangehörigen selbst verwendet werden. Andere Berufsbezeichnungen dürfen im Siegel nicht erwähnt werden, akademische Grade schon.

Sofern es sich um eine WPG handelt, muss die gesamte Firma, einschließlich Rechtsform, im äußeren Ring des Siegels angegeben werden.

Im inneren Ring darf nur die Bezeichnung Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erscheinen. Die genaue Form, Größe, Art und Beschriftung ergibt sich aus der Siegelverordnung.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier als auch Frau Jung aus Berlin-Mitte sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der beiden Wirtschaftsprüfer.

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Was drückt der Bilanzierungsgrundsatz der Bewertungsstetigkeit aus?

Was versteht man unter dem Grundsatz der Bewertungsstetigkeit bei einem Jahresabschluss?

Die bei der Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden angewandten Methoden sind beizubehalten (§ 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB) – siehe auch Artikel über Bewertungsgrundsätze.

Ziel ist eine Vergleichbarkeit der aufeinanderfolgenden Jahresabschlüsse (VFE Lage), wovon nur in begründeten Ausnahmefällen abgewichen werden darf. Auf diese Weise werden die abschlusspolitischen Gestaltungsmöglichkeiten begrenzt.

Der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit erstreckt sich auf alle Vermögensgegenstände und Schulden, also auch auf solche, die im Geschäftsjahr neu entstanden oder zugegangen sind.

Die Bewertungsstetigkeit ist gegeben, sofern im Rahmen übereinstimmender Bewertungsbedingungen dieselbe Bewertungsmethode wie im vorangegangenen Jahresabschluss angewandt wird.

Beispiele für die Durchbrechnung der Bewertungsstetigkeit:

  • Änderungen von Gesetzen und Rechtsprechung
  • Vermittlung eines besseren Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
  • Anpassung an konzerneinheitliche Bewertungsmethoden
  • Anpassung an international anerkannte Rechnungslegungsgrundsätze

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps und start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

Sie führen ebenso Financial Due Diligence Untersuchungen Ihres Targets sowie Horizon 2020 audits bundesweit durch.

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Was ist eine bewusste Stichprobenauswahl während einer Abschlussprüfung?

Was ist eine bewusste Stichprobenziehung durch einen Wirtschaftsprüfer?

Eine bewusste Auswahl liegt vor, wenn die Auswahl der in die Stichprobe einzubeziehenden Elemente einer Grundgesamtheit vom Prüfer subjektiv aufgrund seines Sachverstandes getätigt und diese Entscheidung eigenverantwortlich, selbständig und nach pflichtgemäßem Ermessen getroffen wird. Dabei lässt sich die Auswahlwahrscheinlichkeit für die einzelnen Elemente der Grundgesamtheit nicht angeben, ein Repräsentationsschluss („hochrechnen“) ist nicht möglich (Bewusste Stichprobenauswahl)

Davon zu unterscheiden ist die sogenannte Auswahl aufs Geratewohl, bei der ohne vorherige Überlegungen eine Anzahl von Elementen aus einem Prüffeld herausgegriffen wird. Nachteil bei einer solchen wirklich sehr zufälligen Auswahl ist, dass der Abschlussprüfer für die Grundgesamtheit keine repräsentative Auswahl erhält, noch dass die für das Prüfgebiet wesentlichen Elemente in die Stichprobe einbezogen werden.

Die Auswertung der für diese Elemente erlangten Prüfungsnachweise ermöglicht es dem Abschlussprüfer, seine ursprüngliche Risikoeinschätzung zu aktualisieren bzw. zu bestätigen, um hieraus in Kombination mit den durch die bewusste Auswahl erlangten bzw. sonstigen weitergehenden Prüfungsnachweisen Schlussfolgerungen für das Prüfgebiet bzw. die Grundgesamtheit insgesamt abzuleiten
(vgl. IDW PS 300 n.F., Tz. A51)

Wann eignet sich insbesondere eine bewusste Stichprobenauswahl?

Die bewusste Auswahl ist besonders geeignet für Prüfungshandlungen, die das Fraud-Risiko eingrenzen wollen. Sie erlaubt uns, Elemente auszuwählen, die aufgrund ihrer Eigenschaften eher anfällig für absichtliche Fehler sind.
Für alle Arten von Fehlerrisiken gilt, dass eine bewusste Auswahl sich insbesondere dann anbietet, wenn wir aufgrund unseres Verständnisses des konkreten Fehlerrisikos auf Aussageebene (Assertion Level) anhand qualitativer Kriterien gut in der Lage sind, fehleranfälligere Elemente der Grundgesamtheit zu identifizieren bzw. gezielt bewusst auszuwählen.

Was sind die Kriterien bei einer bewussten Auswahl?

Die für den Abschlussprüfer relevanten Kriterien können bspw. die folgenden sein:

  • Typ der Geschäftsvorfälle
  • absolute und qualitative Bedeutung der Elemente in dem Prüfungsgebiet
  • Risikoeinschätzung für das Prüfgebiet

Bei dem Einbeziehen von typischen Geschäftsvorfällen für das Prüfungsgebiet konzentriert sich der Prüfer auf solche Fälle, die sich über die Monate ähneln und idealerweise auf Basis der IKS Prüfung ausgewählt wurden.

Dabei werden nur diejenigen Geschäftsvorfälle einbezogen, denen der Prüfer eine besondere Bedeutung für sein Prüfungsurteil beimisst. Besondere Bedeutung meint in diesem Fall, dass die ausgewählten Elemente sein Urteil in besonderem Maße beeinflussen können, zum Beispiel vom Betrag her deutlich über der Wesentlichkeit liegende Posten.

Was sind die Grundlagen, auf Basis derer sich der Abschlussprüfer seine Stichprobe zieht?

Informationen gewinnt der Abschlussprüfer bei der Analyse der Geschäftstätigkeit sowie des rechtlichen und wirtschaftlichen Umfelds des Unternehmens, der Aufbauprüfung sowie der Funktionsprüfung des internen Kontrollsystems und einem ersten Ergebnis der analytischen Prüfung.

Dabei geht er davon aus, dass das Fehlerrisiko in der von ihm ausgewählten Stichprobe größer ist als das in den nicht geprüften Elementen der Grundgesamtheit. Insbesondere Erkenntnisse aus früheren Prüfungen fliessen in seine Beurteilung mit ein.

Was sind Kriterien für die Auswahl der Stichprobe?

Beispiele für ein Auswahlkriterien sind:

  • Funktionen (Warenverkehr)
  • Höhe des Geschäftsvorfalls (zehn größten)
  • Abteilungen (Lagerbuchhaltung)
  • Aufträge (Langfristfertigung)
  • Kunden oder Lieferanten (hohe Salden)
  • verbundene Unternehmen und nahe stehende Personen
  • Zeiträume (Jahresabgrenzung im Dezember)

Was sind die Nachteile bei einer bewussten Auswahl?

Die Ergebnisse von Prüfungshandlungen für bewusst ausgewählte Elemente können nicht auf die gesamte Grundgesamtheit hochgerechnet werden. Folglich liefert die selektive Untersuchung bestimmter Elemente auch keine Prüfungsnachweise für die restliche Grundgesamtheit
(vgl. ISA 500.A55; IDW PS 300 n.F., Tz. A51).

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

Sie führen ebenso Financial Due Diligence Untersuchungen Ihres Targets sowie Horizon 2020 audits bundesweit durch.

Welchen Zweck hat die Buchführung bei einem Jahresabschluss?

Wozu dient die Buchführung und gibt es eine Verpflichtung zur Buchführung?

Die Buchführung dient der lückenlosen und ordnungsgemäßen Erfassung und Aufzeichnung aller wirtschaftlich bedeutsamen Geschäftsvorfälle im Unternehmen. Entsprechend handels- und steuerrechtlicher Vorschriften ist es für jeden Kaufmann, aber auch für andere Gewerbetreibende verpflichtend Bücher zu führen (§ 238 Abs. 1 HGB)

Unterteilt wird die buchhaltung in:

Dabei ist sie ist Bestandteil des betrieblichen Rechnungswesens. Dieses enthält außer der Finanz- und Betriebsbuchführung die betriebswirtschaftliche Statistik und Vergleichsrechnung sowie die Planungsrechnung (Voranschläge für künftige Einnahmen und Ausgaben).

Als Synonym für „Buchführung“ wird oft auch Buchhaltung verwendet.

Diese zahlenmässige Aufzeichnung der Buchhaltung beginnt mit der Gründung und endet ggf. mit der Liquidation. Das Ziel ist primär die Dokumentation der Geschäftsvorfälle wozu die formellen (Eröffnungsbilanz– und Schlußbilanzbuchungen) und die materiellen Geschäftsvorfälle (laufende Geschäftsvorfälle und materielle Abschlussbuchungen) zählen. (Siehe auch Grundsätze ordnungsmässiger Buchführung)

Im Rahmen der Finanzbuchführung wird zwischen einfachen und der doppelten Buchführung unterschieden. Bei der einfachen Buchführung werden lediglich alle Geschäftsvorfälle auf Bestandskonten erfasst, so dass diese Methode nur einen geringen Aussagegehalt besitzt.
Die doppelte Buchführung ist die in der Praxis vorherrschende Methode. Sie unterscheidet zwischen Bestands- und Erfolgskonten und ermöglicht eine zweifache Erfolgsermittlung, sowohl aus der Bilanz als auch aus der GuV.

Ausgangspunkt einer jeden Buchung ist der Buchungsbeleg, auf dessen Grundlage die chronologische Erfassung der Geschäftsvorfälle im Grundbuch erfolgt.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps und start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

Sie führen ebenso Financial Due Diligence Untersuchungen Ihres Targets sowie Horizon 2020 audits bundesweit durch.

accura audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – wir freuen uns für Sie tätig zu werden!

Welche Funktion hat der Bundesanzeiger und welche Fristen gelten bei der Veröffentlichung des Jahresabschlusses?

Was ist der Bundesanzeiger?

Der Bundesanzeiger wird vom Bundesministerium der Justiz herausgegeben und von der Bundesanzeiger-Verlagsgesellschaft verlegt. Es ist das amtliche Publikationsorgan der Bundesrepublik Deutschland, bis 2002 wurde es täglich in Papierform herausgegeben.

Welche Unterlagen sind beim Bundesanzeiger offenzulegen bzw. einzureichen?

Der Umfang der zur Offenlegung einzureichenden Rechnungslegungsunterlagen hängt grundsätzlich von der Größe des Unternehmens ab (§§ 267267a HGB).

Kleinstkapitalgesellschaften brauchen nur ihre Bilanz offenzulegen und können auf einen Anhang verzichten, wenn sie die in § 264 Absatz 1 Satz 5 HGB aufgeführten Angaben (z. B. zu Haftungsverhältnissen), soweit erforderlich, unter der Bilanz angeben. Dies gilt jedoch nur für Jahresabschlüsse ab dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2012.

Kleine Unternehmen müssen – bei Inanspruchnahme der Erleichterung des § 326 Absatz 1 HGB – nur Bilanz und Anhang einreichen, wobei es im Anhang keiner Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung bedarf.

