Was ist eine Zweckgesellschaft als Investitionsvehikel?

Eine Zweckgesellschaft bzw. ein special purpose vehicle ist eine Gesellschaft, die zur Erfüllung eines bestimmten, eng definierten Ziels gegründet wird. Nach Erfüllung dieses Ziels werden diese zumeist liquidiert.

Sie werden häufig als Special Purpose Entities (SPE) bezeichnet, jedoch gelten in der Literatur auch die Begriffe Special Purpose Vehicle (SPV), Special Purpose Company (SPC) sowie Variable Interest Entity (VIE) als Synonyme.

Eingesetzt werden Zweckgesellschaften vor allem für strukturierte Finanzierungen im M&A Umfeld.
So soll ein Zugriff finanzierender Gläubiger auf Vermögenswerte des Investors vermieden werden – sogenannte non- oder limited recourse-Finanzierungen – und der Finanzierungsgegenstand gegen Insolvenzrisiken aus der Sphäre des Investors abgeschirmt werden
In diesen Fällen werden Zweckgesellschaften in der Regel in der Rechtsform der GmbH oder einer UG gegründet.

Meist wird eine SPV als Investitionsvehikel unter eine Muttergesellschaft geschaltet, um ein Target zu erwerben.
Das SPV wird von der Mutter zu diesem Zwecke mit Eigen- und Fremdmitteln ausgestattet um die Anteile zu kaufen. Dabei decken die Eigen- und Fremdmittel zudem die Transaktionskosten für externe Berater (Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Sachverständige) sowie für Maßnahmen nach der Akquisition ab.

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