Wie erfolgt die Analyse, Normalisierung und pro Forma Anpassung bei der historischen Ertragslage im Rahmen einer financial due diligence?

Bei einer Analyse der historischen Ertragslage wird diese so transformiert, dass ein nachhaltiges, angepasstes pro-forma Ergebnis über die historischen Betrachtungszeiträume ermittelt wird.

Die Analyse der Ertragslage stellt eine entscheidende Basis für die Unternehmensbewertung und die Ermittlung des in den Vertragsverhandlungen vorgeschlagenen Kaufpreises dar.

Bei dieser Herleitung auf Basis der Ertragslage wird zwischen Anpassungen im Sinne von Normalisierungen und im Sinne von Pro-Forma-Anpassungen unterschieden:

  • Bei Normalisierungen wird das Ergebnis um einmalige, nicht wiederkehrende und nicht operative Erträge/Aufwendungen bereinigt
  • Bei Pro-Forma-Anpassungen wird eine vergleichend Ertrags- und Kostenstruktur von Historie und Planung hergestellt.

Pro-Forma-Anpassungen der Umsatzerlöse und Bestandsveränderungen bei der Analyse der Ertragslage

Insbesondere bei den Umsatzerlösen und zugehörigen unfertigen Erzeugnissen steckt oftmals ein erheblicher Anpassungsbedarf.
Abhängig von dem Branchenfokus des Zielunternehmens wird die Umsatzentwicklung in Preis- und Mengeneffekte unterteilt um die Tendenzen besser erkennen zu können.

Bei im langfristigen Projektgeschäft tätigen Unternehmen wird die Entwicklung der historischen Ergebnisbeiträge der wesentlichen Projekte analysiert. Dabei ist zunächst eine Vergleichbarkeit je nach Bilanzierung der Projekte herzustellen. Je nachdem ob die Completed-Contract-Methode (HGB) oder die Percentage-of-Completion (IFRS) Methode angewandt wird kann sich die historische Ergebnisentwicklung erheblich verzerrt darstellen. Um die historische Profitabilität besser beurteilen zu können, wird zumeist auf die Percentage-of-Completition Methode pro forma übergeleitet.

Pro-Forma-Anpassungen der Kosten

Die historischen Kosten werden nach einzelnen Kostenarten wie Materialaufwand, Personalaufwand und sonstigen betrieblichen Aufwendungen/Erträgen aufgeteilt.

Insbesondere bei Unternehmen mit einer hohen Materialaufwandsquote wird diese im Zeitverlauf auf signifikante Veränderungen hin untersucht.

Die Materialkosten werden nach Hauptlieferanten aufgeschlüsselt um ggf. eine Abhängigkeit zu identifizieren.

Bei personalintensiven Unternehmen wird die Personalquote sowie die Kennzahl Personalkosten pro Mitarbeiter näher analysiert. Dabei wird insbesondere auf die Entwicklung der Mitarbeiteranzahl sowie die aktuelle Personalstruktur hinsichtlich Betriebszugehörigkeit, Altersdurchschnitt usw. aufgeschlüsselt.

Checklisten für die Durchführung einer Due Diligence

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