Mittelgroße Gesellschaften müssen grundsätzlich die für große Gesellschaften geltenden Anforderungen erfüllen, können aber von den Erleichterungen nach § 327 HGB Gebrauch machen.

Große Gesellschaften müssen grundsätzlich sämtliche der in § 325 Absatz 1 HGB genannten Unterlagen einreichen. Das sind:

Welche Fristen gelten bei der Einreichung beim Bundesanzeiger?

Die Offenlegungsfrist beträgt höchstens zwölf Monate, gerechnet vom Abschlussstichtag. Ein z. B. zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2014 aufzustellender Jahresabschluss ist damit spätestens am 31. Dezember 2015 beim Betreiber des Bundesanzeigers einzureichen. Diese Frist ist grundsätzlich nicht verlängerbar. Für bestimmte kapitalmarktorientierte Unternehmen gilt nach § 325 Absatz 4 Satz 1 HGB eine kürzere Frist von nur vier Monaten.

Wie teuer ist eine verspätete Einreichung von Unterlagen beim Bundesanzeiger?

Werden Bilanzen nicht oder nicht fristgemäß zur Veröffentlichung im Bundesanzeiger vorgelegt, wird gegen die GmbH nach § 335 HGB ein Ordnungsgeld festgesetzt. Dieses Ordnungsgeld beträgt zwischen 2.500 und 25.000 Euro, für kapitalmarktorientierte Unternehmen sind die Gelder höher.

Genauer steht in § 335 HGB folgendes:
Das Ordnungsgeld beträgt mindestens zweitausendfünfhundert und höchstens fünfundzwanzigtausend Euro. Eingenommene Ordnungsgelder fließen dem Bundesamt zu.
(1a) Ist die Kapitalgesellschaft kapitalmarktorientiert im Sinne des § 264d, beträgt das Ordnungsgeld höchstens den höheren der folgenden Beträge:
1. zehn Millionen Euro,
2. 5 Prozent des jährlichen Gesamtumsatzes, den die Kapitalgesellschaft im der Behördenentscheidung vorausgegangenen Geschäftsjahr erzielt hat, oder
3. das Zweifache des aus der unterlassenen Offenlegung gezogenen wirtschaftlichen Vorteils; der wirtschaftliche Vorteil umfasst erzielte Gewinne und vermiedene Verluste und kann geschätzt werden.

Ist eine Befreiung von der Offenlegungspflicht oder eine Fristverlängerung beim Bundesanzeiger möglich?

Die Offenlegungsfristen sind nicht verlängerbar. Dem Ordnungsgeldverfahren steht nicht entgegen, dass eine der Offenlegung vorausgehende Pflicht, insbesondere die Aufstellung des Jahres- oder Konzernabschlusses oder die unverzügliche Erteilung des Prüfauftrags, noch nicht erfüllt ist (§ 335 Absatz 1 Satz 3 HGB). Steuerrechtliche Aspekte wie die verlängerte Abgabefrist, eine vereinfachte Steuermeldung oder eine Betriebsprüfung bleiben für die Einhaltung der Frist außer Betracht.

Waren die Beteiligten unverschuldet – z. B. durch schwere Krankheit – gehindert, Einspruch einzulegen oder die Offenlegung nachzuholen, kommt eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand in Betracht.

Können einzelne Unterlagen zur Wahrung der Frist beim Bundesanzeiger nachgereicht werden?

Werden zur Wahrung der Frist der Jahresabschluss und der Lagebericht ohne die anderen erforderlichen Unterlagen eingereicht, sind der Bericht und der Vorschlag nach ihrem Vorliegen, die Beschlüsse nach der Beschlussfassung und der Vermerk nach der Erteilung unverzüglich nachzureichen (§ 325 Absatz 1 Satz 5 HGB). Bilanz oder Anhang können nicht nachgereicht werden.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

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Was ist ein Prüfungshemmnis bei einer Jahresabschlussprüfung?

Was ist ein Prüfungshemmnis und welche Beispiele gibt es?

Ein Prüfungshemmnis liegt vor, wenn bei einer Jahresabschlussprüfung abgrenzbare Teile der Rechnungslegung aufgrund bestimmter Umstände nicht mit hinreichender Sicherheit beurteilen kann.

Sachverhalte, die zu Prüfungshemmnissen führen können, sind zB die durch das zu prüfende Unternehmen verweigerte direkte Kontaktaufnahme mit dem Rechtsanwalt des zu prüfenden Unternehmens, Unregelmässigkeiten bei der Einholung von Saldenbestätigungen sowie die fehlende Verwendbarkeit der Ergebnisse anderer Prüfer.

Welche Auswirkung hat ein Prüfungshemmnis auf den Bestätigungsvermerk?

Das Vorliegen eines Prüfungshemmnisses kann die Erteilung des Bestätigungsvermerks  beeinflussen.

Ist trotz des Vorliegens wesentlicher Beanstandungen zu abgrenzbaren Bereichen des Abschlusses, des Lageberichts oder der Buchführung ein Positivbefund zu wesentlichen Bereichen der Rechnungslegung möglich, hat der Abschlussprüfer einen eingeschränkten Bestätigungsvermerk zu erteilen.

Ist es dem Abschlussprüfer aufgrund einer wesentlichen Auswirkung eines Prüfungshemmnisses auf den gesamten Abschluss nach Ausschöpfung aller angemessenen Prüfungshandlungen zur Klärung des Sachverhalts nicht möglich, ein Prüfungsurteil abzugeben, ist gemäß § 322 Abs. 2 Satz 2 HGB ein Versagungsvermerk zu erteilen.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps sowie start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

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Was versteht man unter einer Verletzung der Berichtspflicht des Wirtschaftsprüfers?

Was versteht man unter einer Verletzung der Berichtspflicht eines Wirtschaftsprüfers?

§ 332 Abs 1 HGB nennt die Tatbestände, die eine Verletzung der Berichtspflicht beinhalten:

Verletzungen der Berichtspflicht können nur dann strafrechtlich verfolgt werden, wenn sie vorsätzlich begangen wurden.

Unrichtigkeit der Berichterstattung liegt vor, wenn sich das Ergebnis der Prüfung nicht mit dem Inhalt des Prüfungsberichts deckt. Entscheidend ist hier, dass das Gesetz von einem falschen Bericht über das Prüfungsergebnis und nicht von einem Bericht über ein falsches Ergebnis der Prüfung spricht. Die Strafbarkeit ist hierbei auf erhebliche Umstände beschränkt.

Das Verschweigen erheblicher Umstände im Prüfungsbericht ist gegeben, wenn Umstände, die während der Prüfung bekannt geworden sind, nicht berichtet werden. Es kommt nicht darauf an, ob die verschwiegenen Umstände mündlich oder außerhalb des Berichts schriftlich mitgeteilt werden – die Nicht-Erwähnung im Prüfungsbericht ist entscheidend.

Ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk ist inhaltlich unrichtig, wenn nach dem Ergebnis der Jahresabschlussprüfung eine Einschränkung oder Versagung hätte erfolgen müssen. Eine inhaltliche Unrichtigkeit ist auch in einem umgekehrten Fall gegeben, wenn das Prüfungsurteil eingeschränkt wurde, obwohl es hätte uneingeschränkt werden müssen. (Berufsrisiko)

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Welchen Berufseid muss der Wirtschaftsprüfer bei der Bestellung ableisten?

Was ist der Berufseid des Wirtschaftsprüfers bei der Vereidigung?

Der künftige Wirtschaftsprüfer hat den Berufseid (§ 17 Abs. 1 WPO) bei der Bestellung in folgender Form abzuleisten:

„Ich schwöre, daß ich die Pflichten eines Wirtschaftsprüfers verantwortungsbewußt und sorgfältig erfüllen, insbesondere Verschwiegenheit bewahren und Prüfungsberichte und Gutachten gewissenhaft und unparteiisch erstatten werde, so wahr mir Gott helfe.“

Dabei ist es möglich auf eine religiöse Beteuerung zu verzichten.

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Muss ein Wirtschaftsprüfer eine Berufshaftpflichtversicherung abschliessen?

Muss ein Wirtschaftsprüfer eine Berufshaftpflichtversicherung abschliessen? Welche Schadenshöhe deckt diese ab?

Selbständige Berufsangehörige und Berufsgesellschaften sind verpflichtet, eine Berufshaftpflichtversicherung zur Deckung der sich aus ihrer Berufstätigkeit (§ 2 WPO) ergebenden Haftpflichtgefahren für Vermögensschäden abzuschließen und die Versicherung während der Dauer ihrer Bestellung oder Anerkennung aufrecht zu erhalten (§ 54 Abs. 1 WPO).

Die Mindestversicherungssumme muss für den einzelnen Versicherungsfall 1.000.000 EUR betragen. Der Umfang der Mindestversicherungssumme ergibt sich aus § 54 Abs. 1 WPO iVm § 323 Abs. 2 S. 1 HGB. Die Versicherungssumme muss für jeden Versicherungsfall zur Verfügung stehen. Eine Begrenzung der Jahreshöchstleistung ist nicht zulässig.

Vielfach wird die Mindestversicherungssumme nicht ausreichen und nicht den tatsächlichen Risiken entsprechen. Bei der Wahl der Versicherungssumme ist die Struktur der Praxis, insbesondere Art, Umfang und Zahl der Aufträge sowie die Zahl und Qualifikation der Mitarbeiter zu beachten. Bei Haftungsbegrenzung durch Allgemeine Auftragsbedingungen weisen wir auf § 54 a Abs. 1 Nr. 2 WPO und die Veröffentlichungen der Wirtschaftsprüferkammer zu diesem Thema hin. Danach muss die Haftungssumme in AAB dem 4-fachen der gesetzlichen Mindestversicherungssumme entsprechen.

Welche Arten der Haftungsbegrenzung bei einem Wirtschaftsprüfer gibt es?

Welche Arten der Haftungsbegrenzung gibt es?

Man unterscheidet zunächst zwischen gesetzlichen und vertraglichen Begrenzungen. Die wichtigste gesetzliche Begrenzung bildet § 323 Abs. 2 HGB für den Bereich der gesetzlichen Abschlussprüfung. Besteht keine solche gesetzliche Begrenzung, kann der Prüfer seine Haftung vertraglich begrenzen. Innerhalb der vertraglichen Begrenzungen unterscheidet man danach, ob die Vereinbarung mit dem Mandanten durch vorformulierte Vertragsbedingungen (AAB) oder individuell erfolgt.

Was ist eine Individualversicherung der Haftungssumme des Wirtschaftsprüfers?

Eine Individualvereinbarung ist nicht so einfach zu erreichen wie eine Haftungsbegrenzung in AAB. Sie erfordert Zeitaufwand beim WP/vBP. Denn eine Individualvereinbarung muss „ausgehandelt“ werden (§ 305 Abs. 1 S. 3 BGB) . Dazu gehört, dass der Mandant eine „informierte Entscheidung“ trifft. Dies kann er nur, wenn er weiß, welche Alternativen er hat, und wenn er die Risiken einer Haftungsbegrenzung auch mit Blick auf konkret avisierte Mandate kennt. Der Mandant entscheidet sich sodann, welche Alternative er wählt. Der Entscheidungsprozeß sollte dokumentiert werden. Für jedes Mandat muss grundsätzlich neu verhandelt werden. Zu Einzelheiten s. Wolf, WPK-Mitt. 1998, 198, Download.

