Was ist eine Legal Due Diligence bei einem Unternehmenskauf?

Die Legal Due Diligence analysiert die rechtliche Situation des Zielunternehmens mit dem Ziel rechtliche Risiken zu identifizieren und im Anschluss zu quantifizieren.

Folgende Eckpunkte werden zumeist untersucht:

  • Gesellschaftsrechtliche Struktur vom Gründungsvorgang bis zur aktuellen Struktur
  • wesentlichen Verträge, wie bspw. Verträge mit Lieferanten und mit Kunden, Leasing- und Mietverträge
  • arbeitsrechtliche Verträge
  • vorhandene und potentielle Rechtsstreitigkeiten
  • Vorhandensein von Genehmigungen
  • Schutz von Marken und Gebrauchsmustern

Zudem untersucht die Legal Due Diligence, ob sog. Change of Control (share deal) Klauseln existieren, wonach Vertragspartner bei Eigentümerwechsel die Verträge aufkündigen können.

Die Ergebnisse der Legal Due Diligence werden bei der Kaufpreisberechnung berücksichtigt. Dabei werden Rückstellungen im Zusammenhang mit Rechtstreitigkeiten oder außerordentlichen Garantiefällen als Nettofinanzverbindlichkeiten angesetzt und mindern für gewöhnlich den Kaufpreis, sofern der Verkäufer den Käufer nicht davon freistellt.

Eine Verknüpfung zwischen der Legal- und der Financial Due Diligence ergibt sich insbesondere bei der Quantifizierung der Nettofinanzverbindlichkeiten, wobei die Financial Due Diligence auf den Ergebnissen der Legal Due Diligence aufsetzt.

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