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Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der erfahrenen Wirtschaftsprüfer.

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Was ist ein Cashflow und wie errechnet er sich?

Was ist ein Cashflow und welche Arten der Ermittlung gibt es?

Der Cashflow (CF) stellt die zentrale Liquiditätsgröße eines Unternehmens dar.

Als eine aus dem erzielten Jahresergebnis (indirekte Methode) oder aus dem Saldo von Ein- und Auszahlungen (direkte Methode) abgeleitete Stromgröße gibt der CF den erwirtschafteten Finanzmittelüberschuss einer vorangegangenen Periode an und bezeichnet die Netto-Zahlungsströme aus der laufenden Geschäftstätigkeit, aus der Investitions- sowie aus der Finanzierungstätigkeit, die in der Kapitalflussrechnung gesondert darzustellen sind.

Ein auf historischen Daten basierender CF dient zur Bestimmung der Innenfinanzierungskraft eines Unternehmens. Da bei seiner Ermittlung auch nicht ergebnis- aber zahlungswirksame Vorgänge erfasst werden und der CF nicht durch den Ansatz von Abschreibungen, Zuschreibungen oder die Auflösung oder Dotierung von Rückstellungen beeinflusst wird, gilt er als Indikator für das Ausschüttungspotential, die Investitionskraft und das Unternehmenswachstum.

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Warum arbeitet ein Wirtschaftsprüfer mit Checklisten?

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Was sind Checklisten, die der Wirtschaftsprüfer bei einer Wirtschaftsprüfung benutzt?

Checklisten finden sowohl im Bereich der Systemprüfung, als auch im Bereich aussagebezogener Prüfungshandlungen Anwendung und dienen als Leitfaden oder Prüfungsanweisung zur Erlangung von Prüfungsnachweisen.

Im Unterschied zu den manuellen erlauben IT basierte Checklisten anhand zuvor eingegebener Basisangaben irrelevante Fragen von vornherein auszublenden.

Zwar ermöglichen diese auch bei geringer Erfahrung einen raschen Zugang zu komplexen Prüfungsfeldern, allerdings besteht aufgrund des schematischen Vorgehens die Gefahr, dass relevante Sachverhalte, die der Prüfungsfragebogen im Einzelfall nicht erfasst, ausgeblendet werden.

Verfügbare Checklisten

Financial Due Diligence

Tax Due Diligence

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Was ist mit den DRS und was ist das DRSC?

Das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee e.V. ist das deutsche Rechnungslegungskommittee, welches 1998 als privates Rechnungslegungsgremium gegründet wurde

Mit dem im April 1998 durch das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) eingefügten § 342 HGB wurde die Voraussetzung für die Etablierung eines privatrechtlich organisierten Rechnungslegungs-Standard-Setters nach den Vorbildern Financial Accounting Standards Board und International Accounting Standards Board geschaffen.

Was sind die Aufgaben des DRSC?

Die Aufgaben sind in § 342 HGB niedergelegt und umfassen die Entwicklung von Empfehlungen zur Anwendung der Grundsätze über die Konzernrechnungslegung (sog. Deutsche Rechnungslegungs Standards (DRS)), die Beratung des Bundesministeriums der Justiz (BMJ) bei Gesetzgebungsvorhaben zu Rechnungslegungsvorschriften, die Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in internationalen Standardisierungsgremien und die Erarbeitung von Interpretationen der internationalen Rechnungslegungsstandards.

Um die Aufgaben zu bewältigen gibt es innerhalb des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committees insbesondere den deutschen Standardisierungsrat (DSR) sowie zahlreiche Arbeitsgruppen. Bei der Entscheidungsfindung des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committees ist zudem die interessierte Öffentlichkeit einzubinden.

Die Autorisierung der Empfehlungen des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committees erfolgt über die Bekanntmachung durch das BMJ.

Was versteht man unter dem Begriff EBITDA?

In der Praxis findet im Rahmen der Jahresabschlussanalyse oftmals die Kennzahl EBITDA Verwendung.

Hierbei handelt es sich um das Jahresergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen. Im Gegensatz zum EBIT werden beim EBITDA auch noch die planmässigen Abschreibungen und das Sachanlagevermögen (depreciation) sowie auf das immaterielle Vermögen (amotisation), einschließlich dem Geschäfts oder Firmenwert herausgerechnet.

Das EBITDA soll wie die Kennzahl EBIT der besseren internationalen Vergleichbarkeit von Unternehmen dienen. Zusätzlich wird durch die Hinzurechnung der planmässigen Abschreibungen der Effekt aus einer unterschiedlichen Vermögensstruktur und der damit verbundenen Bewertungspolitik beseitigt.

Es ist somit unbeachtlich, welche Abschreibungsmethode ein Unternehmen verwendet, wie alt die Vermögenspositionen sind oder ob diese geleast statt gekauft wurden. (Bilanzpolitik bleibt weitestgehend außen vor)

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

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Was versteht man unter Eigenkapital und wie wird es geprüft?

Wie ist die Definition von Eigenkapital und woraus setzt sich diese zusammen?

Eigenkapital umfasst die dem Unternehmen durch die rechtlichen Eigentümer unbefristet zur Verfügung gestellten Mittel.
Es stellt ihren in Geld ausgedrückten nominellen Unternehmensanteil dar und beinhaltet die von außen (z.B. Kapitalerhöhung) sowie von innen (z.B. durch Gewinnerhöhung) zu geführten Mittel.

Das Eigenkapital ist nach der zunehmenden Verfügbarkeit des Kapitals für die Gesellschafter gegliedert. Der Begriff ist handelsrechtlich nicht definiert, sondern ergibt sich nach § 247 Abs.1 HGB aus der Gegenüberstellung von Schulden und Vermögen. (Residualgröße)

Ansatz und Bewertung des Vermögens und des Fremdkapitals bestimmen indirekt die Höhe des Eigenkapitals. Das Eigenkapital besteht aus von außen zugeführten Mitteln (Außenfinanzierung) oder durch Gewinneinbehaltung (Innenfinanzierung) von innen zugeflossene Mittel. Ansatz- und Bewertungsregeln sind – anders als bei Vermögens- und Fremdkapitalpositionen – beim Eigenkapital zumeist nicht anzuwenden.

Meist ist das Eigenkapital mit geringeren Prüfungsrisiken verbunden, so dass aussagebezogene Prüfungshandlungen ausreichen.

Was ist das gezeichnete Kapital?

Nach § 272 Abs. 1 Satz 1 HGB ist das gezeichnete Kapital„das Kapital, auf das die Haftung der Gesellschafter für die Verbindlichkeiten der Kapitalgesellschaft gegenüber den Gläubigern beschränkt ist.“
Das gezeichnete Kapital ist bei einer AG/KGaA/SE das Grundkapital und bei einer GmbH das Stammkapital.
Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag anzusetzen, wobei für die Höhe der am Abschlussstichtag im Unternehmensregister eingetragene Betrag maßgeblich ist. Es ist der Nettoausweis vorgeschrieben.

Was ist eine Kapitalrücklage und welche Beträge werden ausgewiesen?

Nach § 272 Abs.2 HGB sind als Kapitalrücklagen die folgenden dem Unternehmen von außen zugeführten Posten auszuweisen:

  • Der Betrag, der bei der Ausgabe von Anteilen einschl. von Bezugsanteilen über den Nennbetrag oder, falls ein Nennbetrag nicht vorhanden ist, über den rechnerischen Wert hinaus erzielt wird (Agio, Aufgeld) und es sich nicht um thesaurierte Beiträge handelt
  • der Betrag, der bei der Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen oder Optionsanleihen als Agio oder als Folge einer Verzinsung, die unter den marktüblichen Bedingungen liegt, erzielt wird;
  • der Betrag von Zuzahlungen, die Gesellschafter gegen Gewährung eines Vorzugs für ihre Anteile leisten;
  • der Betrag von anderen Zuzahlungen, die Gesellschafter in das Eigenkapital leisten, z.B. sind Nachschüsse bei einer GmbH als Nachschusskapital (§ 42 Abs. 2 GmbHG) auszuweisen

Was ist eine Gewinnrücklage?

Nach § 272 Abs. 3 Satz 1 HGB umfasst die Gewinnrücklage die Beträge, „die im Geschäftsjahr oder in einem früheren Geschäftsjahr aus dem Ergebnis gebildet worden sind.“

Folgende Arten von Gewinnrücklagen sind zu unterscheiden:

  1. Gesetzliche Rücklage
  2. Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen
  3. Satzungsmäßige Rücklage
  4. Andere Gewinnrücklagen

Was ist beinhaltet der Gewinnvortrag?

Der Gewinnvortrag stellt die Restgröße aus der Gewinnverwendung des Bilanzgewinns des Vorjahres auf Grundlage des Beschlusses der Haupt- oder Gesellschafterversammlung dar, der nicht an die Gesellschafter ausgeschüttet oder in die Gewinnrücklagen eingestellt worden ist.

Ebenso verhält es sich beim Verlustvortrag, der dem Bilanzverlust des Vorjahres entspricht. Die AG ist durch § 150 Abs. 3 und 4 AktG nicht gezwungen, den Verlustvortrag durch die Auflösung von Rücklagen zu decken. Der Ausweis eines Gewinn-/Verlustvortrages entsteht somit nur dann, wenn die Bilanz vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt wird.

Welche Beträge werden im Jahresüberschuss ausgewiesen?

Der Posten Jahresüberschuss/-fehlbetrag, auch Jahresergebnis als gemeinsamer Oberbegriff genannt, wird in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen (§ 275 Abs. 2 Nr. 20 bzw. Abs. 3 Nr. 19 HGB).

Bei Aufstellung der Bilanz vor Gewinnverwendung ist an dieser Stelle der in der GuV ausgewiesene Jahresüberschuss/-fehlbetrag auszuweisen.

Wird die Bilanz nach teilweiser Gewinnverwendung aufgestellt, ist anstelle des Postens „Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag“ der Posten „Bilanzgewinn/Bilanzverlust“ auszuweisen (§ 268 HGB).

Wie werden die Positionen während einer Abschlussprüfung untersucht?

Wie wird das gezeichnete Kapital bei einer Abschlussprüfung geprüft?

Das gezeichnete Kapital stellt das Kapital dar, auf das die Haftung des Gesellschafters für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft gegenüber Gläubigern beschränkt ist.

Für die Prüfung hat der Prüfer folgende Unterlagen anzufordern:

  • Konten der Buchführung
  • Satzung bzw. Gesellschaftsvertrag
  • Handelsregisterauszug
  • Protokolle von Sitzungen der Gesellschafterversammlungen und des Aufsichtsrats sowie Vorstand

Die Verbuchung und der Ausweis des EK müssen mit der Satzung und dem HR-Auszug übereinstimmen. Sonstige signifikante Einflüsse sind in den Protokollen festzustellen.

Wie werden die Rücklagen durch einen Wirtschaftsprüfer geprüft?

Bei den Rücklagen wird zwischen Kapitalrücklage und Gewinnrücklage unterschieden. Die Kapitalrücklage beinhaltet alle Einlagenanteile, die kein Nominalkapital darstellen. Die Gewinnrücklage werden nur Beträge eingestellt, die im Geschäftsjahr oder früher aus dem Ergebnis gebildet worden sind.

Bei der Prüfung liegt der Schwerpunkt auf der Überprüfung des Bestands und den Veränderungen. Bei der Prüfung der Rücklagen ist der Abschlussprüfer verpflichtet, die Rechtswirksamkeit der notwendigen Beschlüsse und die rechtswirksame Durchführung der Maßnahmen zu untersuchen.

Was ist mit der Berufspflicht „Eigenverantwortlichkeit“ des Wirtschaftsprüfers gemeint?

Was bedeutet der Grundsatz der Eigenverantwortlichkeit des Wirtschaftsprüfers?

Der Grundsatz der Eigenverantwortlichkeit zählt nach § 43 Abs. 1 WPO explizit zu den allgemeinen Berufspflichten der Wirtschaftsprüfer (ethische Prüfungsnormen).

Eigenverantwortlichkeit bedeutet demnach, dass ein Prüfer sich sein Urteil selbst zu bilden und seine Entscheidungen selbst zu treffen hat. Er darf insbesondere nicht nach Weisungen Dritter handeln. Wir eine Aufgabe an Mitarbeiter delegiert, so ist diese so auszuführen, dass der Aufgabenträger seine Entscheidung aus eigener Überzeugung und aus eigenen Kenntnissen trifft.

Der Wirtschaftsprüfer muss bei einer Jahresabschlussprüfung in der Lage sein, die Tätigkeiten seiner Mitarbeiter derart zu überblicken und und beurteilen, dass er sich ein eigenes Urteil bilden kann. Es ist jedoch gestattet, Urteile Dritter zu übernehmen oder zu verwerten. Dritte stellen bspw. die interne Revision des zu prüfenden Unternehmens oder Sachverständige dar.

„Der Wirtschaftsprüfer ist gehalten, seinen Beruf eigenverantwortlich auszuüben. Er hat sein Handeln in eigener Verantwortung zu bestimmen, sich selbst ein Urteil zu bilden und seine Entscheidungen selbst zu treffen. Er muss die Tätigkeit seiner Mitarbeiter so überblicken und beurteilen können, dass er sich selbst eine auf Kenntnis beruhende eigene fachliche Überzeugung bilden kann … . Der Wirtschaftsprüer darf keinen fachlichen Weisungen unterliegen, die ihn verpflichten, insbesondere Prüfungsberichte und Gutachten auch dann zu unterzeichnen, wenn sich ihr Inhalt nicht mit seiner Überzeugung deckt.“ (WPH 2012, S. 96)

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Was versteht der Wirtschaftsprüfer unter dem Entdeckungsrisiko?

Was ist das Entdeckungsrisiko als Teil des Prüfungsrisikos?

Das Entdeckungsrisiko (detection risk (DR)) ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Prüfer während seiner Prüfung durch das interne Kontrollsystem nicht rechtzeitig verhinderte oder aufgedeckte wesentliche Fehler nicht aufdeckt.

Das Risikomodell berechnet das Prüfungsrisiko durch Multiplikation:  AD = IR x CR x DR
AD – audit risk (Prüfungsrisiko)
IR – inhärentes Risiko
CR – Kontrollrisiko

Das Entdeckungsrisiko stellt die vom Prüfer zu kontrollierende Variable dar und muss so angepasst werden, dass das Prüfungsrisiko auf das vorgegebene Niveau reduziert wird.

Die Kontrolle des Entdeckungsrisikos erfolgt durch eine Modifikation des Prüfungsprogramms, d.h. insbesondere durch eine Anpassung von Art und Umfang der geplanten Prüfungshandlungen. Ein geringes zulässiges Entdeckungsrisiko erfordert zuverlässigere und umfangreichere Prüfungen.

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Darf der Abschlussprüfer Erfolgshonorare vereinbaren?

Was sind Erfolgshonorare? Darf ein Wirtschaftsprüfer ein Erfolgshonorar vereinbaren?

Wirtschaftsprüfer dürfen nach § 55 Abs. 1 Wirtschaftsprüferordnung (kurz: WPO) in den Bereichen Abschlussprüfung, Sachverständigentätigkeiten und treuhänderische Verwaltung keine Vereinbarungen eingehen, welche die Höhe der Vergütung des Wirtschaftsprüfers abhängig macht vom Ergebnis seiner Tätigkeit. Eine erfolgsabhängige Vergütung ist in Grenzen und nur unter bestimmten Voraussetzungen in den Bereichen Steuerberatung und Wirtschafts- und Betriebsberatung zulässig.

Für die Abrechnung der im Prüfungsbereich erbrachten Leistungen orientieren sich Wirtschaftsprüfer an den allgemeinen Vorgaben des Bürgerlichen Gesetzbuches (kurz: BGB). Abgerechnet wird von Wirtschaftsprüfern sowohl auf der Basis von Stundensätzen als auch anhand von Tagessätzen. Darüber hinaus können Leistungen auch anhand von Pauschalen abgerechnet werden. Diese werden aber in der Regel nur dann eingesetzt, wenn der Wirtschaftsprüfer den Arbeitsumfang angemessen abschätzen kann. Die Höhe der angemessenen Stunden- und Tagessätze kann dabei stark variieren. Sie orientieren sich an der Bedeutung der Tätigkeit, deren Umfang, dem Schwierigkeitsgrad, dem Haftungsrisiko, wie auch an der beruflichen Qualifikation und Stellung desjenigen, der die Leistung erbringt sowie bei Wirtschaftsprüfungsgesellschaften auch an deren Größe.

Erfolgshonorare bezeichnen Vergütungen deren Höhe von dem Ergebnis einer Tätigkeit abhängig gemacht wird. Die Vereinbarung von Erfolgshonoraren für einen Prüfungsauftrag durch einen Wirtschaftsprüfer ist unzulässig, da sie eine Verletzung des Unabhängigkeitsgebotes und einen Verstoß gegen die Berufssatzung darstellt. (zu den Berufspflichten des Wirtschaftsprüfers)

Die Honorarabrechnung für Prüfungsleistungen erfolgt regelmässig auf Basis der geleisteten Stunden, möglicherweise zuzüglich einer von der Bilanzsumme des geprüften Unternehmens abhängigen Wertgebühr.

Ein zuvor vereinbartes angemessenes Pauschalhonorar kann ebenfalls in Ansatz gebracht werden, wenn gleichzeitig vereinbart wird, dieses Honorar zu vereinbaren, sofern für den Prüfer eine nicht vorhersehbare erhebliche Erhöhung des Prüfungsaufwands notwendig wird (sog. Öffnungsklausel).

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Darf ein Wirtschaftsprüfer bei der Erstellung des Jahresabschlusses mitwirken?

Die Mitwirkung des amtierenden Abschlussprüfers bei der Erstellung des Jahresabschlusses ist unzulässig (§ 23 BS vBP/WP). Dieser national und international bestehende Berufsgrundsatz wurde in die gesetzlichen Ausschlußgründe des § 319 Abs. 3 u. 3 HGB aufgenommen.

Wirkt ein WP bei der Führung der Bücher oder der Aufstellung des Jahresabschlusses eines Unternehmens mit, darf er oder eine Person, mit der er seinen Beruf gemeinsam ausübt, nicht Abschlussprüfer dieses Unternehmens sein (Selbstprüfungsverbot).

Die Beseitigung wesentlicher Mängel eines Jahresabschlusses kann zu einer über die Prüfungstätigkeit hinausgehenden unzulässigen Mitwirkung führen. Dennoch ist es die Aufgabe des Abschlussprüfers, den Mandanten zur Beseitigung von erkannten Mängeln zu veranlassen.

Im Einzelfall, und das wird hier deutlich, ist die Abgrenzung zwischen geforderter Einwirkung und unzuverlässiger Mitwirkung problematisch.

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Wie ist die Ertragslage definiert und welche Prüfungshandlungen können durchgeführt werden?

Wie ist die Ertragslage definiert?

Gemäß der Generalnorm des § 264  Abs. 2 HGB hat der Jahresabschluss der Kapitalgesellschaft ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz– und Ertragslage zu vermitteln was auch für den Konzernabschluss gilt.

Grundsätzlich umfasst diese all jene Faktoren, durch die die Erfolgssituation des Unternehmens determiniert wird.

Wie wird die Ertragslage bei der Prüfung durch den Wirtschaftsprüfer behandelt?

Die Prüfung der Ertragslage ist als Plausibilitätsprüfung (analytische Prüfungshandlung) zu verstehen, in der die offen zu legenden Informationen über die Gewinn- und Verlustrechnung des zu prüfenden Unternehmens auf die inhaltliche und rechtliche Richtigkeit hin zu untersuchen sind.

Das Erfordernis zur Prüfung der Ertragslage erwächst zum einen darauf, dass im Rahmen des Prüfungsberichts wesentliche Veränderungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aufgeführt und ausreichend erläutert werden müssen.
Zum anderen ist sie wichtige Voraussetzung für die Beurteilung der going concern-Annahme gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. (Bewertungsgrundsatz) Außerdem dient die Prüfung der Ertragslage zur Einschätzung des Geschäftsrisikos.

Prüfungshandlungen

Eine mögliche Vorgehensweise bei der Prüfung ist es, zunächst einen Periodenvergleich vorzunehmen und ggf. on-top einen Betriebsvergleich mit entsprechenden Unternehmen der Branche. Im Rahmen der Prüfung muss zunächst die Ausübung bestehender Bilanzierungswahlrechte analysiert werden. Entsprechende Anhaltspunkte zur Ausübung der Bilanzierungswahlrechte finden sich in den Anhangangaben.

Neben der betragsmässigen und strukturellen Ergebnisanalyse ist ein Vergleich von Rentabilitätskennzeichen über die Jahre ein dankbarer Hinweis auf mögliche Prüfungsfehler.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der erfahrenen Wirtschaftsprüfer.

Sie führen ebenso Financial Due Diligence Untersuchungen Ihres Targets sowie Horizon 2020 audits bundesweit durch.

Was versteht man unter einem fast close bei der Abschlusserstellung?

Was versteht man unter einem Fast-close bei einer Jahresabschlusserstellung und Jahresabschlussprüfung?

Unter einem fast close bei einer Jahresabschlusserstellung werden die beschleunigte Aufstellung, Prüfung und Veröffentlichung von Monats-, Quartals- und Jahresabschlüssen sowie die damit in Zusammenhang stehenden organisatorischen Maßnahmen verstanden. Die zunehmende Verbreitung eines fast close ergibt sich aus den insbesondere gegenüber kapitalmarktorientierten Unternehmen bestehenden Forderungen seitens der Investoren nach einer möglichst zeitnahen und damit entscheidungsnützlicheren Unternehmensberichterstattung.

Das beschleunigte Reporting soll vornehmlich durch die Verbesserung der erforderlichen Abschluss- und Berichterstattungsprozesse erreicht werden.

Häufig erfolgt in der Praxis auch die Aufstellung eines hard close, bei dem bereits unterjährig auf einen Stichtag vor dem eigentlichen Bilanzstichtag ein vorläufiger Abschluss erstellt und entsprechend geprüft werden kann.
Nur noch die Geschäftsvorfälle, die innerhalb des Restzeitraums anfallen, bzw. die korrespondierenden Nachbuchungen müssen dann noch nach Ablauf des Geschäftsjahres geprüft werden.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps und start-ups liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

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accura audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – wir freuen uns für Sie tätig zu werden!

Was ist eine Prüfungsdifferenz (audit difference) und welche Fehlerarten gibt es?

Was ist eine Prüfungsdifferenz und wie kann diese unterteilt werden? Was ist ein systematischer und unsystematischer Fehler?

Bei Fehlern (Prüfungsdifferenz) im Jahresabschluss oder im Lagebericht kann einerseits zwischen

  • systematischen und
  • unsystematischen Fehlern und

andererseits zwischen

  • beabsichtigten und
  • unbeabsichtigten Fehlern

differenziert werden.

Bei systematischen Fehlern werden Geschäftsvorfälle einer bestimmten Kategorie im gesamten Geschäftsjahr falsch bearbeitet, bspw. aufgrund entsprechender falscher Programmierungen oder bei fehlenden Rechnungslegungskenntnissen.

Unsystematische Fehler hingegen treten nur zufällig auf und erscheinen im gesamten Geschäftsjahr definitionsgemäß nur wenige oder ein einziges Mal. Häufig treten sie bei manuellen Buchführungssystemen in Form von Abstimmungs- und Übertragungsfehlern auf.

Die Differenzierung zwischen beabsichtigten und unbeabsichtigten Fehlern entspricht der Einteilung des PS 240 – fraudulente Handlungen.
Von beabsichtigten Fehlern spricht man von Verstössen, die aufgrund von Wissen und Wollen des Mitarbeiters bzw. der Führungskräfte beruhen und auf unberechtigte oder rechtswidrige Vorteile gerichtet sind.

Unbeabsichtigte Fehler, es wird auch von Unrichtigkeiten gesprochen, werden durch unbeabsichtigte Falschaussagen im Abschluss und Lagebericht verursacht und sind etwa auf die fehlerhafte Datenerfassung bzw. – verarbeitung, auf unzutreffende Schätzungen zum Zweck der Rechnungslegung oder auf die unabsichtliche falsche Anwendung von Rechnungslegungsgrundsätzen zurückzuführen.
Weitere Gründe stellen fehlende oder unvollständige Arbeitsanweisungen, das Unvermögen von Mitarbeitern aufgrund von unzureichender Einarbeitung oder fehlerhafter Organisation von Arbeitsabläufen dar.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

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Was versteht man unter der Feststellung des Jahresabschlusses?

Was ist die Feststellung eines Jahresabschlusses? Muss der Jahresabschluss erst geprüft werden bevor er festgestellt werden kann?

Warum wird ein Jahresabschluss festgestellt?

Die Feststellung des Jahresabschlusses ist ein Rechtsakt, durch den der Jahresabschluss verabschiedet und damit entgültig wird. Festgestellt werden kann nur ein Einzel-, nicht aber ein Konzernabschluss.

Zweck der Feststellung des Jahresabschluss ist es, die Rechtsgrundlage für das Folgejahr zu fixieren und Ansprüche und Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschaft zum Bilanzstichtag festzulegen. Ebenfalls werden dadurch mögliche Einwendungen ausgeschlossen.

Wer ist für die Feststellung des Jahresabschlusses zuständig?

Die Feststellung des Jahresabschluss obliegt grundsätzlich den Gesellschaftern bzw. der Gesellschafterversammlung ( §§42a Abs. 2, 46 Nr. 1 GmbHG). Eine Ausnahme gilt für die Aktiengesellschaft: Bei dieser hat der Vorstand den Jahresabschluss dem Aufsichtsrat vorzulegen. Billigt der Aufsichtsrat den Jahresabschluss, ist dieser damit festgestellt (§ 172 Abs. 1 AktG).

Diese beschliessen ebenso über die Verwendung des Ergebnisses. Die Feststellung des Jahresabschlusses als Rechtsakt ist bedeutsam, weil rechtlich wirksame Ergebnisverwendungsbeschlüsse (und damit auch Ausschüttungen) nur auf Basis eines festgestellten Jahresabschlusses erfolgen können. Ohne eine vorhergehende Feststellung sind derartige Beschlüsse nichtig.

Falls eine gesetzliche Prüfungspflicht für den Jahresabschluss besteht, ist der Jahresabschluss vom Vorstand dem Aufsichtsrat nach abgeschlossener Abschlussprüfung vorzulegen.
Besteht eine Prüfungspflicht, so ist die Prüfung notwendige Voraussetzung für die Feststellung. Ohne Prüfung kann ein Jahresabschluss nicht festgestellt werden. Ein dennoch erfolgter Feststellungsbeschluss ist nichtig und damit rechtlich nicht existent. Daraus folgt außerdem, dass ohne eine Prüfung auch keine Ergebnisverwendungsbeschlüsse wirksam gefasst werden können.

Was ist der Gegenstand der Feststellung des Jahresabschlusses?

Der Gegenstand der Feststellung sind Bilanz, GuV sowie der Anhang.

Mit welcher Mehrheit kann ein Jahresabschluss festgestellt werden?

Für die Feststellung des Jahresabschlusses ist eine Entscheidung mit einfacher Mehrheit möglich.

Bis wann muss ein Jahresabschluss durch die Gesellschafterversammlung festgestellt sein?

Der Jahresabschluss muss mit einer Frist von 11 Monaten nach dem Bilanzstichtag festgestellt werden.

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Was versteht man unter der Finanzlage und wie wird diese geprüft?

Was versteht man unter der Finanzlage eines Jahresabschlusses?

Die Finanzlage bestimmt, neben der Ertrags– und der Vermögenslage, (VFE Lage) die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens. Sie beschreibt die Fähigkeit des Unternehmens, seine fälligen Zahlungsverpflichtungen jederzeit uneingeschränkt und termingerecht erfüllen zu können.

Dabei steht diese in engem Zusammenhang mit der Kapital- und Vermögensstruktur sowie der Liquidität.

Abgebildet wird die Finanzlage sowohl in Bilanz, GuV und Anhang aber auch im Lagebericht. Dabei spielt die Kapitalflussrechnung eine wichtige Rolle in der Darstellung der Finanzlage.

Wie wird die Finanzlage im Rahmen der Abschlussprüfung geprüft?

Das Gesetz sieht keine eigenständige Prüfung vor. Jedoch muss sich der Abschlussprüfer ein Bild von der Finanzlage verschaffen, um die Ordnungsmässigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts zu beurteilen.

Auch für den Fortbestand eines Unternehmens spielt sie eine zentrale Rolle. So hat der Abschlussprüfer im Prüfungsbericht zur Beurteilung der Lage durch die gesetzlichen Vertreter Stellung zu nehmen.

Geprüft wird die die Lage der Finanzen zunächst anhand von Plausibilitätsbeurteilungen auf Basis der bisherigen und voraussichtlich zukünftigen Entwickung unter Beachtung bestehender Risiken.

Idealerweise wird hat sie daneben im Zeitablauf über verschiedenen aussagekräftige Kennzahlen überprüft.

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Was wird unter einer Funktionsprüfung (test of operating-effectivness) verstanden?

Was ist eine Funktionsprüfung bei einer Jahresabschlussprüfung?

Die Funktionsprüfung ist ein Bestandteil der Systemprüfung und schließt an die Aufbauprüfung (test of design) an, die das IKS erfasst und vorläufig beurteilt.

Mit Hilfe einer Stichprobenauswahl ist festzustellen, ob das von dem Unternehmen geplante IKS von den Mitarbeitern in der geplanten Form kontinuierlich praktiziert wird und ob diese Kontrollen funktionieren, d.h. ob sie wesentliche Verstöße gegen Rechnungslegungsnormen verhindern oder aufdecken und korrigieren können. Die Prüfungshandlungen werden auch oft als compliance tests bezeichnet.

Die Prüfungshandlungen sind insbesondere Befragungen und Beobachtungen sowie ein single purpose test. Die bei einem walk through festgestellten Kontrollen werden auf Basis von repräsentativen Stichproben auf die tatsächliche Durchführung geprüft.

Folgen eines wirksamen bzw. unwirksamen internen Kontrollsystems bei einer Jahresabschlussprüfung

Lassen die Systemtests ein wirksames IKS vermuten, so können die aussagebezogenen Prüfungshandlungen eingeschränkt werden. Je wirksamer das interne Kontrollsystem im täglichen doing arbeitet, desto geringer ist das Kontrollrisiko.
Bei unbefriedigendem Ergebnis ist der Prüfungsumfang auszudehnen.

Im Rahmen von Vorprüfungen (Zwischenprüfung) gewonnene Erkenntnisse über die Kontrollrisiken müssen um eine Beurteilung des IKS für den Zeitraum zwischen Vorprüfung und Abschlussstichtag ergänzt werden.

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Warum ist eine Funktionstrennung (Vier-Augen-Prinzip) wichtig?

Was versteht man unter dem Vier Augen Prinzip bei einer Abschlussprüfung?

Für die Organisation der Aufgabenbildung und der Aufgabenverteilung in einem internen Kontrollsystem gilt der Grundsatz der Funktionstrennung, wonach dispositive, ausführende und überwachende Funktionen nicht durch alle Bearbeitungsstufen von einer Person ausgeführt werden sollen.

Diese Grundsatz beinhaltet zwangsläufig eine Kontrollwirkung, da mindestens zwei Personen an der Bearbeitung eines Geschäftsvorfalles beteiligt sind. (Vier-Augen-Prinzip – four-eye-principle – 4ep).
Eine klare Abgrenzung von Zuständigkeit und Verantwortung soll schriftlich in Dienstanweisungen festgehalten werden. Die Aufgaben sind so auf die Mitarbeiter zu verteilen, dass ein Mitarbeiter nur eine bestimmte Teilaufgabe übernimmt und bei deren Ausführung zugleich überwacht, ob vorgeschaltete Funktionsstellen korrekt tätig geworden sind.

Die Vier-Augen-Kontrolle ist bei kritischen Prozessen eingesetz. Kritisch sind Prozesse immer dann, wenn sie bei einer nicht ordnungsgemäßen Durchführung Personenschäden oder erhebliche finanzielle Auswirkungen zur Folge haben können. Das Vier-Augen-Prinzip ist oft Bestandteil betrieblicher Regelungen, etwa von Unterschriftsregelungen: wichtige nach außen gerichtete, rechtsbedeutsame Entscheidungen müssen von zwei Personen unterschrieben werden sofern eine Geringfügigkeitsgrenze überschritten wird.

Das Vier-Augen-Prinzip als Prinzip der Unternehmensführung versucht die Überwachung der Entscheidungsträger zu vereinfachen um die Effizienz bei Problemlösungen zu steigern. Von Vorteil ist hierbei auch die Möglichkeit der internen Spezialisierung im Führungsteam sowie die gegenseitige Vertretungsmöglichkeit. Der höhere Zeitbedarf für die Entscheidungsfindung und die dadurch steigenden Kosten werden im Sinne der erwarteten Qualitätssicherung und -verbesserung in Kauf genommen. 

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Was versteht man unter der Geheimhaltungspflicht und welche Folgen hat eine Verletzung durch den WP?

Was ist die Geheimhaltungspflicht des Wirtschaftsprüfers und was sind die Folgen einer Verletzung?

Damit ein Geheimnis vorliegt, müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein:

  • die Tatsache darf nicht offenkundig sein (objektives Geheimniselement) und
  • es muss ein Geheimhaltungswille (subjektives Geheimniselement) sowie
  • ein berechtigtes Geheimhaltungsinteresse (normatives Geheimniselement)

der geprüften Gesellschaft vorliegen.

Nach § 333 HGB beinhalten zwei Tatbestände eine Verletzung der Geheimhaltungspflicht: Zum einen das unbefugte Offenbaren und das unbefugte Verwerten von Geheimnissen.

Beim Offenbaren teilt der Täter das Geheimnis mit, gibt es schriftlich oder mündlich an Personen weiter, die bisher keine Kenntnis davon haben, oder macht es sonst so zugänglich, dass sich der bisherige Kreis der Mitwisser erweitert oder doch zumindest in einer vom Täter nicht mehr zu kontrollierenden Weise erweitern kann.

Eine Verwertung ist jede Ausnutzung des Geheimnisses, die nach der Vorstellung des Handelnden unmittelbar darauf gerichtet ist, für sich oder für einen anderen einen Vermögensvorteil herbeizuführen.

Hierbei ist zu beachten, dass nur die vollendete Verletzung der Geheimhaltungspflicht strafbar.

Folgen einer Geheimnisverletzung durch den Wirtschaftsprüfer

Wer ein Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis als Abschlussprüfer oder Gehilfe unbefugt offenbart, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder einer Geldstrafe bestraft. Sofern diese Geheimnisoffenbarung gegen Entgelt erfolgt, so steigert sich die mögliche Haftstrafe auf bis zu zwei Jahre.

Die Tat wird allerdings nur auf Antrag der Kapitalgesellschaft verfolgt.

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Wie wird die Gewinn- und Verlustrechnung im Rahmen einer Abschlussprüfung überprüft?

Wie wird eine Gewinn- und Verlustrechnung im Rahmen einer Jahresabschlussprüfung geprüft? Was sind die Prüfungshandlungen?

Im Rahmen der Prüfung der GuV hat der Prüfer Feststellungen darüber zu treffen, inwieweit sämtliche Aufwendungen und Erträge

  • vollständig,
  • sachgerecht und
  • periodengerecht ausgewiesen sowie
  • richtig bewertet

sind (Bilanzierungsgrundsätze als auch assertions).

Welche möglichen Prüfungshandlungen können durchgeführt werden?

Prüfung der Vollständigkeit

Bei der Prüfung der Vollständigkeit ist das Ziel, dass sichergestellt wird, dass sämtliche wesentlichen Geschäftsvorfälle, die in der betrachteten Periode zu Aufwendungen bzw. Erträgen geführt haben, auch tatsächlich erfasst sind.

Prüfungshandlungen

Prüfung des sachgerechten Ausweises

Im Rahmen der Prüfung des sachgerechten Ausweises der Aufwendungen und Erträge hat sich der Prüfer davon zu überzeugen, dass die gesetzlichen Gliederungsvorschriften gemäß § 275 HGB beachtet wurden. In diesem Zusammenhang ist auch die Einhaltung des Saldierungsverbots zu kontrollieren, nachdem Aufwendungen und Erträge grundsätzlich nicht miteinander saldiert werden dürfen.

Prüfung der Periodenabgrenzung (Cut-off Prüfung)

Die Prüfung der Periodenabgrenzung dient der Sicherstellung der richtigen zeitlichen Abgrenzung angefallener Aufwendungen und Erträge. Bei Erträgen ist der Zeitpunkt der Realisation maßgeblich, bei Aufwendungen kommt es auf die Art an.

Bei den Prüfungshandlungen werden gerne auf Ertragsseite die jeweiligen Verträge analysiert und geschaut wann der Gefahrenübergang (Lieferungen) oder die Fertigstellung (Werklieferung, Dienstleistung) erfolgt ist. Dies geschieht zum einen auf Basis von Lieferscheinen (Incoterms) und zum anderen mittels Abnahmeprotokolle.

Die Aufwandsseite wird wie oben dargestellt mittels Checklisten sowie einem search-for unrecorded Liabilities geprüft. Der Search-for basiert meist auf einer Durchsicht der ersten Monatsrechnungen und signifikanter Eingangsrechnungen nach Stichtag.

Prüfung der Bewertung

Die Frage der Bewertung wird meist bei der Prüfung der entsprechenden Bilanzpositionen überprüft. Insofern ist in der GuV „nur noch“ der korrekte Ausweis zu untersuchen.

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Durch ihr Netzwerk mit Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern in der Schweiz und Luxemburg können wir Sie umfassend beraten.

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Was ist mit dem Grundsatz der Gewissenhaftigkeit (§ 43 WPO) gewollt?

Was versteht man unter der Gewissenhaftigkeit als Berufspflicht des Wirtschaftsprüfers?

Der Grundsatz der Gewissenhaftigkeit besagt, dass der Prüfer die ihm übertragenen Aufgaben gewissenhaft, das heisst mit Genauigkeit und unter Beachtung aller Umstände auszuführen hat. (Berufsgrundsätze)

Beachtet der Prüfer die derzeit für die Berufsausübung geltenden Normen sowie fachlichen Regelungen, liegt die Vermutung nahe, dass er seinen Auftrag gewissenhaft erfüllt. (fachlichen Normen)

Insbesondere hat der Prüfer gewissenhaft zu prüfen, ob er in der Lage ist, einen Prüfungsauftrag anzunehmen, wobei die für eine sachgerechte Prüfungsdurchführung notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen zu berücksichtigen sind. (Prüfungsannahme zu Beginn der Prüfung)

Es dürfen nur solche Auftrage angenommen werden, die in sachlicher, personeller und zeitlicher Hinsicht ordnungsgemäß abgewickelt werden können. (Prüfungsplanung)

Der Prüfer muss sich vor der Annahme ebenso vergewissern, dass keine Ausschlußgründe vorliegen

Sofern ein Verdacht einer Verletzung des Gewissenhaftigkeitsgrundsatzes vorliegt, so hat die WPK bei schwerwiegenderen Verletzungen ein Berufsaufsichtsverfahren einzuleiten.

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Warum gibt es die Grundsätze ordnungsmässiger Buchführung (GoB)?

Was sind die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bei der Jahresabschlusserstellung?

Der Gesetzgeber hat mit dem unbestimmten Rechtsbegriff der Grundsätze ordnungsmässiger Buchführung und Bilanzierung (GoB) ein Konstrukt geschaffen, das sicherstellt, dass der Jahresabschluss bei bestehenden Auslegungsfragen und beim Auftreten neuer Bilanzierungsprobleme den gesetzlichen Anforderungen der Ordnungsmässigkeit entspricht (§§ 238 Abs. 1, 264 Abs. 2 und 297 Abs. 2 HGB).

Die Grundsätze ordnungsmässiger Buchführung sollen zum einen die gesetzlichen Einzelvorschriften konkretisieren und diese zum anderen ergänzen, wenn für bestimmte zu berücksichtigende Sachverhalte keine anwendbaren gesetzlichen Normen existieren. Die handelsrechtlichen GoB bilden dabei ein System von Regeln, das von jedem Buchführungspflichtigen zu beachten ist.

Neben den Ordnungsmässigkeitsanforderungen an die Buchführung und Bilanzierung umfassen die GoB auch die Grundsätze ordnungsmässiger Inventur.

Wo sind die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung kodifiziert und welche Grundsätze gibt es?

§ 239 Abs. 1 Satz 1 HGB schreibt vor, dass der Kaufmann seine Handelsbücher in einer lebenden Sprache führen muss. Im Normalfall wird ein nach HGB buchführungspflichtiger Kaufmann seine Handelsbücher in deutscher Sprache führen. Die Vorschrift lässt aber auch zu, dass der Kfm. seine Handelsbücher in einer Fremdsprache führt.

Die Verwendung von Abkürzungen, Ziffern, Buchstaben und Symbolen ist zulässig soweit diese allgemein verständlich sind, unterliegt deren Anwendung
keinen Einschränkungen. Soweit diese nicht allgemein verständlich sind, ist ein Abkürzungsverzeichnis anzulegen. Dieses unterliegt dann als Teil der Buchführung
den Aufbewahrungs- und Beweissicherungsvorschriften der §§ 257261 HGB.

Die Buchführung muss vollständig sein; es gilt der Grundsatz „Keine Buchung ohne Beleg“, also die Verpflichtung zur lückenlosen Erfassung aller Geschäftsvorfälle.

Die Buchführung muss richtig sein, d.h. Dokumente, Belege, Geschäftsvorfälle, Buchungen und Konten müssen sich entsprechen. Richtig bedeutet, dass der
Gegenstand der Geschäftsvorfälle zutreffend abgebildet und die Buchung der Technik nach richtig vorgenommen wird.

Der Kaufmann muss die Eintragungen in seinen Büchern und die sonst erforderlichen Aufzeichnungen zeitgerecht vornehmen.

Die Eintragungen in der Buchführung sind geordnet vorzunehmen, geordnet bedeutet, dass der gesamte Buchungsstoff in journal- und kontenmäßiger Ordnung
verfügbar ist.

Die Eintragung in den Büchern muss in einer unveränderlichen Form erfolgen. Die Eintragungen dürfen nicht wegradiert und überschrieben werden; ihr ursprünglicher Inhalt muss feststellbar bleiben. Soweit fehlerhafte Eintragungen in den Büchern vorgenommen wurden, müssen diese
offen korrigiert werden – bspw. durch Stornobuchungen.

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Wann spricht man von einer Gründungsprüfung bei einer Aktiengesellschaft (AG)?

Ist eine Aktiengesellschaft im Rahmen einer Gründungsprüfung zu prüfen? Muss ein Wirtschaftsprüfer die Gründung prüfen?

Der Gründungsverlauf einer Aktiengesellschaft ist generell durch deren Vorstand und Aufsichtsrat zu prüfen (§ 33 AktG).

Ist eine externe Gründungsprüfung durch einen Wirtschaftsprüfer erforderlich?

Eine externe Gründungsprüfung ist erforderlich, wenn mindestens eines dieser Gremien möglicherweise befangen ist oder einen wirtschaftlichen Vorteil aus der Gründung der Aktiengesellschaft ziehen könnte. Dies liegt zum Beispiel bei Mitgliedschaft eines Gründers im Aufsichtsrat oder im Vorstand und bei Gründung gegen Sacheinlage- oder Übernahme vor (§ 33 Abs. 2 AktG).
Ein weiterer Anlass ist die Gründung gegen Bareinlage, wenn innerhalb der zwei auf die Handelsregistereintragung folgenden Jahre mindestens 10 % des Grundkapitals dazu verwendet werden, Vermögensgegenstände zu erwerben (§ 52 AktG, Nachgründung).

Kann der Gründungsprüfer frei ausgewählt werden?

Der Gründungsprüfer wird vom Registergericht bestellt (§ 33 Abs. 3 AktG) und ist Personen vorbehalten, die in der Buchführung ausreichend vorgebildet und erfahren sind, oder auch Gesellschaften, wenn mindestens einer der gesetzlichen Vertreter die Voraussetzungen erfüllt, um als Gründungsprüfer bestellt zu werden.

Obwohl die Qualifikation des Wirtschaftsprüfers nicht explizit verlangt ist, d.h. keine Vorbehaltsprüfung vorliegt, werden meist WP bzw. WPG mit der Gründungsprüfung beauftragt.

Was ist mit der Prüfung sicherzustellen und was explizit zu verifizieren?

Die Prüfung soll sicherstellen, dass mit der Gründung die Aufnahme des Geschäftsbetriebes beabsichtigt ist, die formellen Gründungsanforderungen beachtet wurden und die Wertansätze in der Gründungsbilanz materiell richtig sind.

Nach § 34 Abs. 1 AktG ist explizit zu verifizieren, ob

  • die Angaben der Gründer über die Übernahme der Aktien, die Einlagen auf das Grundkapital, die Sondervorteile und den Gründungsaufwand sowie die Sacheinlagen und die – überentnahmen richtig und vollständig sind und
  • ob der Wert der Sacheinlagen oder – übernahmen den geringsten Ausgabebetrag der dafür zu gewährenden Aktien oder den Wert der dafür zu gewährenden Leistungen erreicht.

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Was sind sonstige finanzielle Verpflichtungen und wie werden diese in der Abschlussprüfung gewürdigt?

Was versteht man unter Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen?

Der im § 251 HGB verwendete Begriff der Haftungsverhältnisse, der in der Literatur häufig synonym mit den Begriffen Eventualverbindlichkeit bzw. Schuld verwendet wird, ist im Gesetz nicht explizit definiert.

Allgemein werden darunter künftige Verpflichtungen gegenüber Dritten (sog. Außenverpflichtungen) zusammengefasst, die

  • als solche nicht dem Passivierungsgrundsatz (Aufwendungen) genügen, und
  • bei denen die rechtliche Grundlage für eine mögliche Verpflichtung zum Bilanzstichtag bereits gelegt ist. (Vertragsabschluss)

Bei den sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB handelt es sich um solche künftigen finanziellen Verbindlichkeiten, die nicht dem handelsrechtlichen Passivierungsgrundsatz genügen und gleichzeitig nicht durch die Regelung des § 251 HGB erfasst werden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB sind künftige finanzielle Verpflichtungen, die nicht dem handelsrechtlichen Passivierungsgrundsatz genügen und gleichzeitig durch die Regelung des § 251 HGB erfasst werden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen umfassen im Gegensatz zu den Haftungsverhältnissen nicht ausschließlich Außenverpflichtungen, vielmehr zählen hierzu insbesondere auch Verpflichtungen des Unternehmens gegenüber sich selbst (sog. Innenverpflichtungen).

Ab welcher Unternehmensgröße müssen sonstige finanzielle Verpflichtungen im Anhang angegeben werden? Muss eine kleine GmbH auch Angaben zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen machen?

Gemäß der EU Richtlinie 2013/34/EU, die durch das BilRuG umgesetzt wurde, müssen ebenso kleine Kapitalgesellschaften bzw. Personenhandelsgesellschaften nach § 264a HGB den Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen angeben – die ehemals bestehende Befreiung gemäß § 288 Abs. 1 HGB wurde gestrichen (größenabhängige Erleichterung)

Welche Verpflichtungen fallen unter die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die im Anhang anzugeben sind? Was sind Beispiele?

Alle Verpflichtungen sind aufzuführen, die nicht bereits in der Bilanz passiviert sind und die nicht gemäß § 251 HGB als Haftungsverhältnis unter der Bilanz vermerkt sind. Dabei existiert allerdings eine Legaldefinition der „finanziellen Verpflichtung“ nicht.

Solche, bereits am Bilanzstichtag bestehenden,Verpflichtungen sind darunter zu verstehen, die erst in der Zukunft zu Ausgabepflichten führen werden. Dabei ist es grundsätzliuch egal, ob diese auf einer vertraglichen oder gesetzlichen Pflicht beruhen.

In der BilRuG Gesetzesbegründung wurden folgende Beispiele genannt (siehe auch HAUFE Bilanzkommentar)

  • die aus schwebenden Rechtsgeschäften oder gesellschaftsrechtlichen Verpflichtungen folgen,
  • die zu einer wesentlichen Belastung der Finanzlage eines Unt führen können, sowie
  • Verpflichtungen aus öffentlich-rechtlichen Rechtsverhältnissen, die sich noch nicht in einer Weise verdichtet haben, die einen Bilanzausweis rechtfertigt.

Des Weiteren werden als Beispiele für sonstige finanzielle Verpflichtungen (soweit nicht bereits unter § 285 Nr. 3 HGB oder nach § 251 HGB benannt)

  • zwangsläufige Folgeinvestitionen bereits begonnener Investitionsvorhaben,
  • mehrjährige Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen oder anderen Dauerschuldverhältnissen,
  • notwendig werdende Umweltschutzmaßnahmen auf Basis öffentlich-rechtlicher Vorgaben,
  • ungewöhnlich hohes Bestellobligo oder andere schwebende Geschäfte und
  • künftige für das Unternehmen unabwendbare Großreparaturen, bei denen noch keine vertraglichen Vereinbarungen vorliegen
    genannt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen (Nr. 3a) sind im Anhang nur zu nennen, wenn diese für die Beurteilung der Finanzlage als bedeutend für den Bilanzleser gelten (Siehe Wesentlichkeit). Art und Zweck sowie Risiken und Vorteile von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften (Nr. 3) sind nur zu machen, wenn sie für die Beurteilung der Finanzlage erforderlich sind.

Im Anhang sind die Erfüllungsbeträge der einzelnen Verpflichtungen als Gesamtbetrag anzugeben.

Sind sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen gesondert zu nennen?

Sofern die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen, sind diese in einem Gesamtbetrag gesondert auszuweisen. Dies kann zum einen in einem separaten Gesamtbetrag erfolgen oder als Davon-Vermerk. Wie auch schon in der Bilanz bzw. im Anhang zu separieren ist hier ebenso die Verbindlichkeit gegenüber den GmbH Gesellschaftern gesondert aufzuzeigen.

Wie werden die Haftungsverhältnisse und sonstigen finanziellen Verpflichtungen geprüft?

Die Prüfung der Haftungsverhältnisse und sonstigen finanziellen Verpflichtungen ist aufgrund der nicht existenten buchhalterischen Erfassung sehr komplex und hängt davon ab, inwieweit das Unternehmen diese offenlegt. Da diese oftmals eine materielle Bedeutung haben sind diese genau und sorgfältig zu prüfen.

Erster Prüfungsschritt bei der Prüfung der sonstigen finanziellen Verpflichtungen ist eine Befragung der zuständigen Mitarbeiter und die Analyse des internen Kontrollsystems zur Erfassung.

Der von der Unternehmensleitung oder den verantwortlichen Personen übergebene Spiegel der im Anhang aufzuzeigenden Aufwendungen sollte zunächst kritisch durchgesehen und plausibilisiert werden.

Zur Überprüfung der Vollständigkeit ist eine Befragung des Managements und die Unterzeichnung der Vollständigkeitserklärung durch die GF hilfreich. Die Vollständigkeit kann auch mit der Vertragsdatenbank des Unternehmens abgestimmt werden – diese sollte übereinstimmen.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

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Durch die Kooperationen mit Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern aus der Schweiz und Luxemburg beraten wir auch grenzüberschreitend!

accura audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Frankfurt – wir freuen uns für Sie tätig zu werden!

Welche Funktion hat das Handelsregister beim Amtsgericht?

Was ist das Handelsregister und welche Funktion hat das Handelsregister?

Das Handelsregister ist ein beim zuständigen Amtsgericht geführtes Verzeichnis aller Vollkaufleute der zugeordneten Gerichtsbezirke.

Rechtliche Grundlage bietet der zweite Abschnitt im HGB (§§ 8 – 16 HGB).

Es gliedert sich in zwei Abteilungen, in Abteilung A erfolgen Eintragungen für Einzelunternehmen sowie Personenhandelsgesellschaften und in Abteilung B für Kapitalgesellschaften. Hierbei lassen sich eintragungspflichtige und eintragungsfähige Sachverhalte unterscheiden.

Tritt die Rechtswirksamkeit erst mit der Eintragung in das Handelsregister ein, so handelt es sich um eine rechtsbegründende (konstitutive) Eintragung, bei einer rechtsbekundenden (deklaratorischen) Eintragung hingegeben wird eine bestehende Tatsache nur öffentlich bekannt gemacht.

Für die Eintragungen besteht ein öffentlicher Glaube, d.h. diejenigen, die gutgläubig auf die Publizität des Handelsregisters vertrauen, werden geschützt.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

Sie führen ebenso Financial Due Diligence Untersuchungen Ihres Targets sowie Horizon 2020 audits bundesweit durch.

Was ist unter dem Begriff Herstellungskosten bei einer Jahresabschlusserstellung zu verstehen?

Was versteht man unter Herstellungskosten und wie ist die Wertuntergrenze und Wertobergrenze?

Herstellungskosten (HK) sind Aufwendungen, die durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten für die Herstellung eines Vermögenspostens, sowie seine Erweiterung oder für eine über seinen ursprünglichen Zustand hinausgehende wesentliche Verbesserung entstehen. Dagegen beziehen sich die Anschaffungskosten auf fremdbezogene Vermögensposten.

Die handelsrechtliche Bestimmung der HK-Ermittlung erfolgt ähnlich der geltenden steuerrechtlichen Bewertungskonzeption und der Bewertungskonzeption nach IFRS. Dies fördert die Vergleichbarkeit des handelsrechtlichen Jahresabschlusses.
Die handelsrechtlichen Vorgaben zu den HK sollen sicherstellen, dass nur tatsächlich angefallene Ausgaben aktiviert werden und die Herstellung so zu einer erfolgsneutralen Vermögensumschichtung führt.

Die Wertuntergrenze der aktivierungspflichtigen HK umfasst im Rahmen der Zugangsbewertung gem. § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB sämtliche dem einzelnen Erzeugnis unmittelbar zurechenbare Aufwendungen. Gemeinkosten, die unabhängig von der Produktionsmenge anfallen und damit Fixkostencharakter aufweisen, wie allgemeine Verwaltungskosten, Kosten für soziale Einrichtungen des Betriebs und freiwillige soziale Leistungen, sowie Kosten der betrieblichen Altersvorsorge können dagegen nach § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB per Wahlrecht einbezogen werden.

Trotz der Konkretisierungsbestrebungen des Gesetzgebers bestehen Spielräume bei der HK-Ermittlung, die allein aus der Unmöglichkeit resultieren, eine genaue Zurechnung der Kosten auf die Produkte herbeizuführen.

Entsprechend ist eine Verbesserung als wesentlich einzustufen, wenn sie den Gebrauchswert des Vermögensgegenstandes im Ganzen über die zeitgemäße Erneuerung hinaus deutlich erhöht. Der BFH verlangt eine damit einhergehende maßgeblich höherwertige Nutzungsmöglichkeit. Als „ursprünglicher Zustand“ ist nach GoB-setzender Rechtsprechung des BFH der Zeitpunkt des entgeltlichen Erwerbs durch den Steuerpflichtigen zu verstehen, sofern die erstmalige Bilanzierung im Unternehmen zu Verkehrswerten erfolgt.
Das IDW spricht bei Gebäuden vom Zustand zum Zeitpunkt der Aufnahme in das Vermögen des Eigentümers.

 

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

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Wie ist das inhärente Risiko als Bestandteil des Prüfungsrisikos (audit risk) definiert?

Was ist das inhärente Risiko bei einer Jahresabschlussprüfung durch einen Wirtschaftsprüfer?

Inhärentes Risiko: Das inhärente Risiko (inherent risk – IR) wird definiert als die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von wesentlichen Fehlern unter der Annahme, dass es keine internen Kontrollen gibt.

Die Beurteilung dieses inhärentes Risikos ist eine vergleichsweise unstrukturierbare, komplexe Aufgabe und verlangt die Integration einer großen Bandbreite quantitativer und qualitativer Daten. Es wird durch eine Vielzahl von Faktoren bestimmt, die sich in allgemeine (makroökonomisch, branchen- und mandantenspezifisch) und prüffeldspezifische (Existenz von komplexen Berechnungen oder Ermessensspielräumen ) Faktoren unterscheiden lassen.

Das inhärente Risiko besteht unabhängig vom prüferischen Vorgehen und kann vom Prüfer lediglich geschätzt, nicht aber beeinflusst und kontrolliert werden.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der erfahrenen Wirtschaftsprüfer.

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Was fasst man unter dem Begriff der Jahresabschlussanalyse zusammen?

Unter dem Begriff Jahresabschlussanalyse fasst man die Verfahren zusammen, mit denen für die stakeholder entscheidungsnützliche Informationen aus Jahresabschluss und Lagebericht gewonnen und verarbeitet werden, um die Vermögens-, Finanz– und Ertragslage (VFE Lage) eines Unternehmens zu beurteilen.

Anhand der Beschaffbarkeit der vorliegenden Daten wird zwischen externer und interner Jahresabschlussanalyse unterschieden.

Im Rahmen einer internen Jahresabschlussanalyse werden neben den öffentlich zugänglichen Informationen auch unternehmensinterne Angaben zur Untersuchung herangezogen.

Meistens werden u.a folgende Aufbereitungsmaßnahmen durchgeführt:

  • Saldierung von noch nicht aufbereiteten ausstehenden Einlagen auf das gezeichnete Kapital (bei Abschlüssen vor BilMoG)
  • Aufwendungen für die Ingangsetzung oder Erweiterung des Geschäftsbetriebs, der Geschäfts- oder Firmenwert, aktive latente Steuern und ein Disagio sind mit dem Eigenkapital zu saldieren
  • Bei erhaltenen Anzahlungen wird der Bruttoausweis bevorzugt
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind ins Umlaufvermögen umzugliedern
  • der zur Ausschüttung vorgesehene Teil des Jahresergebnisses wird ins kurzfristige Fremdkapital umgegliedert
  • Pensionsrückstellungen werden im langfristigen, Steuerrückstellungen im kurzfristigen Fremdkapital ausgewiesen
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden dem kurzfristigen Fremdkapital zugeordnet

Die traditionelle quantitative Jahresabschlussanalyse arbeitet vor allem mit Kennzahlen. Hier sind vor allem Verhältniszahlen innerhalb der VFE Lage zu nennen.

  • Anlagenintensität: Verhältnis von Anlagevermögen zur Bilanzsumme
  • Wachstumsquote: Verhältnis von Nettoinvestitionen zu Jahresabschreibungen
  • Kundenziel: durchschnittlicher Bestand aus Lieferungen und Leistungen zu Umsatzerlösen
  • Verschuldungsgrad: Fremdkapital zu Eigenkapital
  • Eigenkapitalrentabilität: Jahresergebnis zu durchschnittlichem Eigenkapital
  • Gesamtkapitalrentabilität: EBI zu Gesamtkapital
  • Umsatzrentabilität: ordentliches Betriebsergebnis zu Umsatzerlösen

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Was ist eine Prüfung nach § 53 Abs. 1 Haushaltsgrundsätzegesetz (HGrG)?

Was ist ein öffentliches bzw. kommunales Unternehmen im Hinblick auf das Haushaltsgrundsätzegesetz HGrG?

Ein öffentliches Unternehmen im Sinne des Haushaltsgrundsätzegesetz (kurz: HGrG) ist ein Unternehmen, auf das die öffentliche Hand unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausüben kann. Dabei ist es zunächst egal ob der Einfluss aus dem Eigentum, der Satzung oder aus sonstigen Bestimmungen, die die Tätigkeit des Unternehmens regeln, kommen kann. Dabei lassen sich diese öffentlichen Unternehmen wiederum in Bundes-, Landes- und Gemeindeunternehmen unterscheiden.

Unternehmen, die von einer Gemeinde betrieben werden, bezeichnet man auch als kommunale Unternehmen.
Dabei gibt es sehr vielfältige Branchen, in denen solch kommunale Unternehmen tätig sind. Dies wären bspw. die Folgenden:

  • Versorgungsunternehmen (Elektrizität, Gas, Wasser, Fernwärme)
  • Verkehrsunternehmen (Eisenbahn, Straßenbahn)
  • Wohnungsbauunternehmen
  • kommunale Dienstleistungsunternehmen (Kurbetriebe, Bäder, Freizeitanlagen).

Warum gibt es den § 53 Haushaltsgrundsätzegesetz (HGrG) und was steht in dieser gesetzlichen Regelung?

§ 53 Haushaltsgrundsätzegesetz (HGrG)als Ausdruck des gesteigerten Informationsbedürfnisses

Die externe Überwachung kommunaler Unternehmen ist aufgrund der organisatorischen Verselbstständigung kommunaler Unternehmen sehr wichtig. Dabei ist die Gemeinde als Trägerkörperschaft primär selbst zuständig.
Bei kommunalen Wirtschaftsunternehmen insbesondere ist das gesteigerte Bedürfnis an Informationen von externen Prüfung daran zu erkennen, dass die Jahresabschlussprüfung häufig erweitert wird um den § 53 Abs. 1 HGrG.
Eine Gemeinde kann unter bestimmten Beteiligungsvoraussetzungen verlangen, dass im Rahmen der Abschlussprüfung die Ordnungsmässigkeit der Geschäftsführung überprüft und über die wirtschaftlichen Verhältnisse berichtet wird.

Welcher rechtlichen Grundlage ist die Erweiterung des Prüfungsauftrags, sprich die Prüfung der Ordnungsmässigkeit der Geschäftsführung zu entnehmen (53 Haushaltsgrundsätzegesetz)?

Die zentrale Voraussetzung für Prüfungsauftrag der Prüfung der Geschäftsführung ist die Vorschrift des § 53 Haushaltsgrundsätzegesetz.

Folgende Tatbestandsmerkmale sind darin genannt:

  • Besitzt eine Gebietskörperschaft mindestens 1/4 der Anteile und zusammen mit anderen Gebietskörperschaften mind. 1/2 der Anteile
  • eines Unternehmens in der Rechtsform des privaten Rechts

so kann sie verlangen,

  • dass das Unternehmen im Rahmen der Abschlussprüfung auch die Ordnungsmässigkeit der Geschäftsführung prüfen lässt,
  • dass das Unternehmen die Abschlussprüfer beauftragt
    • die Entwicklung der VFE Lage, die Liquidität und die Rentabilität,
    • verlustbringende Geschäfte und die Ursachen,
    • die Ursache eines Jahresfehlbetrags darzustellen.

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accura audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – wir freuen uns für Sie tätig zu werden!

Was sind ISA und müssen diese in Deutschland unmittelbar angewendet werden?

Was sind die international standards on auditing?

International Standards on Auditing (ISA) werden vom privatrechtlich organisierten International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) erlassen, einem unabhängigen Komitee der International Federation of Accountants (IFAC).

Der IAASB beabsichtigt, durch die Herausgabe der ISA die Qualität und Einheitlichkeit von Prüfungen weltweit zu erhöhen und dadurch das Vertrauen in die Wirtschaftsprüferbranche zu stärken.

Derzeit stellen über 100 Länder unmittelbar auf die clarified ISA als massgebende Prüfungsstandards ab oder sind im Begriff, diese in naher Zukunft zu nutzen. Darüber hinaus haben, aufgrund ihrer Mitgliedschaft im sog. Forum of Firms , 27 international tätige Prüfungsgesellschaften respektive Netzwerke von Prüfungsgesellschaften die im Jahr 2009 überarbeiteten ISA in ihren Prüfungsansatz integriert.

Müssen die international standards on auditing in Deutschland unmittelbar angewendet werden? (inkl. Erklärvideo)

Mit der Veröffentlichung der Abschlussprüferrichtlinie (Richtlinie 2006/43/EG) im Amtsblatt der Europäischen Union (EU) im Jahr 2006 konnte ein weiterer Meilenstein in der globalen Anerkennung der ISA erreicht werden. So sieht die Richtlinie vor, dass Mitgliedstaaten der EU sich verpflichten, ihren Abschlussprüfern respektive Prüfungsgesellschaften vorzuschreiben, fortan Prüfungen unter Beachtung der von der EU-Kommission angenommenen internationalen Prüfungsstandards durchzuführen

Das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. (IDW) ist Mitglied der IFAC und ist demnach dazu verpflichtet, die Inhalte der jeweils aktuell anzuwendenden ISA in die nationalen IDW Prüfungsstandards (IDW PS) zu transformieren. Jener Transformationsprozess findet seit 1998 fortlaufend statt, so dass die IDW PS im Wesentlichen als konform zu den ISA bezeichnet werden können. Zusätzlich erläuternde Ausführungen zu den ISA werden entsprechend im Wirtschaftsprüferhandbuch berücksichtigt. Die Transformation ist als fortlaufender Prozess notwendig, da die ISA ein sehr dynamisches Regelwerk darstellen, das letztmalig im Jahr 2009 grundlegend überarbeitet worden ist (clarified ISA). Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass die Prüfungsnormen des IDW von den ISA abweichen können , wenn gesetzliche Vorschriften in Deutschland dies erfordern. Hinsichtlich einer EU-weiten Harmonisierung vertritt auch das IDW die Auffassung, „für alle Abschlussprüfungen in der EU die ISA vorzuschreiben und entsprechende rechtliche Schritte auf EU-Ebene festzulegen.„

Aktuell ist die Vorgehensweise des IDW die, dass die ISA übersetzt und Teil der Grundsätze ordnungsmässiger Abschlussprüfung werden.

In dem unten stehenden Video erklärt Herr WP/StB Dr. Feld die aktuelle Sichtweise des IDW und gibt eine Vorschau – sehr sehenswert.

Wer sind Ihre Wirtschaftsprüfer für Abschlussprüfungen bei accura audit?

Herr Jonas aus Trier, Frau Jung aus Berlin-Mitte sowie Herr Maier aus München sind Ihre Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen und Jahresabschlusserstellungen. Insbesondere im Bereich small & mid-caps liegt ein großer Erfahrungsschatz der Wirtschaftsprüfer.

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